Willkommen zur Diskussion über SHELL PLC.
Ticker: SHEL
ISIN: GB00BP6MXD84
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Die konsequente Verknappung durch Rückkäufe hat den Kurs effektiv gestützt. Jetzt muss das Fundament die hohe Bewertung alleine tragen.
Der Spagat zwischen fossilen Cashcows und den teuren Zukunftsinvestitionen wird immer enger. Ob die 98 Cent je Aktie reichen, um beides zu finanzieren, ist die eigentliche Frage.
Die Analysten scheinen die strukturellen Kostensenkungen von 5,1 Milliarden Dollar komplett zu ignorieren. Das ist der eigentliche Hebel, nicht der kurzfristige Ölpreis.
Die Mischung aus aggressiven Rückkäufen, riskanten geopolitischen Gasprojekten und einer unveränderten Dividende bei volatilen Ölpreisen ist eine mutige Strategie.
20 Billionen Kubikfuß Gas sind eine gewaltige strategische Reserve. Die russischen Rechte in der Region werden den Deal aber sicher noch kompliziert machen.
Reserven für unter acht Jahre sind schon ein deutliches Warnsignal, selbst bei den aktuellen Rekordkursen.
Die Erwartungen sind extrem hoch, während gleichzeitig die operative Basis durch die Versorgungskrise unter Druck steht. Das ist ein gefährliches Setup für das morgige Update.
Shell: RSI signalisiert Überkauft
Der RSI-14 von Shell ist auf 70.8 gestiegen und signalisiert eine überkaufte Situation. Aktueller Kurs: 41.02 EUR.
Die strategische Sicherung der Gasreserven in Südamerika ist ein notwendiger, aber politisch heikler Zug. Die Übergewinnsteuer in Australien zeigt, dass die regulatorischen Risiken trotz des Ölpreisbooms nicht zu unterschätzen sind.
Shell: Bruch unter 20-Tage-Linie
Shell ist unter die 20-Tage-Linie (39.27 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 37.41 EUR.
Die Kombination aus robustem Ölgeschäft und konsequenten Rückkäufen schafft eine seltene Stabilität in der volatilen Energiewelt.
Die Raffineriemargen sind ein Lichtblick, aber der Ausfall in Katar mit einem Jahr Reparaturzeit ist ein massiver operativer Schlag.
Die Bilanzbelastung durch das Nettoumlaufvermögen ist enorm, aber der Handel scheint die Produktionsausfälle aktuell mehr als auszugleichen.
Ein klassischer Fall von einer Hand, die die andere wäscht. Die Handelsgewinne dürften die Produktionsausfälle wohl mehr als kompensieren.