18 Mio Tonnen zollfrei klingt nach einer handfesten Entlastung für die Duisburger, aber die Charttechnik erzählt eine andere Geschichte. Mal sehen, ob die 8,80 hält oder ob der Markt das erstmal ignoriert.
Der vierte Turnaround in zehn Jahren, und jetzt schließt López auch noch den letzten logischen Partner aus. Die EU-Zölle als Hebel für eine höhere Bewertung zu nutzen ist klug, aber ohne Skaleneffekte wird das Stahlgeschäft ein Dauerpatient bleiben.
Thyssenkrupp: Ausbruch über 50-Tage-Linie
Thyssenkrupp ist über die 50-Tage-Linie (9.02 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 9.05 EUR.
TKMS läuft, aber der Konzernrest hängt wie ein Stein dran. Solange Marine und Stahl nicht sauber rausgelöst sind, bleibt die Aktie ein Glücksspiel.
TKMS-Frist läuft in zwei Wochen, Jindal-Deal wackelt, und der TK Elevator-Anteil könnte vier Milliarden bringen. Zwei von drei Baustellen müssen sich bis Juni klären, sonst wird der Sommer ungemütlich.
Thyssenkrupp kriegt jetzt endlich den Wert für den Elevator-Deal eingepreist, der vorher komplett ignoriert wurde. Wacker und Fraport zeigen dagegen, wie schnell geopolitische Risiken ein Unternehmen vom Hoch in den Keller schicken können.
Jefferies mit 13 Euro Kursziel, aber der operative Cashflow bleibt die Baustelle. Für mich ein klassischer Fall von “Story stimmt, Zahlen müssen noch folgen”.
Thyssenkrupp: Ausbruch über 200-Tage-Linie
Thyssenkrupp ist über die wichtige 200-Tage-Linie (9.82 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 9.85 EUR.
Jefferies sieht 13 Euro, Barclays nur 9 — da ist die ganze Bandbreite der Restrukturierungs-Zweifel drin. Die Q2-Zahlen werden zeigen, wer recht behält.
ABB mit 11,3 Milliarden Auftragseingang und trotzdem nur “Neutral” von Goldman Sachs — irgendwann ist die Rallye wohl eingepreist. 2G Energy bei KGV 32, das ist schon sehr viel Fantasie für einen CHP-Bauer.
Abgeblasener Verkauf, jetzt wird selbst saniert – 800 Mio Verlust als Einstieg. Der Laden verbrennt Geld, aber die Marinetechnik hält das Schiff über Wasser.
ABBs Allzeithoch bei gleichzeitiger Hormuz-Blockade zeigt, wo die defensiven Gewinner sitzen. Hapag-Lloyd mit RSI unter 24 und vier gestrandeten Schiffen ist dagegen ein klassischer Fall von “Fang das fallende Messer” — da hilft auch kein Kriegsrisikozuschlag.
Thyssenkrupp: RSI signalisiert Überkauft
Der RSI-14 von Thyssenkrupp ist auf 70.5 gestiegen und signalisiert eine überkaufte Situation. Aktueller Kurs: 11.04 EUR.
Der Stahlverkauf ist erstmal vom Tisch, und die Aktie legt trotzdem 7,5% zu — der Markt scheint die Kehrtwende zu begrüßen. Marine Systems allein stemmt aber nicht die strukturellen Altlasten in der Stahlsparte. Der Halbjahresbericht am 12. Mai wird zeigen, ob die Prognose von 500 bis 900 Mio EBIT noch realistisch ist.
DB sieht 14,50, aber erstmal müssen die Zahlen am 12. Mai liefern. Der Stahlverkauf auf Eis zu legen, war wohl der klügere Zug.
Thyssenkrupp: RSI fällt aus überkauftem Bereich
Der RSI-14 von Thyssenkrupp ist von 71.0 auf 68.8 gefallen und verlässt den überkauften Bereich.
3,27 Milliarden aus dem Kone-Deal klingt erstmal gut, aber frühestens 2027 — bis dahin kann sich viel ändern. Die Stahlsparte hängt weiter in der Luft.