ORACLE CORP (ORCL) — Diskussion

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Ticker: ORCL
ISIN: US68389X1054
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Manchmal muss man eben alte Strukturen radikal kürzen, um neue zu finanzieren. Der Chart zeigt jetzt eine kräftige Reaktion auf die News, mit einem klaren Ausbruch aus der jüngsten Konsolidierung. Im Vergleich zu anderen reinen Cloud-Infra-Werten ist das KGV von 18 aber immer noch moderat, während der RSI schon in den überkauften Bereich schießt.

Also die zahlen 0,50$ Dividende, aber nehmen 50 Milliarden neue Schulden auf? Irgendwie check ich die Logik nicht.

50 Cent Dividende sind nur ein Symbol – die kriegen Langfristanleger als Trostpflaster, während das Management mit 50 Milliarden Schulden die KI-Infrastruktur von morgen baut.

550 Milliarden Auftragsbestand, aber die Schulden wachsen einfach immer weiter. Wann kommt denn da endlich der Cashflow?

Schuldenberg wird nicht kleiner.

Die Dividende dient dem Lebensunterhalt des Firmengründers Larry Ellison, der 1,158,232,353. Mrd Aktien (40.27 %) hält. Sein Gehalt beträgt angeblich nur $1 p.a.. 575 Mio $ Dividende pro Quartal machen das Leben erträglich.

Die Dividende ist bei der Kohle, die der Typ scheffelt, doch nur Spielgeld für den Lebensstandard. Viel wichtiger ist, dass bei den aktuellen Milliardeninvestitionen in die KI-Infrastruktur überhaupt was hängen bleibt. Wenn der Kurs heute wieder bei knapp 200 Dollar rumturnt, ist das operative Geschäft wohl deutlich interessanter als Ellisons Privatkonto.

Scheffeln hört sich an nach „Kasse machen“.

Larry Ellison gilt als Insider wenn es um ORCL geht. Der Wert der Aktie bestimmt vielleicht seinen Rang bei Forbes. Doch kann er diese Aktien kaum zu Cash machen, schon gar nicht eine halbe Mrd Dolliar, ohne den Kurs nach unten zu beeinflussen. 575 Mio Dividende pro Quartal haben dagegen keinen Einfluss und fallen da kaum auf…

Wegen dem ganzen Insider-Thema und den Dividenden-Spielchen: Warum sich den Stress machen? Einfach breit gestreut in einen ETF und man muss nicht jeden Tag schauen, was Ellison mit seinen Aktien anstellt.

Heathrow und MTN als Kunden sind schon ein Statement. Da steckt Oracle tief in den operativen Kernprozessen drin – das gibt den Umsätzen eine ganz andere Stabilität.

Gibt’s hier jemand der die 50 Milliarden Capex mit den Schulden von über 100 Milliarden in Relation setzen kann? Die Aufträge sind beeindruckend, aber der Hebel wird langsam ungemütlich.

20-Milliarden-Verwässerungsprogramm macht mir mehr Sorgen als die Schulden.

Freie Cashflow ist 2026 mit minus 23 Milliarden komplett negativ. Das ist kein Investment, das ist ein Bauprojekt mit Aktien als Finanzierung. Die 300-Milliarden-OpenAI-Deal klingt gigantisch, aber erst wenn Oracle zeigt, dass daraus Gewinn wird, ist mir die Bewertung nicht zu heiß.

40 Milliarden neue Schulden bei negativem Free Cashflow – das ist schon ein Brett. Die Aufträge sind riesig, aber bis die in Cash umschlagen, kann noch viel Wasser den Rhein runterfließen.

23,7 Milliarden Dollar negativer Free Cashflow bei Rekordumsatz – das ist eine Hausnummer. Die 40 Milliarden Kapitalmaßnahme dürfte den Kurs noch länger belasten.

638 Milliarden Auftragsbestand und trotzdem minus 23,7 Milliarden freier Cashflow – das ist ein brutaler Spagat. Die Schulden von 218 Milliarden machen mich nervös, egal wie hoch die KI-Verträge sind.

638 Milliarden zukünftiger Umsatz bei negativem Free Cashflow und 30 Milliarden neuen Schulden — das ist entweder die günstigste KI-Wette am Markt oder ein Balanceakt, der schiefgehen kann. Die Analysten sehen 52% Upside, aber der Markt preist offenbar genau das Gegenteil ein.

Meint ihr, die 638 Milliarden Auftragsbestand sind wirklich so sicher? Oder kann da noch viel platzen, wenn einer der großen KI-Kunden Probleme kriegt?

55 Milliarden Capex bei negativem Free Cashflow und 130 Milliarden Schulden — das ist kein Investment, das ist ein Hebel auf die KI-Phantasie.