Die Short-Quote steigt um 95 Prozent, während Analysten nur ein Hold aussprechen. Bei 47,67 Euro und einem 52-Wochen-Hoch von 53,86 Euro scheint der Markt die Zulassungserweiterung in Kanada schlicht zu ignorieren. Die Strukturfrage bleibt das Damoklesschwert über allem.
Der Börsenwert spiegelt seit Monaten die Glyphosat-Wolke wider, während die Pharmapipeline und Agrarinnovationen kaum eingepreist sind. Die Verschiebung auf September 2026 ist zwar enttäuschend, aber die Chance auf einen sauberen Vergleich bleibt intakt. Wer die operativen Fortschritte und die 29 Prozent Jahresplus ignoriert, verpasst den eigentlichen Trade.
Jemand Erfahrung mit Bayer als Beimischung im Depot? Die Verschiebung auf den 14. September sehe ich eher gelassen, Hauptsache der Vergleich kommt irgendwann. Die sinkende Nettofinanzverschuldung von 32-33 auf 29-30 Milliarden ist für mich das deutlich wichtigere Signal als diese Mini-Meilensteinzahlung.
30 Milliarden Nettoverschuldung zum Jahresende, das ist ein deutlicher Schritt nach vorn. Aber die Pharmasparte bleibt mit dem 3,6-Prozent-Rückgang der Bremsklotz, da hängt der Turnaround noch in der Luft.
29% im Jahr und die Anleger regen sich über einen schwachen Freitag auf. Das Hin und Her bei Glyphosat zieht sich ewig hin, aber operativ läuft es halt.
Elf Präsentationen in München und trotzdem hängt der Kurs an der Glyphosat-Anhörung im September. Die UBS sieht 62 Euro, Jefferies nur 46 – da ist die Spanne größer als der Tagesausschlag der Aktie. Crop Science läuft stark, aber solange der Vergleich nicht durch ist, bleibt das der Elefant im Raum.
Der Chart sieht schon gut aus, aber die eigentliche Frage bleibt die Glyphosat-Anhörung im September. Bis dahin ist jede positive Meldung nur ein Tropfen auf den heißen Stein, auch wenn die Japan-Zulassung operativ durchaus Substanz hat.
Bayer: Ausbruch über 20-Tage-Linie
Bayer ist über die 20-Tage-Linie (48.42 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 48.46 EUR.
Diese Apollo-Sache hab ich nicht ganz verstanden. Die zahlen 3 Milliarden für einen Anteil an einer neuen Firma, aber was gehört da eigentlich rein? Ist das gut für uns oder nur ein Trick, damit die Schulden besser aussehen?