Naja, die Margenproblematik wird kommen, wenn sie nicht schon massiv in die Kalkulation der Festpreisaufträge eingepreist haben.
Neulich hab ich mir die Zahlen nochmal angeschaut – 90 Prozent vom Jahresziel durch Festaufträge abgesichert ist schon eine Ansage. Die Frage ist halt, ob STAR im Herbst wirklich verkauft oder ob die ihre 47,5 Prozent noch eine Weile halten. Solange die da sitzen bleiben, hat der Kurs wenig Luft nach oben, egal wie gut die Bücher aussehen.
Kommt mir fast zu glatt vor mit den 1,2 Milliarden Auftragsbestand. Frage mich nur wie die Produktion das stemmen soll wenn die schon jetzt bei 90 Prozent vom Jahresziel sind. Kann mir das jemand erklären?
Sprung auf 19,46 € ist nett, aber das 52-Wochen-Hoch bei 23,78 € bleibt unangetastet. Ohne die vollständigen Zahlen am 13. August sind mir die 150 Mio. Umsatz erstmal nur heiße Luft. Hätte mehr Momentum erwartet nach der SDAX-Aufnahme.
Auftragsbestand heißt ja nicht, dass die morgen alles auf einmal produzieren. Das wird über die Laufzeiten gestreckt, typisch bei Rüstungsverträgen. Die 90 Prozent vom Jahresziel zeigen doch eher, dass die Pipeline voll ist und der Umsatz langsam reinkommt.
Der Auftragsbestand deckt fast das Vierfache des Jahresumsatzes ab, das schafft eine Sichtbarkeit, die in der Branche selten ist. Bei 27 Euro Kursziel und aktuell 22,34 Euro bleibt da noch Luft nach oben.
1,2 Milliarden Auftragsbestand bei 150 Millionen Halbjahresumsatz, das ist eine Ansage. JPMorgan sieht noch Luft bis 23,50 Euro, die Aktie hat die Hausaufgaben gemacht.
Nach 30 Tagen Lauf und jetzt nur noch 6,2% unter dem 52-Wochen-Hoch, während der SDAX nichts macht, zieht der Titel hier sauber seine eigene Spur. Die Auftragsdynamik scheint die defensivere Marktbewertung aus früheren Zeiten langsam auszumerzen.
1,2 Milliarden im Backlog bei 280 bis 320 Millionen erwartetem Jahresumsatz. Das sind über drei Jahre Visibilität, die Berenberg mit 27 Euro Ziel bestätigt.
100 Millionen Auftragseingang in einem einzigen Monat und Analysten sehen 22 Prozent Luft nach oben. Bei 5 Prozent NATO-Ziel bis 2035 wird die Story aber auch nicht schlechter.
110 Millionen Euro Auftragseingang allein im Juni bei einer Vervierfachung im Halbjahr, das ist ein massiver Sprung. Die Auftragsbücher sind mit 1,2 Milliarden Euro prall gefüllt, und trotz der drohenden Aktienflut im September sieht die operative Basis stark aus.
Der Auftragseingang vervierfacht und die Kursziele werden angehoben, da sind die 18,9 % Marge im ersten Halbjahr schon ein starkes Fundament. Bei 22 Euro ist da trotz des jüngsten Laufs noch Luft nach oben, wenn die Prognose hält.
Auftragsbestand von 1,2 Milliarden Euro bei einem erwarteten Umsatz von maximal 320 Millionen, das ist ein Verhältnis, das in der Industrie selten vorkommt. Die Marge von knapp 19 Prozent ist für einen Rüstungszulieferer auch ordentlich. Die Frage ist nur, ob der Markt die Bewertung nach dem IPO-Anstieg von 17 auf 22 Euro schon vollständig eingepreist hat.