Hab genau das gleiche gedacht. Die 700k Aktien sind ein Tropfen auf den heißen Stein, solange Gamesa die Bilanz weiter belastet.
Mich erinnert das stark an die Bewertung von Siemens Energy im Jahr 2022, als jeder noch auf 50 Euro geschaut hat. Das KGV liegt jetzt jenseits von Gut und Böse, selbst wenn die 8 Milliarden Cashflow kommen. Aber die Auftragsbücher sind voll wie nie, da kann man auch mal drüber hinwegsehen.
Bewertung ist zweifellos sportlich, aber die Auftragsbücher rechtfertigen das aktuell. Mein Sparplan läuft seit 2023 und ich sehe den Netzausbau als langfristigen Treiber, der die hohen Multiples über die Zeit relativieren wird. Die 175 Euro von der UBS sind ambitioniert, aber bei voller Auftragslage nicht unrealistisch.
Rückkauf ist nett, aber bei 134 Milliarden Marktwert reden wir über Peanuts - die 237.000 Aktien in der ersten Woche sind eher symbolisch als substanziell, wenn man das Gesamtvolumen von einer Milliarde bis 2026 dagegenhält.
Puh. 17,7 Milliarden Auftragseingang und der Kurs hängt immer noch an der 50-Tage-Linie rum. Der Markt scheint den Rekord schon eingepreist zu haben bevor die Zahlen kamen.
Habt ihr schon durchgerechnet, was bei der ToI-Abspaltung an Wert rauskommen könnte? Die 17.000 Leute sind ja kein Pappenstiel.
Sell the news, klassisch.
Mal ehrlich, ich check das gerade nicht ganz. Die haben einen Auftragsbestand von 154 Milliarden Euro und kaufen Aktien für eine Milliarde zurück, aber der Kurs fällt wegen Gerüchten über eine Abspaltung der Industrie-Sparte. Kann mir jemand erklären, warum der Markt da so nervös wird? Ist das nicht eher gut, wenn die sich auf die starken Bereiche konzentrieren?
Klar, der Markt hat recht. 154 Milliarden Aufträge sind geil, aber wenn eine Sparte abgespalten wird, dann fehlen die Margen von morgen. Das ist kein Fokus, das ist Schrumpfkur auf Pump.
Barclays stuft auf Verkaufen, weil die Bewertung bei 130 Mrd. zu hoch ist? Dabei soll der Gewinn sich bis 2028 verdoppeln. Klingt für mich eher nach einem Kaufargument als nach einem Verkaufsgrund.
Seit der Ankündigung der Umbenennung in Omterra ist die Aktie zwar gut gelaufen, aber die Windsparte bleibt mit 44 Millionen Verlust im zweiten Quartal das große Sorgenkind. Ob die den Breakeven bis Jahresende wirklich schaffen?
Frag nicht nach der Windsparte, schau auf den Chart. Der 200er liegt bei 143€, wir sind drüber und der RSI hat noch Luft nach oben. Die Verluste sind altbekannt, der Markt hat längst auf das Rebranding gesetzt – Breakeven ist nett, aber der Trend ist das Signal.
154 Milliarden Auftragsbestand sind halt schon eine Hausnummer. Aber hohe Aufträge bedeuten nicht automatisch hohe Gewinne, da muss die Marge auch erstmal passen.
S&P hebt auf BBB+, Analysten schieben Kursziele hoch, aber der Kurs steht bei 153. Die Lücke zwischen guten Nachrichten und Kursentwicklung wird langsam unangenehm. Mal sehen ob der 5. August da neuen Schwung bringt.
Seit der Barclays-Abstufung hat der Kurs gut 25% eingebüßt, aber selbst mit einem KGV von 30 ist das für mich noch kein Schnäppchen. Die sparen zwar 300 Mio durch den neuen Namen, aber die Bewertung bleibt sportlich.
Nach dem Rebranding muss jetzt liefern, und der Chart zeigt klar: die 200-Tage-Linie bei 143€ ist der Lackmustest für die nächsten Wochen.
Neulich schreibst du was von der 200-Tage-Linie als Lackmustest, aber ich seh das anders. Die ist bei 143€ zwar ne nette Marke, aber der RSI bei 41 zeigt doch eher, dass hier noch Luft nach unten ist. Die Konsolidierung vom Rekordhoch bei 195€ war ein bisschen zu schnell, zu heftig - da waren viele drin, die jetzt kalte Füße kriegen. Der Omterra-Rebranding ist nett fürs Image, aber ändert nix an der Tatsache, dass Siemens Gamesa immer noch ein Fass ohne Boden ist. Ich warte lieber ab, ob die 135€ halten, bevor ich von nem Test der 200er rede.
Wart halt mal den Rebranding-Prozess ab. Die Unsicherheit um den neuen Namen und die Integration von Gamesa drückt erstmal auf den Kurs. Für meinen Sparplan ist das aber eher eine Chance als ein Problem.
Eine Umfirmierung bringt meist Einsparungen, aber der Kurs zeigt sich unbeeindruckt – 24% unter dem Hoch trotz Rekordaufträgen und positiver Analystenstimmen. Das Gap zwischen operativer Stärke und Kursentwicklung wird langsam ungemütlich.
Was für ein Müll von auf Cent genauer Tagelinie zu schwafeln und dann auch noch von Bruch zu quatschen, wenn die Differenz zum aktuellen Kurs 26 Cent !! beträgt.
Woher weiß der Chartfuchs, dass Gamesa “ein Fass ohne Boden” ist ? Solche Kommentare gehören in die Tonne - reine Selbstbefriedigung.