Willkommen zur Diskussion über SPACE EXPLORATION TECHN-CL A.
Ticker: SPCX
ISIN: US84615Q1031
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Schon wieder einer, der nur von der Aktie der Firma profitiert, die den IPO managed. 75 Milliarden Emissionsvolumen, da muss die Nachfrage ja enorm sein, oder? Wie seht ihr das mit dem hohen Stimmrechtsanteil von Musk?
75 Milliarden Emissionsvolumen sind wirklich enorm, aber das spiegelt einfach die aktuelle Bewertung von SpaceX wider. Die Nachfrage wird wohl hoch sein, weil institutionelle Anleger kaum eine andere Chance haben, an das Unternehmen ranzukommen. Der hohe Stimmrechtsanteil von Musk ist für langfristige Anleger kein Problem, solange er weiterhin den Kurs vorgibt. Ich sehe das entspannt, bei einem so innovativen Unternehmen kann ein starker Gründer sogar von Vorteil sein.
Naja 85,7 Milliarden Cash und die verbrennen immer noch 4 Milliarden pro Quartal. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Neulich hast du recht mit dem Cash-Burn, das ist heftig. Aber die 85 Milliarden Cash geben denen ja auch eine riesige Reichweite. Bei dem Tempo haben die noch gut zwei Jahre Zeit, bis das Geld knapp wird. Viel wichtiger ist doch, wohin das Kapital fließt – Starship und Starlink sind ja keine Verbrennungsmotoren.
Versteh den Hype um den Mobilfunk-Einstieg nicht ganz. 17 Milliarden für Frequenzen, während man gleichzeitig operativ tief in den roten Zahlen steckt. Das ist ne dicke Wette.
Halb richtig. Die 17 Milliarden sind kein Hype, sondern eine strategische Positionierung – ohne eigene Frequenzen bleibt SpaceX vom Netz der Mobilfunker abhängig. Und operativ rot zu sein ist bei einem Unternehmen, das grad erst an die Börse gekommen ist, völlig normal.
Zwei Milliarden für unter ein Prozent — da wird der Wert der Fusion ja quasi von Tesla-Seite schon vorab mitdefiniert. Die Frage ist eher, ob die 80% nicht eher Wunschdenken als fundierte Prognose sind.
80% Fusionswahrscheinlichkeit innerhalb eines Jahres — das ist kein Analystenurteil, das ist Musks Personalplan. Da wird ein ganzes Konglomerat durchstrukturiert, nicht nur eine Aktie bewertet.
Was macht ihr mit dem Insider-Verkauf, der jetzt parallel zu den Indexkäufen ansteht?
Okay, Insiderverkäufe sind bei so einem Event fast immer drin. Die nutzen die Liquidität durch die Indexfonds, um Kasse zu machen – das ist kein bärisches Signal, sondern simples Sitting-Duck-Management. Solange der RSI nicht überkauft ist und die Volumen stark bleiben, ist der Zug noch nicht abgefahren.
800 Milliarden Lockup – das ist größer als so mancher Gesamtmarkt. Wer da bis Oktober 2026 nicht auf den Verkaufsdruck von Insidern vorbereitet ist, hat den Börsengang nicht verstanden.
42% bei SpaceX, 15% bei Tesla. Die Machtverhältnisse sind klar — wenn Musk das wirklich will, wird keiner quer schießen.
Die Indexaufnahme sorgt für Käufe, aber der Chart zeigt seit dem Debüt nur rote Zahlen. Wer bei 211 gekauft hat, sitzt jetzt 30% im Minus – trotz Rekordmission.
IPO-Exit, Analysten-Fantasien von 800 Dollar und gleichzeitig 4,9 Milliarden Verlust im letzten Jahr. Die Spreu trennt sich gerade vom Weizen.
672 Milliarden externer Kapitalbedarf bei aktuell negativem Cashflow – das ist selbst für SpaceX eine Ansage. Die Bewertung lebt ja praktisch komplett von der Starlink-Erwartung, aber bis die Gewinne sprudeln, könnte noch viel Wasser den Rhein runterfließen.
75 Dollar im Bärenfall, 800 im Bullenfall — das ist keine Spanne, das ist die Prognose eines Unternehmens, das noch nicht weiß, ob es Raketen oder Rechenzentren baut.
27 Insider-Transaktionen allein im August, während die Aktie unter 170 Dollar dümpelt. Das Angebot kommt schneller als die Nachfrage.
Die KI-Sparte verbrennt 10 Milliarden im Jahr und der Nettoverlust liegt bei fast 5 Milliarden – das sind keine Wachstumsschmerzen mehr, das ist ein strukturelles Problem. Bei 90 Dollar fairem Wert und Analysten, die zwischen 75 und 900 Dollar liegen, weiß hier offenbar keiner so richtig, was Sache ist.