Rund neun Prozent in einer Woche verloren, und das bei neutralem RSI – da ist noch Luft nach unten, bevor sich der Boden abzeichnet. Die regulatorischen Risiken aus Brüssel sind kein kurzfristiger Sturm, sondern struktureller Gegenwind für Azure. Game Pass und NHS-Deal sind nett, aber die Margentreiber sitzen eben im Cloud-Geschäft.
40% Wachstum bei Azure und dann sowas. Entwickler-Vertrauen ist schwer wieder aufzubauen, wenn die eigene Toolchain kompromittiert wurde.
Microsoft: Bruch unter 50-Tage-Linie
Microsoft ist unter die 50-Tage-Linie (351.34 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 350.75 EUR.
37 Milliarden KI-Umsatz bei 190 Milliarden Capex — die scheren die Marge ganz schön, aber das operative Momentum ist unbestritten. Der Kursrückgang fühlt sich eher wie Marktstimmung gegen Tech an als wie ein fundamentales Problem.
Das Makro diktiert aktuell den Takt, Fundamentaldaten sind Nebensache. Da kommt selbst ein massiver KI-Deal mit KPMG nicht gegen die Inflationsangst und den SpaceX-IPO-Rummel an.
43 Minuten pro Tag und Mitarbeiter sind ein erstaunlicher Hebel für einen öffentlichen Dienst, der unter chronischem Personalmangel leidet. Die harte Frage bleibt nur, ob der Capex-Ausblick von 190 Milliarden für dieses Jahr nicht jedes positive Sentiment überlagert.
31,8 Milliarden Gewinn, zehn Milliarden für Dividenden und Rückkäufe, Kurs minus 17 Prozent. Das passt vorne und hinten nicht zusammen.
14 Millionen Verlust statt 583 — die OpenAI-Beteiligung wird langsam handhabbarer. Ein IPO könnte endlich eine Zahl liefern, die man bewerten kann.
Gaming-Umsatz minus 7%, Hardware minus 33% — und der Rest des Ladens läuft wie geschmiert. Kein Wunder, dass über einen Spinout nachgedacht wird.
Die Preiserhöhungen kommen mir zu früh, bevor die Rendite der KI-Investitionen überhaupt sichtbar ist. 190 Milliarden für Infrastruktur bei fallendem Kurs – das kann noch wehtun.