Porsche AG (P911) — Diskussion

Die Zollkosten übersteigen das gesamte operative Ergebnis – das ist eine strukturelle Hypothek, die man nicht mit einer kurzfristigen Kursrally wegzaubern kann. Die eigentliche Restrukturierungsrechnung kommt ja erst noch.

:red_circle: Porsche AG: RSI signalisiert Überkauft

Der RSI-14 von Porsche AG ist auf 70.2 gestiegen und signalisiert eine überkaufte Situation. Aktueller Kurs: 43.33 EUR.

Der 911 hält die Stellung, aber die Restrukturierungskosten werden erst richtig zuschlagen. Die Strategie “Value over Volume” muss sich jetzt in den kommenden Quartalen beweisen.

Die Dividende übersteigt den tatsächlichen Gewinn deutlich – ein klares Zeichen dafür, dass das Management die Aktionäre unbedingt halten will.

Diese Restwertentwicklung bei den E-Autos ist ein strukturelles Problem, das langfristig die Margen und das Markenimage auffressen wird.

Die 25% Zollbelastung auf ein Drittel des Umsatzes ist eine massive strukturelle Hypothek. Die Quartalszahlen müssen zeigen, ob die 911-Marge das wirklich auffangen kann.

Die Marge hält sich erstaunlich gut, obwohl die Auslieferungen einbrechen. Die Strategie “Value over Volume” scheint zumindest kurzfristig zu funktionieren.

Der RSI knapp über 20 zeigt, wie tief die Stimmung gesunken ist, während die fundamentale Unsicherheit zwischen 911-Boom und Portfolio-Lücke bleibt.

Die Marge hält, aber der Absatz bricht ein – ein gefährlicher Mix. Dass ausgerechnet der 911 jetzt den Laden schmeissen muss, sagt alles über die Schwäche der anderen Modelle.

“Value over Volume” klingt nach einem notwendigen, aber schmerzhaften Schritt. Die Halbierung des Händlernetzes zeigt, wie tief die Probleme in China wirklich sitzen.

100 Mio allein im ersten Quartal für Restrukturierung, bis zu 900 Mio fürs Gesamtjahr. Das drückt ordentlich auf die Marge, auch wenn der 911er gut läuft.

Klingt nach viel Technik auf der Rennstrecke, aber die China-Zahlen machen mir echt Sorgen. Ich check nicht ganz, wie die da gegen die günstigen E-Autos bestehen wollen, wenn der Cayenne Turbo über 100.000 kostet. Ist das nicht zu teuer für den Markt da drüben?

China ist ein Preiskampf, und da macht sich Porsche mit den hohen Preisen keinen Gefallen. Die 911er laufen gut, aber das Premium-Segment wird dort gnadenlos unter Druck bleiben. Solange die keine günstigere E-Reihe für den chinesischen Markt bringen, sehe ich da keine Trendwende.

850 kW, 670 km Reichweite, und dann 57 % weniger Dividende. Technisch ein Traum, finanziell ein Albtraum für die Aktionäre.

2,4 Milliarden Einmalkosten für den Umbau, während der Gewinn um über 90 Prozent eingebrochen ist. Die Dividende halbiert und die Boni gestrichen — das ist kein normaler Abschwung mehr.

Neulich hab ich mal durchgerechnet, was die operative Marge von knapp über einem Prozent eigentlich bedeutet – da bleibt nach Zinsen und Steuern quasi nix hängen. Der Verkauf der Rimac-Anteile bringt zwar kurzfristig Luft, aber 2,4 Milliarden für den Umbau sind ein Haufen Geld, den man erstmal wieder reinholen muss. Die Aktie unter Buchwert ist ein klares Zeichen, dass der Markt hier keine schnelle Besserung erwartet.

13 Prozent im Minus, und jetzt soll ein Quartalsbericht den Turnaround bringen. Wenn die Prognose bestätigt wird, könnte das tatsächlich der Stabilisator sein.

1,1 Prozent operative Marge bei einer Premiummarke – das ist kein Ausrutscher, das ist strukturell. Die Neuausrichtung kommt spät, aber sie kommt.

Hab den Punkt mit dem Buchwert auch schon länger auf dem Schirm. Unter Buchwert zu handeln bei einer Marke wie Porsche heißt entweder der Markt hat recht oder die Bilanz ist überbewertet. Die 2,4 Milliarden für den Umbau sind kein Pappenstiel, aber wenn sie das E-Coupé mit 40 Prozent Anteil hinbekommen, kann das langfristig die Marge retten.

:downwards_button: Porsche AG: MACD Verkaufssignal

Bei Porsche AG hat die MACD-Linie (0.7097) die Signallinie (0.7468) von oben gekreuzt - ein bearisches Signal.