Willkommen zur Diskussion über STADLER RAIL AG.
Ticker: SRAIL
ISIN: CH0002178181
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Ich habe dort gearbeitet um mich wundert es nicht, das sie ihre Ziele nicht erreichen.
Die Führung ist nicht bereit Veränderungen zu genehmigen, die den Mitarbeitern mehr Mitsprache geben. Ich habe gesehen was dort weggeworfen wird, weil es falsch bestellt und geliefert worden ist und in der hauseigenen Abteilung neu produziert werden musste.
Viele Abteilungsleiter sind @r$chlecker die ihren Frust an den kleinen Mitarbeitern auslassen. Die machen so viele Überstunden, ohne eine Anerkennung zu bekommen. Ideen der kleinen werden als eigene nach oben gemeldet um dort abgelehnt zu werden und als eigene Ideen weitergeleitet werden.
Wenn Stadler Rail der letzte Arbeitgeber in der Schweiz wäre, würde ich nach Afrika auswandern, bevor ich da wieder anfangen würde. Ein so verfilztes Unternehmen habe ich noch nie gesehen.
Schau dir mal die operative Marge an, die bei dem ganzen Chaos hinten rauskommt. Wenn die Ineffizienz im Management und in der Produktion so tief sitzt, frisst das jeden noch so großen Auftragsbestand auf. Über 5 Prozent Marge kommt der Laden doch kaum noch hinaus.
Man sieht ja immer mehr Züge von denen auf den Gleisen. Die Balkan-Zulassung ist ein klarer operativer Erfolg vs. die andauernden Cashflow-Probleme. Die Short-Quote zeigt, wie gespalten die Meinung ist.
Wann zieht denn endlich mal dieser riesige Auftragsbestand von 32 Milliarden durch, wenn der Cashflow trotzdem negativ bleibt?
Neulich die Dividende auf 0,50 erhöht, während der Cashflow negativ bleibt — da fragt man sich schon, ob das nur Show vor der GV ist.
Seit wann ist Dividende erhöhen bei negativem Cashflow ein Zeichen von Stärke? Das riecht eher nach verzweifeltem Schulterklopfer vor der GV.
Mich wundert, dass der Kurs trotz 32 Milliarden Auftragsbestand so unter Druck bleibt. Die Dividendenanhebung auf 0,50 CHF ist nett, aber solange der Cashflow nicht anzieht, bleibt das eher ein Signal als Substanz.
Wer weiß, ob die Aufträge auch wirklich Gewinn bringen, bevor sie ausgeliefert sind?
Neulich hat mich gewundert, dass der Ausbau in Utah kaum im Kurs ankommt. Die lokale Fertigung von Alu-Wagenkästen ist doch ein klarer Schritt, um die US-Abhängigkeit von Europa zu reduzieren und den Buy America Act zu nutzen.
5 Milliarden Franken Umsatz klingt ambitioniert für 2026. Die J-Serie fährt jetzt in Berlin, das ist schon ein Schritt. Aber reicht das wirklich, um die Margen auf über 5 Prozent zu drücken, oder drückt der Auftragsbestand eher auf die Rendite?
Option über 93 Loks ist nice, aber der Kurs dümpelt trotzdem bei 24€ rum. RSI neutral, 50er SMA knapp drunter – das Ding braucht einen echten Impuls.
Denkt ihr, dass Alstom da noch was reißen kann oder ist der Auftrag jetzt durch?
Ach komm. Alstom hat den Nachprüfungsantrag verloren, das ist erstmal ein klares Zeichen. Juristisch können die zwar noch bis Juni 2026 vor Gericht ziehen, aber die Hürden sind jetzt hoch. Charttechnisch läuft die Aktie sauber, RSI bei 62 und über allen gleitenden Durchschnitten – der Markt preist den Auftrag schon ein. Ich denke, das Ding ist so gut wie durch.
Naja, die Orderlage ist beeindruckend, keine Frage. Aber bei einem KGV jenseits der 20 und einer Dividende, die nicht gerade üppig ist, frag ich mich, was der Markt da schon eingepreist hat. Die können noch so viele Loks verkaufen, wenn die Marge nicht stimmt, bleibt der Gewinn je Aktie dünn.
Marge ist der Punkt, da geb ich dir recht. Die Zahlen aus den letzten Quartalen zeigen aber, dass die bei den Großaufträgen langsam besser werden – die 45 Loks für Kanada haben sicher nicht den schlechtesten Preis gebracht.
Marge peilen die 2026 an, aber bei 5% plus ist der Markt schon längst drüber.
Glaub die 5% sind halt das Problem - die haben die schon mehrfach versprochen und dann doch wieder nachjustiert. Solange die Auftragsbestätigungen in den Folgequartalen nicht die Messevorschau untermauern, bleibt das eine Ansage mit Hoffnungscharakter. Der operative Cashflow wird gerne übersehen, wenn alle auf die Marge starren.
Rekordumsatz, Rekordorderbuch, aber die Aktie taucht nach den Zahlen erstmal ab. Typisch, der Markt schaut bei dem Laden eben nicht aufs Volumen, sondern auf die Marge, und da ist die Luft halt noch dünn. Die Kurszielerhöhungen auf 30 Franken nach der Korrektur sind aber ein starkes Signal.
Die Marge von 4,0 % bei einem Umsatzsprung auf 2 Milliarden ist noch dünn, aber die Richtung stimmt. Der VIA-Rail-Auftrag über 1,6 Milliarden CAD inklusive Werk in Montreal ist ein kräftiger Schritt Richtung Nordamerika.