THYSSENKRUPP AG (TKA) — Diskussion

Naja, die neuen EU-Zölle sind ja mal ein längst überfälliger Schritt. Ob das den Laden jetzt wirklich rettet, steht auf einem anderen Blatt. Die Probleme sind einfach zu tief.

Der Nearshoring-Boom ist ein klarer strategischer Vorteil. Währenddessen zeigt der festgefahrene Stahlverkauf, wie zerrissen das Unternehmen noch immer ist.

Die Zölle sind ein politischer Pflaster auf einer strukturellen Wunde. Solange die Anlagen stillstehen, bleibt jeder Kursanstieg fragil.

Endlich mal ein Lichtblick für den Konzern. Die Importbeschränkungen kommen zur rechten Zeit, und ein erfolgreicher TK Elevator-Exit wäre dringend nötiges Schmiermittel.

Die Deadline für das Milliardenprojekt ist knapp, aber der geforderte Technologietransfer könnte den Deal langfristig unattraktiv machen.

Das Ultimatum aus Ottawa ist ein klassisches Beispiel für die zunehmenden Forderungen nach Technologietransfer. Die 37 Milliarden hängen an einem seidenen Faden, während das Stahlgeschäft gleichzeitig unter Druck steht.

Während die meisten hier mit Streiks und Margendruck kämpfen, zeigt Rolls-Royce, wie man strategisch auf die Zukunft setzt.

Barclays und Jefferies liegen mit ihren Kurszielen fast 50% auseinander. Das zeigt, wie unklar die Zukunft hier wirklich ist.

Der Markt ignoriert Barclays’ Skepsis offenbar komplett. Spannend wird, ob der TK Elevator-IPO diesen Schwung wirklich in nachhaltige Restrukturierung übersetzt.

Die Aktie bewegt sich seitwärts, während sich operativ durchaus Positives tut. Das ist typisch für den Konzern in dieser Phase.

Die 37-Milliarden-Deadline für die U-Boote trifft auf eine absolute Funkstille im Management. Das ist ein riskantes Timing.

Die strukturellen Sorgen sind einfach zu groß, als dass ein Einzelauftrag das Ruder herumreißen könnte. Der Umbau wirkt weiterhin zögerlich.

Ein 8-Milliarden-Dollar-Deal innerhalb von drei Monaten unter Dach und Fach? Das wäre ein enormer Coup für TKMS und ein starkes Signal für die deutsche Rüstungsexportpolitik.

Klar, der Indien-Besuch klingt erstmal super, aber bis da was Festes unterschrieben ist, können die ja noch lange verhandeln. Und solange die Stahlsparte so viel Geld verbrennt, sehe ich nicht, wie der Kurs da langfristig rauskommt.

TK Elevator IPO könnte die ganze Bilanz auf einen Schlag reparieren, aber das Stahlgeschäft blutet weiter. Bis Mai wird sich zeigen, ob Jindal einsteigt oder der Standort Isbergues erst der Anfang einer größeren Schrumpfkur ist.

40% unter Buchwert und Chef pokert um Aufschlag — das Fundament scheint stabiler. Die Sanierung macht den Laden erst interessant für Jindal.

Bin noch am überlegen, ob ich mir das TKMS-Ding genauer anschaue. Die U-Boote klingen gut, aber während die Rüstung läuft, frisst der Stahl alles wieder auf. Ist das nicht wie bei Rheiner, nur ohne den Kurs?

Stahl frisst bei denen wirklich jede Marge auf.

Kion verliert 5,5% wegen der Gewinnwarnung eines Konkurrenten – das zeigt, wie fragil das Vertrauen in den Sektor gerade ist. Chinesische Hersteller drücken auf die Margen, und der Markt sortiert gnadenlos aus.

Die Rüstungssparte ist der einzige Lichtblick, während das Stahlgeschäft weiter am Boden liegt. Der 24. Juni könnte für TKMS ein echter Gamechanger werden.