Willkommen zur Diskussion über S&P 500.
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Bin bei dem KGV von über 20 nicht drin, besonders wenn der freie Cashflow der Tech-Schwergewichte nach unten revidiert wird. Die Intel-Rally war nett, aber die Substanz dahinter fehlt mir.
Rekordhoch glatt gemacht, aber die Gewinne der Unternehmen ballern ja trotzdem - kann mir jemand erklären, warum wir uns gerade mehr um die Straße von Hormus sorgen als um die 30% Gewinnwachstum?
Ob 30% Gewinnwachstum hilft dir nichts, wenn der Ölpreis die Inflation wieder anheizt und die Fed keine Zinsen senken kann. Das ist das bekannte Damoklesschwert für die Bewertung.
Ach ja, wieder ein Rekordhoch und gleichzeitig die nächste Warnung vor Leverage und Margin Debt. Die Geschichte wiederholt sich halt immer.
Sagt mal, die 23.000 weggefallenen Jobs treiben den Index auf Rekordhoch und keiner fragt, ob das nicht ein bisschen verkehrt herum ist?
Ehrlich, die Märkte feiern oft genau das, was rational betrachtet paradox wirkt.
Die Straße von Hormus ist der Hebel, an dem die ganze KI-Rally hängt. Öl auf 82 Dollar und der S&P steht still, obwohl die Gewinne um 47 Prozent steigen. Die Fundamentalstory ist stark, aber Geopolitik schlägt jedes EPS.
Die 30-jährigen Renditen auf Zwei-Jahrzehnte-Hochs, während der VIX vom Jahrestief nach oben schießt, das ist ein klarer Risiko-Off-Signal. Die Halbleiter-Werte mit 5,6 Prozent Minus zeigen, wo der Markt am verwundbarsten ist.
Verdoppelte Treasury-Rückkäufe und die Rendite fällt trotzdem nur um zehn Basispunkte. Wenn das Finanzministerium so aggressiv intervenieren muss, sagt das mehr über die strukturelle Nachfrageschwäche am langen Ende als über den kurzfristigen Aktienimpuls.
S&P 500: Bruch unter 20-Tage-Linie
S&P 500 ist unter die 20-Tage-Linie (7713.79 USD) gefallen. Aktueller Kurs: 7686.36 USD.
Walmart verfehlt die Erwartungen um über einen Prozentpunkt, und die 10-jährige klettert wieder über 4,7 %. Wenn der US-Konsum tatsächlich ins Stocken gerät, dürfte die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen schnell verpuffen.
Die 8.000er-Marke hängt im Wesentlichen an Nvidias Zahlen am Mittwoch. Wenn die enttäuschen, sind die ganzen Jahresziele der Banken schnell Makulatur.
Shiller-CAPE über 40, Margin-Schulden auf Rekordhoch, und die 30-jährige Treasury-Rendite klettert auf den höchsten Stand seit 2007. Gleichzeitig schießt der Gewinn pro Aktie um 31 Prozent nach oben, getrieben von der KI-Infrastruktur. Das ist eine seltsame Mischung aus massiver Euphorie und dicken Warnsignalen.