Sieben von acht Patienten leben nach sechs Jahren bei Bauchspeicheldrüsenkrebs – das ist eine Ansage, auch wenn die Phase 1 noch klein ist. Die T-Zell-Lebensdauer von fast acht Jahren untermauert das mRNA-Potenzial richtig gut.
Wenn man hier manche negativen Kommentare liest, merkt man schnell, in welcher Welt der Ahnungslosen man sich teilweise bewegt.
Da wird von Kapitalerhöhungen gesprochen, obwohl es sich dabei schlicht um eine Standardvorsorge handelt, die sich das Board absichern lässt. Das bedeutet nicht, dass eine Kapitalerhöhung geplant ist. Und selbst wenn sie irgendwann notwendig wäre, dann aus strategischen Gründen und nicht aus finanzieller Not.
BioNTech verfügt weiterhin über enorme finanzielle Stärke. Die rund 17 Milliarden an liquiden Mitteln bieten einen außergewöhnlich langen Handlungsspielraum. Ja, es wird aktuell investiert und Kapital eingesetzt, aber gleichzeitig fließen durch den Deal mit Bristol Myers Squibb in absehbarer Zeit gesicherte 2,5 Milliarden zurück, mit zusätzlichem Potenzial von bis zu weiteren 7 Milliarden durch Meilensteinzahlungen.
Die ersten Medikamente befinden sich bereits im Fast-Track-Verfahren bei der U.S. Food and Drug Administration. Das ist kein Nebenschauplatz, sondern der Kern der zukünftigen Wertentwicklung. Ich halte es für realistisch, dass wir bereits Ende des Jahres erste entscheidende Fortschritte oder Rollouts sehen.
Dazu kommt jetzt endlich der Managerwechsel. Wissenschaftlich war Ugur Sahin herausragend, ohne Frage ein Visionär und Ausnahmewissenschaftler. Aber der nächste Wachstumsschritt verlangt zusätzlich operative und strategische Führungsstärke, um BioNTech zu einem der bedeutendsten Pharma und Biotech Unternehmen weltweit weiterzuentwickeln.
Für mich ist BioNTech auf dem aktuellen Niveau ein klarer Zukunftswert mit erheblichem Potenzial. Mit Geduld halte ich eine Vervielfachung in den kommenden Jahren für absolut möglich. In drei bis vier Jahren könnte das Unternehmen in nahezu jedem Börsenmagazin präsent sein und ganz anders bewertet werden als heute.
Wer negativ bleiben möchte, kann das selbstverständlich tun. Aber oft sind es genau die Stimmen, die erst dann aufspringen, wenn die Aktie längst auf einem völlig anderen Niveau steht.
Was bedeutet das eigentlich genau, wenn ein Medikament im Fast-Track-Verfahren ist? Geht das dann wirklich so viel schneller mit der Zulassung?
16,7 Milliarden Cash und eine Marktkapitalisierung, die das kaum abbildet. Die Pipeline entscheidet, ob das ein Schnäppchen oder eine Value-Falle ist.
BioNTech: Ausbruch über 200-Tage-Linie
BioNTech ist über die wichtige 200-Tage-Linie (87.68 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 88.20 EUR.
Die 47,9% Ansprechrate sind stark, aber die 2,0-2,3 Mrd Euro Umsatzguidance für 2026 drückt auf die Stimmung. Ohne Corona-Erlöse wird die Pipeline jetzt richtig teuer erkauft.
17 Milliarden Cash und die verbrennen jetzt 2,5 Milliarden pro Jahr für Forschung – die Frage ist, wie lange sie sich das leisten können, bis die Onkologie trägt.
70% Ansprechrate bei HER2-positiven Patienten, das ist in dieser Indikation ein ordentlicher Wert. Die 17 Mrd. Cash-Polster geben ihnen auch genug Feuerkraft, um das durchzuziehen.
17 Milliarden Cash, aber der Kurs hängt bei 80 Dollar fest. Die Gründer ziehen sich zurück, und die Onkologie-Pipeline braucht noch Jahre.
BioNTech: MACD Verkaufssignal
Bei BioNTech hat die MACD-Linie (1.6397) die Signallinie (1.7122) von oben gekreuzt - ein bearisches Signal.