21 Prozent im Investmentbanking, aber die europäischen Wettbewerber hinken hinterher. Solange UBS nicht an die US-Riesen rankommt, bleibt das für mich nur eine nette Randnotiz.
200 Berater weg, 14 Milliarden Abfluss – und die Aktie steigt trotzdem. Der Markt scheint auf den KI-Plan von Ermotti zu setzen, aber die Profitabilitätslücke zu Morgan Stanley bleibt gewaltig.
UBS: Bruch unter 20-Tage-Linie
UBS ist unter die 20-Tage-Linie (45.29 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 45.17 EUR.
22 Milliarden zusätzliches Kernkapital, falls der Bundesrat durchkommt. Das frisst die Ausschüttungen für Jahre.
40 Mrd Cashzufluss in der Vermögensverwaltung im Q1, das war schon ein Brett. Frag mich nur, ob der Zinsüberschuss nicht unter Druck kommt, wenn die EZB weiter lockert.
Klingt plausibel, aber der Zinsüberschuss ist bei UBS nicht mehr so dominant wie früher.
Q1 lag der Gewinn über den Erwartungen, aber der Umsatz hinkte hinterher. Genau dieses Muster entscheidet jetzt über die nächste Bewegung.
Seit der CS-Integration läufts gefühlt rund bei UBS, aber versteh ich nicht ganz: Warum verfehlen die beim Umsatz ständig die Prognosen? Bei 13,4 Milliarden Erwartung und der starken Aktie müsste doch mehr drin sein.
Quartal für Quartal liefern sie, und die Schätzungen wurden schon mehrfach nach oben korrigiert. Trotzdem liegt die Aktie noch unter dem 52-Wochen-Hoch – die Messlatte ist hoch, aber das Team hat zuletzt immer geliefert.
Die Q2-Zahlen werden zeigen, ob die Integration wirklich so geschmeidig läuft, wie der Kurs seit Jahresbeginn suggeriert. Die politische Unsicherheit um die TBTF-Regeln bleibt aber der Elefant im Raum.
20 Milliarden zusätzliches Kapital – das drückt auf die Rendite, selbst wenn ein Kompromiss kommt. Die CS-Integration läuft operativ gut, aber die Regulierung bleibt der unkalkulierbare Faktor für den Kurs.
Kommission tagt im August, SNB warnt, UBS droht – und der Markt kauft trotzdem. Das 52-Wochen-Hoch ist nah, und die Debatte um die Kapitalregeln dürfte eher weich als hart ausgehen.
68% der Quartale überrascht positiv – die Quote ist stark, aber irgendwann wird die Erwartungshaltung zum Risiko. Wenn morgen nur „in Linie" kommt, könnte die Reaktion verhalten ausfallen.