Deutsche Telekom AG (DTE) — Diskussion

1,4 Mio. Haushalte plus 300.000 Bestandskunden für eine Milliarde, das ist ein solider Preis, wenn man bedenkt, dass der Free Cashflow für 2026 auf 20 Mrd. angehoben wurde. Die Kartenbehörden könnten da noch quer schießen, aber strategisch ergibt der Zukauf absolut Sinn.

Dass die Abwehrmechanismen griffen, ist gut, aber die Vorstellung, dass Angreifer Zugriff auf physische Netzwerkkomponenten hatten, wiegt schwerer als das heutige Minus. Die Beziehung zu T-Mobile US bleibt ohnehin angespannt, da kommt dieser Vorfall zur Unzeit. Mal sehen, ob die Quartalszahlen im November wieder für positive Impulse sorgen.

Rückkauf läuft, der Cashflow stimmt — aber das T-Mobile-Thema klebt halt dran wie Kaugummi am Schuh. Solange die US-Wettbewerbsgeschichte nicht sauber ist, bleibt die Aktie für mich ein Geduldsspiel. Unter 27 Euro würde ich mir das Portfolio-Band mal genauer ansehen.

1 Mrd. Euro für zwei Glasfaseranbieter, die holen sich damit ordentlich Marktanteile in Polen. Das Rückkaufprogramm stützt den Kurs, aber die 4.671 Stellenstreichungen bei T-Mobile US sollten man nicht ignorieren.

22,6 Prozent Luft nach oben laut der Bewertung, aber die 30 Euro Marke entscheidet kurzfristig. Das US-Geschäft liefert, die Frage ist nur, ob der Markt das endlich einpreist. Langfristig sieht das Setup aber deutlich besser aus als die Kurve der letzten zwölf Monate vermuten lässt.

Jetzt schon wieder die 30-Euro-Geschichte. Die kam doch letztes Jahr auch schon zweimal und ist dann wieder abgeprallt. Kann mir jemand erklären, warum es dieses Mal anders sein soll als beim letzten Anlauf?

30 Euro als harte Hürde bei 32 Prozent Volatilität, das ist für einen Dax-Schwergewichtler schon ungewöhnlich zäh. Wenn selbst der Analyst keine konkreten Kurstreiber nennt, bleibt der Ausbruch eher Wunschdenken.

Eine Milliarde für Glasfaser in Polen, während parallel die Aktienrückkäufe auf fünf Milliarden aufgestockt werden. Die Kombi aus Kapitalrückführung und strategischem Wachstum wird vom Markt offenbar goutiert, der Kurs läuft seit einem Monat. Solide Allokation, das passt schon.

Mich stört an der 30 auch, dass die jedes Mal wie eine Mauer wirkt. Aber der Unterschied: Diesmal kommt der RSI aus dem Keller und der Monatschart dreht deutlich nach oben – die Dynamik ist eine andere als bei den letzten Abprallern. Solange die 28,50 als Unterstützung hält, ist der nächste Anlauf nicht nur ein Test, sondern hat echte Substanz.

Eine Milliarde für Glasfaser in Polen, während die Aktie 16% unter dem Jahreshoch steht. Solide strategische Ergänzung, aber der Markt hat momentan halt andere Prioritäten.

Cashflow-Prognose auf 20 Milliarden angehoben und parallel eine Milliarde für Glasfaser in Polen ausgegeben. Das Rückkaufprogramm läuft trotzdem weiter, die haben einfach zu viel Geld. Die operative Marge wächst stärker als der Umsatz, das ist ein gutes Zeichen für die kommenden Quartale.

Der Polen-Deal für rund eine Milliarde ist solide, aber die gescheiterte T-Mobile-Fusion bleibt der Elefant im Raum. Die Aktie hat das zwar verdaut, doch 104 WM-Spiele allein werden den Kurs nicht nachhaltig treiben. Mal sehen, was das AI Investor Event im Oktober bringt.

Die US-Fusion ist geplatzt, aber die kaufen einfach für eine Milliarde in Polen weiter zu. Die laufende Aktienrückkauf-Aufstockung auf fünf Milliarden Euro dazu, da investiert der Konzern ordentlich in die eigene Zukunft.