Willkommen zur Diskussion über DEUTZ AG.
Ticker: DEZ
ISIN: DE0006305006
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Man kann die Zölle durchreichen, aber die Bewertung ist schon ordentlich gestiegen. Das KGV von über 20 spiegelt viel Optimismus wider.
Wenn man sich die Umsatzziele und die aktuelle Marge anschaut, ist da noch eine ordentliche Lücke zu schließen. Das Effizienzprogramm muss liefern, sonst bleibt die Bewertung trotz der neuen Segmente zu hoch. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob der Plan aufgeht.
Wer auf die Marge schaut, hat recht. Die 5,5% sind kein Riesenknaller, da muss das Effizienzprogramm wirklich Ergebnisse bringen. Der Chart zeigt aber, dass die Aktie nach dem Rücksetzer jetzt wieder anläuft – wenn sie über die 9,50€ kommt, könnte der Weg zum neuen Kursziel frei sein.
Neulich mal die Umsatzziele bis 2030 gesehen. Vier Milliarden bei zehn Prozent Marge sind ambitioniert, die aktuelle EBIT-Marge liegt ja noch deutlich darunter.
Versteh nicht ganz, warum alle so auf die 12 Euro starren — erstmal muss das Q1 am 7.
Stimmt, die 12 Euro sind erstmal zweitrangig, die Quartalszahlen werden zeigen ob der Kurs berechtigt ist.
Ob die 0,18 Euro Dividende jetzt wirklich der Grund zum Einstieg sind? Die Quartalszahlen nächste Woche sind doch viel entscheidender.
Jetzt mal ehrlich, die 0,18 Euro sind ein nettes Sahnehäubchen, aber der Kurs macht die Musik. Die Quartalszahlen nächste Woche entscheiden, ob die 10 Euro hält oder wir durch den Boden fallen.
Ohne den Dividendenabschlag wäre die Aktie wahrscheinlich stabil geblieben. Frage ist eher, ob die Rüstungs- und Energiesparte die Bewertung langfristig rechtfertigen.
Was wäre wenn Deutz die 10 Euro nächste Woche nicht nachhaltig knackt? Dann wär der Rücksetzer wohl noch nicht vorbei, und die Analystenziele bleiben erstmal nur schöne Theorie. Die Aufträge ziehen an, die Zahlen sind okay, aber der Markt will wohl erst handfeste Beweise aus den neuen Geschäftsfeldern sehen.
Puh. Wenn die 10 Euro nächste Woche nicht fallen, wird’s echt eng. Der RSI ist noch nicht im überverkauften Bereich, da könnte noch Luft nach unten sein – die 9,20er Unterstützung würde ich dann im Auge behalten, bevor der Markt wieder Vertrauen fasst.
Kennt jemand den genauen Grund, warum der freie Cashflow so stark im Minus ist? Die Abfindungen aus dem Sparprogramm sind ja einmalig, aber die höheren Vorräte machen mir etwas Sorgen – wenn der Auftragsbestand nicht schnell in liquide Mittel umschlägt, wird das Bild trüber.
Kombi aus Rüstungs-Powerpack und der Service-Milliarde bis 2030 ist schon ein starkes Paket, aber die eierlegende Wollmilchsau gibts selten. Dass BlackRock seine Position technisch umschichtet statt abzubauen, sehe ich eher als neutrales Zeichen – die wissen genau, was sie tun. Was mich eher interessiert: ob Deutz auf der Eurosatory in Paris auch direkt dicke Aufträge an Land ziehen konnte oder ob das nur ein Messetritt ins Leere war.
Messeauftritte ohne Aufträge sind halt erstmal nur teure PR. Die 300 Mio Defense bis 2030 sind ambitioniert, aber bis dahin wird noch viel Wasser den Rhein runterfließen – sitz noch drauf, aber zittrig.
Rüstungsaufträge brauchen Vorlauf, die Bewertung ist mit KGV unter 14 noch nicht ausgereizt.
Auftragssprung von 41% und dann -2,12% am Tag der Analyse. Der Markt will wohl erst die Halbjahreszahlen sehen, bevor er die Story kauft.
Warum hat sich eigentlich noch niemand die Frage gestellt, ob Deutz die 1,6 Milliarden für FFG jemals wieder reinholen kann? Die zahlen fast den gesamten aktuellen Börsenwert für einen Zukauf in einem hoch zyklischen Rüstungsmarkt – das KGV wird nach der Verwässerung durch die Aktienausgabe ganz anders aussehen. Hat jemand mal die Synergien durchgerechnet oder ist das einfach nur ein teures Prestige-Projekt?
Wenn Deutz jetzt den kompletten Börsenwert für FFG auf den Tisch legt, müssen die Synergien schon sehr konkret sein, sonst wird das ein langer Weg. Die Aktienverwässerung wird die KGV-Berechnung tatsächlich ordentlich verschieben, vor allem wenn die Rüstungskonjunktur irgendwann nachlässt. Mir fehlt da bisher die klare Rechnung, wie die 1,6 Milliarden in absehbarer Zeit wieder reinkommen sollen.
Ulrich schießt sich da öffentlich gegen die Kapitalerhöhung – klar, der will die Verwässerung nicht. Aber wenn ich mir die Kursziele von Warburg Research mit 13,20 Euro ansehe, scheinen die Analysten den strategischen Move hinter FFG zu verstehen, selbst wenn der Markt aktuell noch zögert. Die Aktie steht jetzt bei 9,63 Euro und hat seit Jahresbeginn über 11% zugelegt, also ganz so tot ist der Kurs nicht.