NEL ASA (NEL) — Diskussion

Wer hat eigentlich mal durchgerechnet, wie lange Nel noch durchhält, wenn die Aufträge so mau bleiben wie zuletzt? Ich mein, der Markt für Wasserstofftankstellen soll ja riesig werden, aber davon seh ich in den Büchern noch nichts. Vielleicht reicht der Cashbestand noch ne Weile, aber ohne frische Aufträge wirds eng.

Wer sich die Bücher genau anschaut, sieht dass Nel da ordentlich Cash verbrennt. Die haben zuletzt rund 30 Millionen Euro pro Quartal verloren – bei einem Bestand von vielleicht 300 Millionen Euro reicht das noch zwei bis drei Jahre, wenn nichts dazukommt. Die Auftragsbücher sind tatsächlich dünn, und die großen Tankstellen-Deals in Asien sind bisher nicht wirklich in feste Bestellungen gemündet. Der Markt mag bis 2034 auf 7,6 Milliarden Dollar wachsen, aber davon hat Nel aktuell einen Bruchteil. Die Kasse schmilzt dahin, und ohne frische Aufträge oder eine Kapitalerhöhung wird das bis Ende 2028 richtig ungemütlich. Ich würde da nicht drauf wetten, dass die Wette auf die Zukunft allein das Unternehmen rettet – die Bewertung von 0,21 Euro ist vielleicht günstig, aber noch lange nicht günstig genug für dieses Risiko.

Kurze Frage: Der RSI kratzt an der 30er-Marke, aber die Analysten sehen zu 100% Verkaufen — worauf genau wartet ihr vor den Zahlen morgen?

Ja total, der Widerspruch zwischen RSI und Analysten macht mich auch nervös. Ich versteh nicht, wie man bei so einem tiefen Stand nur Verkaufen empfehlen kann - normal ist das doch ein Zeichen zum Einstieg. Aber vielleicht übersehe ich was, weil die Zahlen morgen ja komplett anders ausfallen könnten.

Verlust je Aktie von 0,07 NOK bei sinkendem Umsatz und der Chef haut ab. Das riecht für mich nach Substanzvernichtung, nicht nach Turnaround. Lieber Finger weg bis die Bilanz wieder stimmt.

Neun Monate Führungsvakuum und eine neue Technologie, die erst noch skalieren muss – das ist kein Umfeld für Kaufempfehlungen. Die knapp 1,3 Milliarden Kronen in der Kasse geben Zeit, aber der Nettoverlust frisst sich weiter.

Ach komm. 1,2 Milliarden Kronen Auftragsbestand und die Aktie steht bei 20 Cent – versteht das jemand? Ich check nicht, warum alle nur auf den Verluststarren wenn da so viele Aufträge in der Pipeline liegen.

:up_arrow: Nel ASA: Ausbruch über 20-Tage-Linie

Nel ASA ist über die 20-Tage-Linie (0.21 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 0.21 EUR.

Der CEO-Abgang 2026 kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, direkt nach der vielversprechenden PA-Series-Vorstellung. Die Auftragsbücher füllen sich zwar, aber die operative Verlustzone bleibt das große Fragezeichen.

190 Millionen Kronen Verlust, aber Aufträge verdreifacht – irgendwie passt das Bild nicht zusammen. Die Vergleichskosten sind ein einmaliger Brocken, die PEM-Nachfrage zieht an, aber der CEO geht und der Chart ist kaputt. Da braucht es schon mehrere starke Quartale, um das Vertrauen zurückzuholen.

1.450 Dollar pro Kilowatt, das wäre ein Sprung. Nur ob Nel das wirklich hinkriegt, bevor das Geld ausgeht – da bin ich skeptisch.

42% Vola bei einer Aktie, die quasi auf dem 52-Wochen-Tief dümpelt – da haben sich einige wohl mehr Stabilität von einem Wasserstoff-Wert erhofft. Die Frage ist, ob die 0,17 Euro halten, bevor der nächste Rutsch kommt.

Eben nicht. Nel hat den Kosten-Vorteil im Elektrolyseur-Bau und die Aufträge sind real – die Liquidität reicht locker, bis die Produktion hochgefahren ist.

Ceres hat mit der Kapitalerhöhung bei 570 Pence den Jahresgewinn komplett ausradiert. Der Kurs steht jetzt bei 4,44 Euro und der RSI bei 36 – da greift noch keiner.

70 Millionen Kronen für einen Vergleich, während der Umsatz schrumpft – das ist ein dicker Brocken für Nel. Der Auftragseingang macht zwar Hoffnung, aber die Zölle setzen der Branche zusätzlich zu.

Volldal geht, die Zölle kommen – und Nel versucht zwischen Rekordaufträgen und steigenden Verlusten zu navigieren. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Kurs bei 0,19 Euro wirklich Halt findet.

0,18 Euro als Lebenslinie, aber der operative Treiber fehlt komplett. Solange Nel nicht aus eigener Kraft liefert, bleibt das Zittern um die Marke erhalten.

Zölle zwischen 10 und 12,5 Prozent treffen genau den Bereich, der zuletzt mit +224% Auftragseingang geglänzt hat – und dann auch noch der Chefwechsel mitten in der Industrialisierung. Das wird ein steiniger Weg.