Über 40 Mrd Marktkapitalisierung bei dem Tempo im Ausbau – das muss man sich erstmal leisten können.
Jetzt ist die Frage, ob die 40 Milliarden überhaupt gerechtfertigt sind, solange der Großteil der Wertschöpfung noch in der Zukunft liegt. Die hohe Bewertung setzt voraus, dass die Partner das Modell tatsächlich mitmachen und Nebius die Kontrolle behält. Ohne die Bilanzentlastung durch die Partner wäre der Kurs wahrscheinlich schon längst wieder abgestürzt.
Jetzt ist der Kurs trotz Nvidia-Einstieg wieder unter die 200er-Marke gerutscht. Die haben den Meta-Deal an der Börse schon längst eingepreist.
Seit dem Meta-Deal ist der RSI komplett überkauft, die Korrektur war fällig.
Ohne satte operative Margen bleibt das nur ein teures Wachstumsversprechen. 573 Mio Umsatz bei 73 Cent Verlust pro Aktie – da sehe ich noch keinen Turnaround.
Was wäre wenn Burry recht behält und die GPU-Abschreibungen schneller fressen als die Marge wächst? Bei 20 bis 25 Milliarden Investitionsvolumen und 8,4 Milliarden Schulden ist das Risiko real, auch wenn der Meta-Deal verlockend klingt. Die Bewertung bleibt mir zu heiß.
Margen kommen erst nach dem Kapazitätsausbau, Geduld.
514% im KI-Cloud-Segment sind stark, keine Frage. Aber wenn die Vineland-Anlage nicht rechtzeitig hochkommt, laufen die der Nachfrage hinterher — und dann zählt der Auftragsbestand nichts mehr. DA Davidson hat das mit den 175 Dollar Kursziel schon angedeutet, die sehen das Gleiche. Solange die nicht liefern können, bleibt das Papier für mich ein Zock auf den Baufortschritt.
Hab die 5 Mrd. Wandelanleihe mal durchgerechnet — bei dem Capex-Tempo wird das bis 2030 ein ordentlicher Berg Schulden. Die Umsatzentwicklung ist stark, aber ich frag mich, ob die Marge da jemals ankommt.
Marge ist Nebensache. Erstmal zählt nur, dass die Rechenzentren stehen und die Chips rechnen. Kapitalverwässerung ja, aber wenn die Auslastung stimmt, rechnet sich das Ding.
Warum nimmt eigentlich keiner den 155-Prozent-Lauf im Jahreschart als Maßstab? Die 22 Prozent Korrektur sind bei dem Wachstum doch Peanuts, solange die Auslastung der Rechenzentren stimmt. Die Bewertung ist sportlich, aber bei 0,5 Prozent Zins für 3 Milliarden leiht sich das Ding ja fast umsonst Geld.
Hab den 155%-Lauf als Maßstab auch aufm Schirm, aber der Markt preist halt nicht die Vergangenheit, sondern die nächste KI-Infrastruktur-Runde ein. Die 0,5% Zins sind ein Schnäppchen, keine Frage — aber die Wandelanleihe drückt erstmal auf die Knete, bis klar ist, ob die Rechenzentren wirklich zu den Konditionen laufen. Der RSI ist nach dem Rutsch zwar im Keller, aber solange der Kurs unter dem alten Widerstand bleibt, ist das keine Peanuts-Korrektur, sondern ein gesunder Reset.
Mal ehrlich, 25 Milliarden Capex bei dem Umsatzniveau – das kann nur funktionieren, wenn die 40 Milliarden Auftragsbestand wirklich kommen. Zu dem Preis greif ich nicht zu.
Ach, wieder eine Wandelanleihe über 5 Milliarden – als ob Schulden bei KI-Infrastruktur jemals ein Problem wären. Die 0,5% Zins bis 2030 sind praktisch geschenktes Geld, wenn die Rechenzentren erstmal laufen.
Palantir-Deal klingt gut auf dem Papier, aber die Aktie hat schon vorher 164% gemacht und konsolidiert jetzt seit Wochen. Der Kurs hängt bei knapp unter 200 fest, RSI kühlt ab, Volumen dünn — das riecht nach Verdauung, nicht nach neuer Rally. Erst wenn die über 210 mit Schwung drübergeht, schau ich wieder hin.
Hab die Zahlen auch gesehen, aber bei über 500 Prozent Wachstum im Cloud-Geschäft ist mir der Chart ehrlich gesagt zweitrangig — die Frage ist, ob Nebius das Kapital nicht mit zweistelliger Verwässerung bezahlt. Palantir als Partner öffnet Türen zu Regierungskunden, die kein Hyperscaler so leicht kriegt, und das ist mehr wert als jeder RSI. Zu dem Preis greif ich trotzdem nicht zu, dafür fehlt mir der Gewinn.
Nebius: Ausbruch über 50-Tage-Linie
Nebius ist über die 50-Tage-Linie (183.79 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 184.00 EUR.
Warum verkauft das Management, während 200 Milliarden Dollar fehlen?
Nebius: Ausbruch über 20-Tage-Linie
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