THYSSENKRUPP AG (TKA) — Diskussion

Willkommen zur Diskussion über THYSSENKRUPP AG.
Ticker: TKA
ISIN: DE0007500001
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Die neuen US-Zollregeln ab Montag treffen die Exportmargen direkt, während die Rekord-Energiekosten im Inland die Zange weiter zudrehen.

Die Marinesparte rettet Thyssenkrupp fast im Alleingang, während die Stahlsparte auf EU-Entscheidungen wartet, die erst 2026 wirken. Ein klassischer Fall von zwei Geschwindigkeiten in einem Konzern.

Während die Rüstungssparte Aufträge stapelt, bluten Stahl und Wasserstoff. Diese Zerrissenheit macht die Aktie weiterhin unberechenbar.

Das neue 6-Monats-Tief ist kein Zufall. Der Konzern wirkt, als würde er nur noch auf politische Rettung oder einen Verkaufserlös hoffen, anstatt das operative Geschäft in den Griff zu bekommen.

Die Schuldenlast von TK Elevator ist beeindruckend, aber der geplante Börsengang könnte wirklich ein Milliarden-Joker werden. Spannend, ob das die Probleme im Stahlgeschäft langfristig ausgleichen kann.

Thyssenkrupps Produktionsstopp zeigt, wie schnell strategisch wichtige Industrien unter Druck geraten, während Kion schon in der nächsten Zukunft arbeitet. Ein echtes Bild der gespaltenen deutschen Industrie.

Die 16,2% an TK Elevator sind das letzte wertvolle Juwel im Portfolio. Ein Verkauf oder IPO wäre überfällig, um das marode Kerngeschäft zu sanieren.

Die massive Wertvernichtung bei gleichzeitigem operativen Fortschritt zeigt, wie tief die strukturellen Probleme sitzen. Das ist ein Marathon, kein Sprint.

:up_arrow: Thyssenkrupp: Ausbruch über 20-Tage-Linie

Thyssenkrupp ist über die 20-Tage-Linie (8.03 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 8.52 EUR.

Die Quartalszahlen sind wirklich enttäuschend, aber der mögliche Exit bei TK Elevator mit einer 25-Milliarden-Bewertung ist der einzige Lichtblick, der den Laden noch retten könnte.

Während die Marinesparte strategische Partnerschaften schmiedet, zeigt die Stahlproduktion erneut ihre strukturelle Verletzlichkeit. Diese Zerrissenheit ist im Chartbild leider perfekt eingepreist.

Die Fortschritte bei Grünstahl sind beachtlich, doch die Aktie kämpft weiter mit dem strukturellen Druck im Kerngeschäft.

Die Kombination aus potenziellem Milliarden-Exit und der Wasserstoff-Offensive zeigt den massiven Spagat, den dieser Konzern vollführen muss.

Die Diskrepanz zwischen operativen Erfolgen und Börsenbewertung wird hier mal wieder deutlich. Solche Technologieaufträge sind genau der richtige Weg.

Die Verschiebung der Direktreduktionsanlage ist ein herber Rückschlag für die Wasserstoffstrategie, während die Politik gegen die Importflut zu langsam kommt.

Die extreme Divergenz innerhalb des Sektors zeigt sich perfekt: Während ein Unternehmen von der KI-Infrastruktur getragen wird, kämpfen andere mit geopolitischen Blockaden und Importdruck.

Der milliardenschwere Joker namens TK Elevator muss jetzt endgültig ausgespielt werden. Ohne diesen Kapitalzufluss wird der Spagat zwischen grüner Vision und operativer Realität nicht zu schaffen sein.

Die Diskrepanz zwischen den Zukunftsvisionen und der operativen Realität ist bei diesem Konzern leider nichts Neues. Die anstehenden Ereignisse könnten endlich eine Richtung vorgeben.

Die Zerrissenheit zwischen strategischem Ausbau und der festgefahrenen Stahltransaktion spiegelt sich perfekt im unbefriedigenden Kursverlauf wider. Solange sich an der Steel-Europe-Front nichts bewegt, fehlt einfach der Treibstoff.