Partners Group AG (PGHN) — Diskussion

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Ticker: PGHN
ISIN: CH0024608827
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Der Timing-Effekt bei den Performance-Gebühren ist der klassische Fall von vorgezogenem Umsatz, der später fehlt. Die Skepsis des Marktes ist da völlig verständlich.

Nach jeder Krise zeigt sich Partners Group stärker als je zuvor. Ich nehme die Dividende von 5.7 % gerne. Die meisten Anleger denken zu kurzfristig und werden den Verkauf mit Verlust bereuen. Andere werden davon profitieren.

5,7 % Dividendenrendite bei einer Ausschüttungsquote, die fast den gesamten Free Cashflow frisst? Wenn die Performance Fees wegbrechen, bleibt für das Wachstum oder die Dividende nicht mehr viel übrig. Da sind mir die Zahlen wichtiger als dein Vertrauen in alte Stärke.

Zahlen?

Einnahmen stiegen 2025 um 20%

Managementgebühren 1.744 Mia CHF ein Plus von 12%

Erfolgsabhängige Gebühren 819 Mio CHF

Gewinnsteigerung auf 1.26 Mia CHF ein Plus von 12%

Ebita Marge 63%

Das sind solide Werte. Und WENN… ist für mich kein Argument.

Schau dir doch mal die Qualität dieser Gewinnsteigerung an, wenn gleichzeitig das Management selbst die Performance-Einnahmen für 2026 am unteren Ende der Spanne sieht. Dass der Markt die Aktie bei knapp über 800 CHF nach den Zahlen so abgestraft hat, liegt genau an dieser Unsicherheit bei den Gebühren. 63 % Marge sind im Normalbetrieb zwar schick, aber bei einem so volatilen Geschäftsmodell nützt dir die Dividende auch nichts, wenn der Cashflow durch die Performance-Abhängigkeit massiv schwankt.

Hat jemand eine Ahnung, ob solche erfolgreichen Exits den Kurs langfristig stützen können?
Die Aktie hängt ja trotzdem deutlich unter ihrem Hoch.

Solche Exits sind das Kerngeschäft, aber der Kurs bildet die Zukunft ab. Der Markt fragt sich, ob sie das Tempo halten können und wie die neuen Investments performen. Das Hoch war in einer anderen Zinswelt, jetzt wird jeder Exit schon eingepreist. Langfristig zählt, ob sie die Erlöse zu ähnlich guten Renditen wieder anlegen können – da sind die Zweifel gerade groß. Der Chart zeigt einfach, dass die Kauflust bei dem Bewertungsniveau fehlt.

Klingt als hätten sie mit dem Secondaries-Fonds nochmal einen dicken Brocken eingesammelt. Die 9 Milliarden sind ordentlich, aber was mich eher wundert: Warum senkt Barclays trotzdem das Kursziel auf 1200?

Barclays sieht im Chart einfach noch Luft nach unten, die 1200 ist vorsichtig - der RSI war zwar im Keller, aber der Widerstand bei 950-1000 muss erstmal fallen, bevor ich auf neue Ziele schaue.

Mich stört der Abstand zur 200-Tagelinie mehr als die Dividendenankündigung.
14 Prozent drunter und kein Katalysator in Sicht.
Widerstand bei 932 muss erstmal fallen, sonst wird 900 der neue Boden.

48,66 CHF Dividende sieht nett aus, aber bei 960 Euro Kurs ist das ne Rendite von knapp 5%. Reicht das, um den Shortseller-Schaden zu reparieren?

So eine Dividende kaschiert keine Bilanzlöcher.

Kann mir jemand sagen, ob die Fünf- bis Acht-Prozent-Dividendenrendite der neuen Total Return Strategy auf Brutto- oder Nettobasis gerechnet ist? Die IFRS-18-Umstellung ab 2027 könnte die Performance-Gebühren ja ganz anders darstellen.

13 Prozent unter Jahresstart trotz solidem operativem Geschäft. Die 46 CHF Dividende ist nett, aber die Shortseller-Story hängt wie ein Damoklesschwert über der Aktie.

Stimmt ihr, die 1,5 Milliarden für Immobilien-Secondaries sind nicht einfach nur opportunistisch, sondern fast schon ein Signal, dass die Bodenbildung näher rückt? Klar, der Kurs hängt gerade im Keller, aber der RSI ist so tief, dass selbst eine kleine positive Nachricht reichen könnte, um die Shortseller auszubremsen.

33% vom ATH weg, RSI bei 26, und der Fondsumbau bringt nur 250 Mio. Die Shortseller hatten wohl einen Punkt.

17% an einem Tag, dann nochmal 30% runter — und jetzt kaufen die Insider millionenschwer ein. Dividendenrendite auf Rekordhoch, aber der Markt pfeift auf die Kennzahl.

6,56% Dividendenrendite klingt erstmal verlockend, aber der Kurssturz spiegelt reale Probleme im Kerngeschäft. Die Evergreen-Rücknahmen und der Leerverkäufer-Angriff wiegen schwerer als die Ausschüttung.

Kurze Frage: Warum greift bei 726 Euro keiner zu, wenn 13 Analysten im Schnitt 966 Franken sehen? Das ist ja fast 30% upside, oder übersehe ich was beim Währungsding?