Naja, der Chart sieht mies aus, aber der Pentagon-Deal ist kein Standard-Event. Die 135€ sind realistisch, wenn der Markt weiter Druck macht, aber auf Jahressicht ist das eher ein Dip zum Nachladen als der Beginn einer Abwärtsspirale. Die Fundamentaldaten mit den Cloud-Zahlen und dem neuen Behördenmarkt sind stärker als der aktuelle Kurs es zeigt.
Cloud-Auftragsbestand +25%, Kurs trotzdem im Keller. Bei den historisch niedrigen Bewertungen könnte sich das Blatt irgendwann drehen.
EU-Regierungsaufträge, 300 Mio Frankreich-Investition, BSI-Freigabe – und dann steht der Kurs am Jahrestief. Da passt was nicht zusammen.
Doppelter Abgang von Gründern, die erst vor kurzem für über zwei Milliarden eingekauft wurden – das riecht nach Integrationsproblemen. Und bei 50% unter dem Allzeithoch fragen sich viele, ob die Cloud-Wette von SAP langfristig aufgeht.
BSI-Zulassung auf der einen Seite, Goldman-Sachs-Kurszielsenkung auf der anderen — da wird der Markt schon bald entscheiden, welches Signal stärker wiegt. Der Aktienrückkauf federt den Fall zumindest ab.
KGV ist mit über 30 immer noch sportlich für ein Unternehmen, das sein Cloud-Wachstum erst 2027 voll ausspielen will. Die 134 Euro sind charttechnisch ne ziemliche Bruchkante, wenn die fällt wird’s richtig ungemütlich.
KGV von über 30 ist bei SAP wirklich schwer zu rechtfertigen, solange das große Cloud-Wachstum erst in ein paar Jahren kommt. Für meinen Sparplan wäre mir das aktuell zu heiß, da bleibe ich lieber bei breiter gestreuten ETFs statt auf Einzeltitel zu setzen. Die 134 Euro als Marke sehe ich auch kritisch, aber langfristig könnte sich SAP mit der Cloud-Strategie trotzdem fangen.
Neues Jahrestief und die Sicherheitslücken kommen noch oben drauf. Operativ läuft’s, aber der Markt bestraft erstmal alles mit KI-Bezug. Für mich noch kein Einstieg, das KGV ist trotz des Rücksetzers zu hoch.
52-Wochen-Tief, Kartellverfahren auf zwei Kontinenten, und die Analysten sehen ein Kursziel von 210 Euro. Die Diskrepanz zwischen Chart und Research war selten größer.
Okay, aber das KGV ist nicht das Problem – wenn die KI-Investitionen die Margen fressen, ist der Kursrückgang vollkommen rational, egal ob operativ was läuft.
Bank of America sieht SAP als Top-Softwaretitel für 2026 – bei einem Kurs nahe dem 52-Wochen-Tief klingt das nach einer mutigen These. Über eine Milliarde für zwei KI-Zukäufe, während die Aktie vom Hoch fast halbiert ist. Da stehen die Q2-Zahlen im Juli unter besonderer Beobachtung.
Kann mir jemand erklären, warum SAP so viel Geld für Prior Labs und Dremio ausgibt, wenn die Aktie trotzdem fällt? Die kaufen sich für über eine Milliarde ein und der Kurs hängt trotzdem am Jahrestief. Ist das für den Markt einfach egal oder übersehe ich was?
Das EU-Verfahren wäre der perfekte Sündenbock für den Kursverfall gewesen. Jetzt fällt die Ausrede weg, und der Markt muss sich den Zahlen stellen – die sehen im Q2-Ausblick nicht gerade rosig aus.
92 bis 320 Euro Zielspanne – das ist keine Prognose, das ist Raterei. Die Rechtsthema hängt da auch noch wie ein Damoklesschwert drüber.
Jefferies zeigt sich weiter optimistisch, aber das 52-Wochen-Tief spricht eine andere Sprache. Die regulatorische Chance aus Brüssel ist nett, bringt aber kurzfristig keinen Cent. Bis zum 23. Juli wird es wohl erstmal weiter seitwärts oder abwärts gehen.
Bin eher skeptisch. Die Milliarden für Zukäufe kommen halt schlecht, wenn der Markt gerade Margen und Cashflow sehen will.
21,9 Milliarden Cloud-Auftragsbestand bei gleichzeitigem Kurs unter 140 Euro — da liegt der Q1-Bericht vom Juli als Katalysator auf dem Tisch.