Porsche AG (P911) — Diskussion

Willkommen zur Diskussion über Porsche AG.

Ticker: P911
ISIN: DE000PAG9113

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Bin nicht überrascht von den schwachen Quartalszahlen. Für meinen Sparplan ist eine einzelne Aktie mit so viel operativer Volatilität einfach nichts. Langfristig setze ich auf breit gestreute ETFs.

Klingt nach viel Technik auf der Rennstrecke, aber die China-Zahlen machen mir echt Sorgen. Ich check nicht ganz, wie die da gegen die günstigen E-Autos bestehen wollen, wenn der Cayenne Turbo über 100.000 kostet. Ist das nicht zu teuer für den Markt da drüben?

China ist ein Preiskampf, und da macht sich Porsche mit den hohen Preisen keinen Gefallen. Die 911er laufen gut, aber das Premium-Segment wird dort gnadenlos unter Druck bleiben. Solange die keine günstigere E-Reihe für den chinesischen Markt bringen, sehe ich da keine Trendwende.

Neulich hab ich mal durchgerechnet, was die operative Marge von knapp über einem Prozent eigentlich bedeutet – da bleibt nach Zinsen und Steuern quasi nix hängen. Der Verkauf der Rimac-Anteile bringt zwar kurzfristig Luft, aber 2,4 Milliarden für den Umbau sind ein Haufen Geld, den man erstmal wieder reinholen muss. Die Aktie unter Buchwert ist ein klares Zeichen, dass der Markt hier keine schnelle Besserung erwartet.

Hab den Punkt mit dem Buchwert auch schon länger auf dem Schirm. Unter Buchwert zu handeln bei einer Marke wie Porsche heißt entweder der Markt hat recht oder die Bilanz ist überbewertet. Die 2,4 Milliarden für den Umbau sind kein Pappenstiel, aber wenn sie das E-Coupé mit 40 Prozent Anteil hinbekommen, kann das langfristig die Marge retten.

Porsche mit KGV unter 15 und 1,1% Marge, Ferrari mit 39% EBITDA-Marge und Aufträgen bis 2027. Die Bewertungslücke ist riesig, aber fundamental nachvollziehbar.

Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt nur 3,56 Prozent, aber die operative Marge bei 1,1% sieht nach schwerem Geschäft aus. Die schließen Tochterfirmen und streichen Stellen – das sind klassische Sanierungsmaßnahmen, kein Wachstumskurs. Ob die 5,5 bis 7,5 Prozent Marge dieses Jahr überhaupt realistisch sind, wage ich zu bezweifeln.

:down_right_arrow: Porsche AG: RSI fällt aus überkauftem Bereich

Der RSI-14 von Porsche AG ist von 74.2 auf 69.7 gefallen und verlässt den überkauften Bereich.

0,3 Prozent Rendite bei einem Porsche – das ist kein Ausrutscher mehr, das ist struktureller Kahlschlag. Cellforce und Cetitec dichtmachen zeigt, wie radikal die Lage ist.

Prognose bestätigt, aber das Ding steht und fällt mit der Konjunktur – und die bleibt ein Fragezeichen. Operativ läuft es okay, trotzdem ist der Markt hier schnell dabei, jedes neue Risiko einzupreisen.

Endlich mal ein CEO, der nicht in jedem Trend mitrennt. Das Transaxle-Jubiläum unterstreicht genau den Punkt: Fokus aufs Kerngeschäft.

Cashflow fast verdreifacht, aber Umsatz und Auslieferungen geben nach. Die operative Marge unter 8% ist für die Preismarke Porsche schon dünn.

Design-Chef zu Mercedes-AMG und Vorstand verkleinert – das sind zwei ziemlich deutliche Signale, dass bei Porsche gerade einiges im Argen liegt.

Produktion stoppen im Mai, Stellenabbau bei Tochterfirmen — und die Aktie steigt trotzdem um 1,4%. Der Markt scheint hier schon eine Talsohle zu sehen.

Operativ 595 Mio bei 8,4 Mrd Umsatz – die Marge liegt mit 7,1% am oberen Ende der Prognose, aber die Produktion wird gedrosselt und Stellen werden abgebaut. Dass Porsche trotzdem an der Jahresprognose festhält, ist ein starkes Signal in einem schwierigen Umfeld.

Produktion stoppen, Stellen abbauen und dann wieder mehr Verbrenner bauen – das klingt für mich nach ziemlicher Betriebsamkeit ohne klares Ziel. Wie soll die Marge von sieben Prozent eigentlich stabil bleiben, wenn der Taycan als Hoffnungsträger nur noch rumsteht?

7,1 Prozent Marge bei vollem Gegenwind – das ist solider als viele erwartet hätten. Die Frage ist nur, wie lange die Preisdisziplin die schwächelnden Volumen noch ausgleichen kann.

Von 18% operativer Marge auf 1% in nur drei Jahren – das ist ein Absturz, der sich gewaschen hat. Weniger Autos bauen und trotzdem die Marge wieder auf 10-15% drücken wollen, das wird ein harter Ritt. Mal sehen, ob der neue Sparkurs hält oder ob der nächste CEO die Zielmarken wieder verschiebt.

Ohne klaren Plan wirkt das eher wie Aktionismus, die Marge wird so kaum stabil bleiben wenn der Taycan jetzt erstmal stehen bleibt.