Willkommen zur Diskussion über GATEWAY REAL ESTATE AG.
Ticker: GTY
ISIN: DE000A0JJTG7
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Ordnungsgeld Nummer zwei in zwei Jahren — das ist kein Ausrutscher mehr, das ist ein Muster. Bei 50k gehts nicht um die Summe, sondern ums Signal. Wer seine eigenen Bücher nicht im Griff hat, dem trau ich auch keine seriösen Bewertungen zu.
Dass die Berichte erst im Juni kommen, macht die Sache nicht vertrauenswürdiger. Immo-Sektor ist grad eh im Keller, aber ohne aktuelle Zahlen ist das reine Zockerei. Wie tief muss der Kurs noch fallen, bis sich jemand für die Bücher interessiert?
Halb richtig. Dass die Zahlen fehlen, ist Fakt – und ja, das macht den Kurs zur Zockerei. Aber der heutige Sprung auf 0,37 Euro zeigt, dass der Markt hier trotzdem spielt. Der RSI war vor dem Ausbruch komplett überverkauft, da haben Shorts einfach ihre Deckungskäufe gemacht. Die 0,23 Euro als 52-Wochen-Tief sind erstmal die harte Unterkante, solange der Markt sich an dieser 50-Tage-Linie orientiert. Ohne Quartalsbericht bleibt das aber ein Tanz auf dünnem Eis.
Die gute Nachricht ist, dass sie ihre Schulden im Jahr 2028 abbezahlen werden. https://www.gateway-re.de/investor-relations/unternehmensanleihe
2028 ist noch verdammt lange hin. Bis dahin kann bei dem Laden noch so viel schiefgehen, da hilft mir die Prognose für 2026 auch nicht weiter.
Am Freitag gab es Aktivitäten.
Kann mir jemand erklären, warum der Kurs heute so abgeht? Da ist doch noch gar nichts entschieden mit der Hauptversammlung und den ganzen alten Geschäftszahlen. Ist das nicht zu früh zum Feiern?
Mich wundert die Euphorie auch. Die alten Zahlen sind geprüft, aber ob die Prognose für 2026 hält, ist noch lange nicht raus. Zu dem Preis greif ich nicht zu.
Gateway Real Estate: Ausbruch über 20-Tage-Linie
Gateway Real Estate ist über die 20-Tage-Linie (0.36 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 0.36 EUR.
Schrittweise Verengung und Volumenzuwachs: Da der Markt die zeitgleiche Feststellung der Jahresabschlüsse für 2024 und 2025 sowie die Details zur Schuldenrestrukturierung erwartet, könnte sich die Aktie zunächst in einer bestimmten Handelsspanne konsolidieren und anschließend nach einer klaren Trendrichtung suchen.
Es stimmt, dass Norbert Ketterer ein sehr vermögender Investor mit einem geschätzten Vermögen im Milliardenbereich ist. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wird ein Unternehmer von diesem Format eine Gesellschaft wie Gateway Real Estate (GTY) jedoch kaum einfach untergehen lassen. Um die Liquidität zu sichern und das Unternehmen zu restrukturieren, bleibt eine Kapitalerhöhung gegen Einlagen (Bedelli Sermaye Artırımı) mittelfristig nahezu alternativlos.
Gemäß dem deutschen Aktiengesetz (§ 9 AktG – Verbot der Unterpari-Emission) dürfen Aktien keinesfalls unter ihrem Nennbetrag ausgegeben werden. Da der Nennbetrag einer Gateway-Aktie bei 1,00 Euro liegt, muss der Aktienkurs für die Durchführung einer rechtlich konformen Kapitalerhöhung folglich wieder das Niveau von mindestens 1,00 Euro erreichen oder darauf angepasst werden.
Die 0,30 EUR sind die einzig relevante Unterstützung. Alles darüber ist nur Geplänkel im Abwärtstrend.
Die Idee mit dem Nennbetrag ist zwar nett, aber bei dem aktuellen Kurs von 0,36 Euro völlig weltfremd. Bis der Kurs dort steht, ist das Unternehmen längst Geschichte.
Man darf Börsenkurs nicht mit Substanzwert verwechseln. Der fundamentale Wert der Immobilien liegt nach Abzug aller Verbindlichkeiten sicher nicht unter 1,50 EUR pro Aktie. Dass der Kurs bei 0,36 EUR steht, ist eine temporäre Irrationale des Marktes.
Gerade WEIL Substanz da ist und ein Großaktionär wie Ketterer im Boot sitzt, ist die 1,00 EUR-Hürde für die anstehende Restrukturierung kein Hirngespinst, sondern eine rechnerische Notwendigkeit, um das Eigenkapital nicht weit unter Wert zu verwässern."
Gateway Real Estate AG beschließt Wechsel vom regulierten Markt in das Scale-Segment des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse.Der erste Handelstag der Gateway im Scale-Segment ist derzeit für den 25 August. Am 26. August findet eine Generalversammlung statt, und es wird ein neuer Plan vorgestellt.
Was bedeutet das eigentlich genau, wenn eine Firma in so ein Scale-Segment wechselt? Ist das eher ein schlechtes Zeichen für uns Aktionäre oder nur ein bürokratischer Umzug?
1. Bürokratie- und Kosteneinsparung (500.000 € bis 1.000.000 € Ersparnis pro Jahr)
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Streichung unnötiger Lasten: Der Wechsel vom Prime Standard in das Scale-Segment sowie die Verkleinerung des Aufsichtsrats von 5 auf 3 Mitglieder reduzieren die hohen Börsengebühren, die teuren vierteljährlichen Wirtschaftsprüferkosten (KPMG, EY etc.) sowie Recht- und Beratungs honorare drastisch.
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Finanzielle Überlebenshilfe: Das jährlich im Unternehmen verbleibende Kapital von ca. 0,5 bis 1 Mio. Euro dient direkt als Natur-Liquidität, um Zinslasten zu bedienen und das Fortbestehen der Gesellschaft zu sichern.
2. Strategische Flexibilität und Erleichterung bei der Partnersuche
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Operative Schnelligkeit: Die Verschlankung des Entscheidungsgremiums auf 3 Kernmitglieder befreit das Unternehmen von schwerfälliger Bürokratie. Beschlüsse zu Asset-Verkäufen, Umschuldungen oder Strukturierungsmaßnahmen können innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden.
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Attraktives Zielobjekt: Ein Unternehmen mit bis 2028 prolongierten Schulden, minimierten Verwaltungskosten und schlanken Entscheidungsstrukturen bietet für potenzielle Investoren, Strategiepartner oder Private-Equity-Fonds ein deutlich flexibleres und attraktiveres Übernahme- bzw. Beteiligungsszenario.
Wer wegen einer läppischen Million an Verwaltungskosten den Börsenplatz wechselt, hat ganz andere Sorgen als die Kostenstruktur. Das ist doch nur das Eingeständnis, dass die Kasse bis auf den Boden leer ist.
Das ist kein Siegesgeheul, sondern ein reiner Überlebenskampf.
Das Management hat eingestanden, auf dem falschen Weg gewesen zu sein, hat im Sturm den Ballast über Bord geworfen und schaltet nun bis 2028 in den „Kriegsmodus“. Der Aktienkurs von 0,35 € hat das Ausmaß dieser Krise ohnehin längst eingepreist. Was über die Zukunft der Aktie entscheidet, ist einzig und allein die Frage, ob es dem Management gelingt, aus den verbleibenden 9 Projekten nach und nach schrittweise Liquidität zu generieren.