Ein Konzern mit 35 Milliarden Marktkapitalisierung bastelt an der Vertriebsstruktur einer Sparte — das ist genau die Art von unspektakulärer Arbeit, die Bayer aus der Rabattzone holen könnte. Die Frage ist nur, ob der Markt einfach zu abgelenkt von den Glyphosat-Prozessen ist, um das zu sehen.
Der Kurs unterbietet die 200-Tage-Linie, aber die FDA gibt Priority-Review für Asundexian – zwei komplett gegensätzliche Signale. Die operative Story stimmt, nur die Bilanz hängt wie ein Mühlstein dran.
Alte Führung raus, neue rein — klassischer Turnaround-Versuch. Das Herzmedikament klingt vielversprechend, aber bis Phase-2-Daten da sind, wird noch viel Wasser den Rhein runterfließen.
Die räumen jetzt komplett im Consumer-Health-Bereich auf. Die neuen Leute sollen das Ding wohl mit KI und Daten richtig auf Vordermann bringen.
Das Urteil im Juni ist der Hebel, auf den alle warten. 80% der offenen Klagen könnten wegfallen – das wäre ein Gamechanger für die Aktie.
Keine Kapitalerhöhung, kein Verwässerungsdruck – und trotzdem 7,25 Mrd. für den Vergleich. Das Management spart den Aktionären den Schock und holt sich das Geld günstig über Kreditlinien.
Bayer: MACD Kaufsignal
Bei Bayer hat die MACD-Linie (-0.7650) die Signallinie (-0.7783) von unten gekreuzt - ein bullisches Signal.
Priority Review für Asundexian plus AskBio mit erstem Patient — das ist mehr als nur Pipeline-Gerede. Wer hier nur auf den Kurs schielt, übersieht, dass Bayer 2025 drei neue Produkte zugelassen und sechs positive Phase-III-Readouts geliefert hat.