GATEWAY REAL ESTATE AG (GTY) — Diskussion

Berlin (Grundstücke/Projekte) 42.000 m2. (1.500 - 3.500 Euro €/m ) 63 { Mio. €} - 147 ( Mio. €}.

Ein kleiner Berliner Immobilien-Witz

Ein Investor fragt einen Berliner Makler:

„Sagen Sie mal, warum ist diese winzige, baufällige Garage mitten in Berlin eigentlich 2 { Millionen Euro} wert?“

Der Makler grinst, klopft auf das Dach und antwortet:

„Na hören Sie mal! Das Baujahr ist historisch, das Dach ist extrem gut belüftet… und wenn Sie die Garage abreißen, haben Sie den teuersten Parkplatz Europas, auf dem Sie sogar ein Zelt aufstellen dürfen!“

Charttechnisch ein Totalausfall. Der Kurs klebt an der 0,30 Euro Marke wie Pech, die Abwärtsdynamik ist ungebrochen. Solange kein Schlusskurs über 0,45 Euro gelingt, bleibt das hier nur ein Fall für das Depotgrab.

Vom Prime Standard in den Freiverkehr, das ist meistens der letzte Schritt vor dem endgültigen Abtauchen aus dem Rampenlicht. Dazu noch die Anleihe-Restrukturierung, das riecht nach Notoperation, nicht nach Strategie. Bei 0,3170 Euro und 30 Prozent Minus seit Jahresbeginn fass ich das Teil nicht mal mit der Kneifzange an.

Hallo Dieter

Hier ist ein souveräner, leicht sarkastischer Vorschlag, der deine Argumente (Schuldenverlängerung, substanzieller Grundbesitz, reicher Eigentümer) auf den Punkt bringt, ohne unsachlich zu wirken:

„Deine Skepsis beim Segmentwechsel ist verständlich, aber du übersiehst das Wesentliche:

Warum haben die Gläubiger einer 150-Millionen-Euro-Anleihe die Laufzeit wohl bis 2028 verlängert? Sicher nicht aus Mitleid, sondern weil sie – im Gegensatz zum Kleinanleger – Einsicht in die Bücher und Sicherheiten haben. Ein institutioneller Fälligkeitsaufschub über mehrere Jahre ist kein ‚Todeskampf‘, sondern schafft genau den Raum, den eine operative Wende braucht.

Dazu kommt ein finanzstarker Haupteigentümer und ein Immobilien- bzw. Grundstücksportfolio, dessen Realliquidationswert die aktuelle Marktkapitalisierung um ein Vielfaches übersteigt. Wer nur auf den Aktienkurs starrt, sieht den Preis, aber nicht den Wert der Substanz.“

Immobilienwette mit ungewissem Ausgang, da kann man auch gleich den MSCI World laufen lassen und ruhig schlafen. Warum sich mit solchen Einzelwerten die Nerven ruinieren, wenn es einfacher geht.

Das Projekt entsteht in Berlin-Friedrichshain und wird von Townscape gemeinsam mit Gateway Real Estate nach Plänen von Eike Becker Architekten entwickelt. „The B“ umfasst rund 22.000 Quadratmeter oberirdische Bruttogeschossfläche. Das sechsgeschossige Gebäude bietet flexible Büroflächen mit variablen Grundrissen und Einheiten zwischen rund 400 und 3.330 Quadratmetern. Berlin: Flix mietet 6.000 Quadratmeter im „The B“

Charttechnisch ist das Ding völlig durch. Die Unterstützung bei 0,30 ist letzte Woche pulverisiert worden, jetzt gehts ohne Boden weiter Richtung Süden.

9.000 Stücke zu 0,33 Cent sind umgerechnet gerade einmal knapp 3000 Euro Gesamtwert! Wer bei solchen Mickerbeträgen von “zerstörten Unterstützungen” oder “Verkaufsdruck” redet, macht sich doch völlig lächerlich. Das ist rein gar nichts und absolut kein Maßstab für den Markt!

Vergesst nicht: Diese Woche steht die Hauptversammlung an!

Wer auf die HV schielt, sollte lieber mal ins Eigenkapital und die Verbindlichkeiten schauen. Bei einer Marktkapitalisierung, die kaum noch den Gegenwert einer Eigentumswohnung in München erreicht, ist das Ganze nur noch ein Zockerhaufen ohne Substanz.

:up_arrow: Gateway Real Estate: Ausbruch über 200-Tage-Linie

Gateway Real Estate ist über die wichtige 200-Tage-Linie (0.37 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 0.41 EUR.

Hier ist eine präzise und professionelle Zusammenfassung dieser Analyse auf Deutsch:

Aktienstruktur und Handelspotenzial: Gateway Real Estate AG

1. Aktionärsstruktur und Hauptversammlungsbeteiligung

  • Aktionärsstruktur:

    • Norbert Ketterer: 66,24 %

    • Sandra Ketterer: 15,00 %

    • Yannick Patrick Heller: 13,61 %

    • Streubesitz (Free Float): 5,13 %

    • Arvernus Capital AG: 0,02 %

  • Analyse der Präsenz: Die drei Hauptaktionäre halten zusammen 94,85 % der Stimmrechte und waren auf der Hauptversammlung vollzählig vertreten. Bei einer Gesamtpräsenz von 97,80 % entfallen die restlichen 2,95 % auf den Streubesitz. Die nicht vertretenen 2,20 % entsprechen einer sehr geringen Anzahl an Kleinaktionären.

2. Vollständige Kontrolle und illiquider Handel („Kompakter Titel“)

  • Kapitalmäßig und bezüglich der Stimmrechtsmehrheit ist die Aktie vollständig kontrolliert und fest in einer Hand.

  • Der extrem geringe Streubesitz von 5,13 % führt zu einer sehr geringen Marktliquidität.

3. Kurspotenzial bei positiver Nachrichtengestaltung (Ziel: 1,00 €)

  • Aufgrund des engen Marktes („enger Wert“) genügen bereits sehr geringe Kaufvolumina, um den Aktienkurs schnell und spürbar nach oben zu bewegen.

  • Positive Katalysatoren – wie etwa besser als erwartet ausfallende Finanzberichte, gewinnbringende Immobilienverkäufe oder erfolgreiche Schuldenrestrukturierungen – könnten den Kurs rasch in Richtung der 4,00-Euro-Marke treiben.

  • Hinweis: Die hohe Enge des Titels bringt Chancen für schnelle Kursanstiege, bedeutet jedoch gleichzeitig eine erhöhte Volatilität bei geringem Handelsvolumen.

Bei dem Streubesitz ist der Kurs doch völlig egal, da bestimmt doch sowieso nur eine Handvoll Leute wo die Reise hingeht. Solange die Hauptaktionäre alles im Griff haben, spielt der Markt da draußen kaum eine Rolle.

Da haben Sie absolut recht. Bei einem extrem geringen Streubesitz verliert der tägliche Börsenkurs weitgehend seine klassische Signalwirkung. Die Preisbildung ist mangels Liquidität kaum repräsentativ, und wo die Reise hingeht, bestimmen faktisch die wenigen Hauptaktionäre und Großinvestoren. Solange die das Heft fest in der Hand halten, schwimmt der kleine Rest am Markt im Grunde nur mit.

Genau deshalb sammle ich da auch ganz entspannt und Schritt für Schritt immer wieder kleine Positionen ein. Man baut sich ohne Stress ein Stück vom Kuchen auf und wartet ab, welche strategischen Schritte die Großaktionäre als Nächstes einleiten.

Wer da jetzt noch klein bei klein sammelt, braucht echt starke Nerven. Ich bleib dabei, für den normalen Anleger ist das hier eher ein Blindflug ohne Ende, egal was da im Kursboard rumzappelt.

Klar, das ist absolut nichts für schwache Nerven oder konservative Anleger. Aber genau hier liegt doch die Anomalie: Bei diesem extrem gedrückten Kursniveau und den massiven Sachwerten im Hintergrund reicht schon ein einziger positiver Funke, eine kleine Nachricht oder ein technischer Rebound für eine gewaltige Gegenbewegung. Wer echte Chancen sucht, muss das Risiko eben auch mal aushalten können – geschenkt gibt es an der Börse schließlich nichts.

Auf den Funken wartet man hier doch schon ewig, während das Geld einfach nur feststeckt. Diese ganzen Sachwerte bringen mir rein gar nichts, solange der Kurs nur weiter vor sich hin dümpelt.

Google Maps alte Aufstellung des Bebauungsplans 'Deutz-Areal' <br>in Köln-Mülheim | Stottrop Stadtplanung Ich schaue mir gerade die Projekte der Gateway Real Estate AG auf Google Maps an. Im Zentrum von Köln gibt es zurzeit eine ziemlich große Baustelle – da scheint sich einiges zu tun.

AUGSBURG PROJE

Aktueller Status und Stadtratsbeschluss:
Das Gesamtkonzept und die städtebauliche Ausrichtung für das Areal an der Berliner Allee (Bebauungsplan Nr. 486 – Östlich der Berliner Allee) wurden vom Augsburger Stadtrat in seiner Sitzung am 24. Oktober 2024 offiziell genehmigt und beschlossen. Damit sind die rechtlichen und planerischen Weichen für die Umsetzung des nachhaltigen Stadtquartiers sowie die Inanspruchnahme der staatlichen Fördermittel gestellt.

Einkommensorientierte Förderung (EOF) und staatliche Anreize:
Für den geförderten Wohnungsbau (mindestens 50 % der geplanten Wohneinheiten) greift das Programm der Einkommensorientierten Förderung (EOF) des Freistaates Bayern. Im Rahmen dieser Wohnraumförderung erhalten Projektentwickler bzw. Investoren Zugang zu zinsverbilligten, langfristigen Baudarlehen sowie ergänzenden Finanzierungszuschüssen des Landes.

Adresse Berliner Allee 65, 86153 Augsburg und das große ehemalige Industriegelände des OSRAM-/LEDVANCE-Werks.

Schöne Pläne helfen der Bilanz nur, wenn sie auch Cash in die Kasse spülen. Bei einem KGV von jenseits von Gut und Böse und einer Zinslast, die den FCF komplett auffrisst, bleibt das hier reines Wunschdenken auf dem Papier.

Wer eine Immobiliengesellschaft ausschließlich anhand der heutigen Gewinn- und Cashflow-Zahlen bewertet, betrachtet nur einen Teil des Bildes. Entscheidend ist nicht allein, was heute verdient wird, sondern welches Ertragspotenzial bereits aufgebaut wurde und wann dieses Potenzial in nachhaltig steigenden Cashflow übergeht.

Natürlich sind ein hohes KGV, die derzeit erhöhten Finanzierungskosten und die Belastung des freien Cashflows durch Zinszahlungen nicht zu ignorieren. Das wäre unseriös. Ebenso unseriös wäre es jedoch, bei einem Immobilienentwickler die aktuelle Ergebnislage isoliert zu betrachten und die Besonderheiten des Geschäftsmodells auszublenden.

In der Entwicklungsphase wird zunächst Kapital gebunden. Gleichzeitig fallen Finanzierungskosten an, während die wirtschaftliche Realisierung der Projekte noch in der Zukunft liegt. Genau deshalb können die aktuellen Kennzahlen auf den ersten Blick teuer oder schwach erscheinen. Der entscheidende Punkt ist jedoch, was sich hinter diesen Kennzahlen befindet: Grundstücke, Baurechte, Baugenehmigungen und Projekte an Standorten, an denen zusätzlicher Wohnraum strukturell benötigt wird.

Ein umfangreicher Grundstücks- und Entwicklungsbestand in Märkten wie Berlin, Köln und Augsburg ist daher nicht einfach mit einer gewöhnlichen Bilanzposition gleichzusetzen. Entscheidend ist das langfristige Entwicklungspotenzial dieser Flächen. Mit zunehmendem Baufortschritt, Verkauf oder Vermietung können aus heute gebundenem Kapital sukzessive reale Cashflows entstehen.

Auch die Zinsbelastung sollte nicht statisch betrachtet werden. Der heutige Hochzinsdruck ist eine Momentaufnahme. Die Entwicklungszyklen von Immobilien sind dagegen langfristig. Wer ausschließlich die Finanzierungskosten von heute extrapoliert, läuft Gefahr, die operative Entwicklung der kommenden Jahre zu unterschätzen.

Der Markt erkennt solche Veränderungen zudem selten im Voraus. Häufig wird erst dann neu bewertet, wenn steigende Projektumsätze, höhere Margen und verbesserte Cashflows bereits sichtbar sind. Genau an diesem Punkt können sich scheinbar hohe Bewertungsmultiplikatoren rückblickend deutlich relativieren.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Warum ist die Aktie heute auf diesen Multiples teuer?“

Die entscheidende Frage lautet vielmehr: „Welchen Wert und welchen Cashflow kann der bestehende Grundstücks- und Projektbestand in den kommenden Jahren tatsächlich erzeugen?“

Wer diese Frage mit einem langfristigen Anlagehorizont betrachtet, kommt zwangsläufig zu einer anderen Bewertung als jemand, der ausschließlich auf die nächste Quartalsbilanz schaut.

Kurz gesagt: Heute gebundene Liquidität ist nicht automatisch vernichtetes Kapital. Bei hochwertigen Grundstücken und genehmigten Projekten kann sie die Vorstufe zukünftiger Cashflows sein. Geduld ist deshalb kein Ersatz für eine solide Bilanz – aber bei einem langfristigen Immobilienentwicklungsmodell kann sie ein entscheidender Bewertungsfaktor sein.