Vonovia SE (VNA) — Diskussion

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Ticker: VNA
ISIN: DE000A1ML7J1

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Vonovia legt am 19. März den Jahresabschluss vor – der neue Chef Mucic muss die Strategie im Zinsumfeld bestätigen. :bar_chart:

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Hallo Anna,

ND/EBITDA (pro forma) 13.9 also 14
Ich habe da nie sehr drauf geachtet.
Ich kenne bei Immobiliengesellschaften vor allem das LTV und das ICR. Das ICR bei Vonovia sollte die größere Rolle spielen da sie aussagt wieviel mal höher die Einnahmen gegenüber den Zinskosten sind, Laut 2025Q3 ist der ICR bei 3,8. Das ist sehr solide. Die von Dir genannte Schuldenquote lässt ja das angenehme Fälligkeitsprofile von Vonovia völlig ausser acht. Das ICR reagiert ja auch angemessen auf die Entwicklung der Mietnahmen im Verhältniss zu der Entwicklung bei den Zinsen. Hohe Zinsen bedeutet wenig Neubau, stark steigende Mieten auf der einen Seiten. Auf der anderen natürlich die Kosten der Zinsen. Aber hier haben wir diverse Faktoren die das Ansteigen der tatsächlichen Zinsen bei Vonovia , reduzieren können. Bestandsverkäufe, Rückkauf von Anleihen.

viel Glück am 19.3

Ein Vorstand, der selbst zuschlägt, während der Markt die Aktie weiter abstraft – dieses Auseinanderklaffen ist schon bezeichnend. Die hohe Dividendenrendite allein scheint die strukturellen Zweifel nicht zu übertönen.

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Die Analysten halten unbeirrt an ihren Kurszielen fest, während der Markt das operative Engagement offenbar komplett ignoriert. Diese Diskrepanz ist schon bezeichnend.

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Nach Jahren der Stagnation ist das plötzliche Plus von über 40% bei den Berliner Baugenehmigungen eine auffällige Trendwende. Ob das für Vonovia wirklich die Wende bringt, hängt aber noch an zu vielen Variablen wie den Baukosten.

Das rein inländische Geschäftsmodell ist in der aktuellen Lage tatsächlich ein echter Vorteil. Die Kombination aus Schuldenabbau und der anstehenden Dividende macht das Ganze recht solide.

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Der charttechnische Einbruch ist besorgniserregend, aber die operativen Ziele für 2026 klingen, als wolle man den fundamentalen Gegenpol halten.

Solide operative Zahlen werden komplett von diesem Abfindungsskandal überschattet. Das ist Wasser auf die Mühlen aller, die Vorständen generell zu hohe Vergütungen vorwerfen.

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Die operative Stärke ist beeindruckend, aber solange die Zinsen den Schuldenabbau blockieren, bleibt der Kurs unter Druck.

Die operative Performance wird völlig von dieser exzessiven Abfindungsdebatte überlagert. Das Management untergräbt so selbst den hart erarbeiteten Vertrauensvorschuss.

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Echt übel das Abfindungspaket. Man kann ja nicht gerade sagen das das Management einen guten Job gemacht hat. Kaum Insiderkäufe, schlechtes Timing bei Akquisitionen. Keine Rückkaufprogramme. Man kann gesichert sagen das dem überbezahlten Management die Aktionäre egal sind

Bei einem Verschuldungsgrad, der fast das Eigenkapital auffrisst, sind solche Abfindungen ein Schlag ins Gesicht. Woher soll bei der Zinslast ein vernünftiger FCF für Dividenden oder Rückkäufe kommen?

Ich wunder mich immer über diese Statements zum Thema “Schuldenlast”. Jeder der als Privatmann Immos vermietet finanziert mit 80% bis 90%. Inflation erledigt die Tilgung von allein

Vergleich hinkt gewaltig. Der Privatvermieter hat eine überschaubare Anzahl Einheiten und ist meistens persönlich haftend für seinen Kredit, während hier ein riesiger Konzern bei einer LTV von über 45% seine Refinanzierung in einem volatilen Zinsumfeld stemmen muss. Wenn die Inflation die Tilgung erledigt, warum müssen sie dann für Milliarden verkaufen, um die Kennzahlen zu drücken?