Mal ehrlich, die wollen 25,65 Euro Dividende zahlen bei nem Kurs von 470 Euro – rechne ich da richtig, dass das fast 5,5% Rendite wären?
Seit die Insider bei 478 Euro zugeschlagen haben, frage ich mich, was die eigentlich sehen, was der Markt ignoriert. Die Solvenzquote von 292 Prozent gibt denen jedenfalls genug Spielraum, um einfach durch die Sturmsaison zu marschieren.
Nach den Insiderkäufen bei 478 Euro habe ich auch nochmal genauer hingeschaut. Die Solvenzquote von 292 Prozent ist tatsächlich ein starkes Polster, das zeigt mir, dass der Vorstand bewusst mehr Risiko selbst trägt, statt teure Retrozession einzukaufen. Wenn die Sturmsaison moderat verläuft, profitieren die Aktionäre direkt von den eingesparten Kosten. Die Kurslücke von 15 Prozent unter dem Jahresstart ergibt für mich keinen Sinn bei einem Unternehmen, das operativ so solide dasteht. Ich habe meinen Sparplan auf Münchener Rück deshalb erhöht, denn langfristig gleicht sich so eine Unterbewertung immer aus.
Rechnen kannst du, klar. Aber die Kursbewegung sagt mir mehr als ne Dividendenschätzung. Bei dem Hurrikanrisiko im Golf ist die Dividende erstmal zweitrangig.
Eigentlich ist der Artikel falsch, weil Buchanan hat nicht 172.728 Aktien gekauft, sondern für 172.728 Euro Aktien gekauft.
Wenn ein Finanzvorstand mit ca 12 Millionen Jahresgehalt für 172k kauft ist das kein übertriebener Vertauensbeweis. Das sind für den Peanuts
Ach so, das sind für den dann quasi nur Peanuts? Wenn das so wenig ist, warum achten dann alle so sehr darauf, ob die Leute aus der Führung eigene Aktien kaufen?
Naja
Ich sag mal so:
Die Kaufsumme entspricht etwa 1% seines Jahresgehalts.
Im Verhältnis gleich wäre es wenn jemand mit 60.000 Jahresgehalt für ganze 600 Euro MunichRe-Aktien kauft…..noch Fragen?
Wer bei dem Gehalt nur so wenig reinknallt, glaubt wohl selbst nicht an den Breakout. Da ist mir sogar ein Shitcoin mit transparenter On-Chain-Wallet lieber, wo die Devs wenigstens noch halbwegs bei der Sache sind.
40% vom Hoch entfernt, aber der Heimatmarkt liefert weiter Schadenstoff. Die Prämienanpassungen werden zeigen, ob die Kalkulation hält.
Jeffries wartet auf einen 100-Milliarden-Schaden, während der Pazifik 27 Taifune Richtung Japan schickt. Ein einziger Treffer reicht.
Fünf Prozent Dividendenrendite bei gleichzeitigem Aktienrückkaufprogramm — das ist ein starkes Signal, wenn man durch den Preisdruck im Rückversicherungsmarkt durchblickt.
1,7 Milliarden Gewinn im Quartal, aber der Kurs gibt 13% nach. Der Markt bestraft das schrumpfende Neugeschäft härter als die starken operativen Zahlen.
600 Mio Deckung runter, El Niño verlagert Risiken nach Asien – und die Aktie steht 20% unterm Hoch. Das ist entweder ein kluger Schachzug oder eine sehr teure Wette.
Bei 292% Solvenzquote können die sich den Verzicht auf Retrozession leisten. Die Frage ist, ob der Markt das honorieren wird oder ob der Kurs erst nach dem Halbjahresbericht wieder dreht.
Moody’s sieht also „sehr starke Bilanz" — aber RBC hält die Aktie nur für fair bewertet. Der Markt scheint eher der zweiten Einschätzung zu folgen.