Naja, der Chart sieht mies aus, aber der Pentagon-Deal ist kein Standard-Event. Die 135€ sind realistisch, wenn der Markt weiter Druck macht, aber auf Jahressicht ist das eher ein Dip zum Nachladen als der Beginn einer Abwärtsspirale. Die Fundamentaldaten mit den Cloud-Zahlen und dem neuen Behördenmarkt sind stärker als der aktuelle Kurs es zeigt.
KGV ist mit über 30 immer noch sportlich für ein Unternehmen, das sein Cloud-Wachstum erst 2027 voll ausspielen will. Die 134 Euro sind charttechnisch ne ziemliche Bruchkante, wenn die fällt wird’s richtig ungemütlich.
KGV von über 30 ist bei SAP wirklich schwer zu rechtfertigen, solange das große Cloud-Wachstum erst in ein paar Jahren kommt. Für meinen Sparplan wäre mir das aktuell zu heiß, da bleibe ich lieber bei breiter gestreuten ETFs statt auf Einzeltitel zu setzen. Die 134 Euro als Marke sehe ich auch kritisch, aber langfristig könnte sich SAP mit der Cloud-Strategie trotzdem fangen.
Neues Jahrestief und die Sicherheitslücken kommen noch oben drauf. Operativ läuft’s, aber der Markt bestraft erstmal alles mit KI-Bezug. Für mich noch kein Einstieg, das KGV ist trotz des Rücksetzers zu hoch.
Okay, aber das KGV ist nicht das Problem – wenn die KI-Investitionen die Margen fressen, ist der Kursrückgang vollkommen rational, egal ob operativ was läuft.
Kann mir jemand erklären, warum SAP so viel Geld für Prior Labs und Dremio ausgibt, wenn die Aktie trotzdem fällt? Die kaufen sich für über eine Milliarde ein und der Kurs hängt trotzdem am Jahrestief. Ist das für den Markt einfach egal oder übersehe ich was?
Bin eher skeptisch. Die Milliarden für Zukäufe kommen halt schlecht, wenn der Markt gerade Margen und Cashflow sehen will.
JPMorgan hält 175 für fair, aber bei 139 und -31% im Jahr frag ich mich, ob die den Einstellungsstopp nicht unterschätzen. Ohne neue Leute außerhalb der KI verhungern die anderen Bereiche langsam.
SAP: Bruch unter 20-Tage-Linie
SAP ist unter die 20-Tage-Linie (139.96 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 139.32 EUR.
Der Markt bestraft halt Geduld, nicht Performance. Broadcom und AMD liefern belegbare Zukunft, während Oracle und SAP noch in der „glaubt uns einfach“-Phase stecken.
50 neue KI-Assistenten bis Q3, aber die Aktie steht 30% unter dem Jahreshoch. Der Markt bestraft aktuell jede Software-Aktie, unabhängig vom Produkt.
Der RSI bei 51,6 und die 9,48% überm Tief – das fühlt sich technisch noch nicht nach einer echten Bodenbildung an, eher nach Abwarten. Die tickende 2027-Uhr ist bekannt, aber ob die KI-Monetarisierung rechtzeitig durchstartet, bleibt die offene Wette.
Fast 48% unterm Jahreshoch und der RSI signalisiert nicht mal Überverkauf. Das Tief von 130,80 Euro hält, aber die Volatilität bleibt brutal. Entweder kommt die Erholung am 23. Juli oder es geht weiter runter.
47% Kursverlust in einem Jahr bei einem DAX-Konzern mit 27% Cloud-Wachstum und einem Rückkaufprogramm – das ist schon eine Ansage, wie negativ der Markt aktuell auf alles schaut, was nicht defensiv ist. Die Analystenziele jenseits der 200 Euro wirken fast wie aus einer anderen Welt.
47% unter dem Hoch und die Stillephase drückt zusätzlich. Die 130,80 als Unterstützung wird zum Prüfstein, ob der Boden hält oder es weiter Richtung 100 geht.
2,6 Milliarden für eigene Aktien, während der Kurs nahe am Jahrestief klebt. Die sparen sich gerade ordentlich was im Vergleich zum Vorjahr.