Vonovia SE (VNA) — Diskussion

29% des Portfolios in Berlin, das Damoklesschwert fällt weg. Die Reaktion des Kurses spricht Bände.

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Sitz seit letztem Jahr auf -18% bei der Vonovia und überlege ernsthaft nachzulegen. Die 200-Tage-Linie bei 24 Euro wird der echte Test.

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Lohnt sich der Einstieg unter 21 Euro wirklich, wenn der RSI neutral bei 49 hängt und die Aktie die 50-Tage-Linie nicht zurückerobert? Klar, das Gebäudemodernisierungsgesetz nimmt etwas Druck raus, aber die 1,6 Milliarden Refinanzierung bei 3,1% Bundesanleihen sind ein schwerer Brocken. Ohne klaren Ausbruch über die 21,40 sehe ich da keinen Grund zu kaufen.

10 Millionen für 17.500 Module klingt nach viel, aber die Aktie steht 14% im Minus – da scheint der Markt die Klimastrategie weniger zu feiern als die Schuldenlast.

2 Milliarden für Instandhaltung bei sinkendem Umsatz – das passt doch vorne und hinten nicht zusammen. Die Substanzdebatte wird sich erst richtig entladen, wenn die Zinsen nicht bald fallen.

2 Milliarden für Instandhaltung bei 872 Millionen Umsatz — da passt die Relation vorne und hinten nicht. Die Mieterträge decken das kaum, solange die Zinsen oben bleiben. Solange der Schuldenberg nicht schneller schrumpft, bleibt das ein Drahtseilakt.

Schuldenabbau läuft, politische Risiken sinken – das klingt vernünftig. Aber ob die Halbjahreszahlen am 5. August wirklich die Trendwende bringen, bleibt abzuwarten.

Lustig, der Kurs ist seit dem Tief im Oktober trotzdem 40% hoch — die Märkte preisen da wohl eher eine Zinswende ein als den Schuldenstand.

Die operativen Zahlen sind solide, aber die Neubewertung des Portfolios wird der eigentliche Gamechanger sein. In diesem Zinsumfeld könnten die Abschreibungen härter ausfallen als erwartet.

Ach komm. Der GD38 Bruch im Juli war klar, aber seitdem hat sich die Aktie bei 20€ eingependelt — das ist mehr als nur Zufall. Die Frage ist, ob die Halbjahreszahlen am 5. August den nächsten Rutsch bringen oder ob da schon genug Negatives eingepreist ist.

Hmm, die 20€-Marke wirkt tatsächlich wie eine Art Boden, aber das kann auch nur die Ruhe vor dem Absturz sein. Die Frage ist eher, ob der Markt wirklich schon alle schlechten Nachrichten verdaut hat oder ob die Neubewertung der Portfolios noch eine böse Überraschung bringt. Ich tendiere dazu, dass die Zinsunsicherheit noch nicht komplett eingepreist ist.

Die Wandelanleihe über 850 Millionen zu null Prozent Zinsen ist ein cleverer Schachzug, um sich günstig Kapital zu sichern, während die Konkurrenz unter den hohen Zinsen ächzt. Der Schuldenabbau bleibt das entscheidende Thema, und der Insider-Kauf von Fittkau im März spricht Bände.

40 Cent EPS im Q2, da müssen die Halbjahreszahlen am 5. August schon deutlich liefern, um aus der charttechnischen Seitwärtsbewegung rauszukommen.

16 Prozent Minus seit Jahresbeginn, und jetzt treiben steigende Ölpreise und Zinsen die Kosten weiter nach oben. Für einen hochverschuldeten Immobilienkonzern wie Vonovia ist das eine klassische Zangengang-Situation. Da hilft auch der günstige Chart nicht, wenn die Refinanzierung zur Belastung wird.

:up_arrow: Vonovia: Ausbruch über 50-Tage-Linie

Vonovia ist über die 50-Tage-Linie (21.09 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 21.14 EUR.