Willkommen zur Diskussion über LVMH MOET HENNESSY LOUIS VUI.
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Der historische Einbruch im ersten Quartal ist wirklich bemerkenswert, aber die stabile Dividende und die US-Produktion könnten einen Boden bilden.
Die konstante Dividende wirkt wie ein beruhigendes Versprechen inmitten der operativen Stürme. Ob das reicht, um das Vertrauen zurückzugewinnen, hängt jetzt komplett von den kommenden Zahlen und dem Plan für China ab.
Ein Quartalsverlust von 28% übertrifft selbst die Krisenjahre. Dass die Familie Arnault trotzdem auf über 50% Anteil aufstockt, ist die eigentliche Nachricht.
Der operative freie Cashflow von über 11 Milliarden Euro spricht für sich. Das gibt dem Konzern enormen Spielraum, egal was die europäische Konjunktur macht.
LVMH: Ausbruch über 20-Tage-Linie
LVMH ist über die 20-Tage-Linie (474.09 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 498.00 EUR.
Trotz der Gewinnrückgänge ist die Dividendenstabilität ein starkes Signal in dieser Marktphase. Die neue Finanzchefin hat gleich eine schwierige Aufgabe vor sich.
Ein überschaubarer Verkauf, der die strategische Fokussierung zeigt. Spannender ist, ob die KI-Initiativen in der Beauty-Sparte die erhoffte Wirkung bei den jüngeren Zielgruppen entfalten können.
Die internen Produktionsprobleme in den USA sind ein viel größeres strukturelles Risiko, als die Zölle es allein je sein könnten.
Der Rückgang im Mode- und Lederwarensegment ist besorgniserregend, da es den Großteil des Gewinns trägt. Die Bewertung mag attraktiver sein, aber die Aussagen zu den “aspirational” Kunden lassen mich zweifeln, ob die Talsohle wirklich schon erreicht ist.
Bei einem KGV von 21 und dem stärksten Quartalseinbruch der Geschichte ist die Bewertung noch lange nicht günstig. Die Marge ist stabil, aber das reicht mir bei dem Preis nicht.
LVMH: Bruch unter 20-Tage-Linie
LVMH ist unter die 20-Tage-Linie (470.80 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 463.55 EUR.
Mode & Lederwaren schwächelt nun das siebte Quartal in Folge – das Segment scheint strukturelle Probleme zu haben, die über Geopolitik hinausgehen.
Ein Prozentpunkt Umsatzverlust durch den Nahost-Konflikt klingt erstmal handhabbar. Die Frage ist, wie lange dieser regionale Gegenwind den gesamten Luxussektor noch ausbremst.
Sieben Quartale rückläufige Ergebnisse in der Kernsparte sind kein Zufall mehr, sondern ein Trend. Selbst die Analysten, die ihre Ziele nur zögerlich senken, wirken wie Getriebene.
Sieben Quartale in Folge rückläufig in der Kernsparte – das ist mehr als nur eine geopolitische Verwerfung. Die fundamentale Schwäche bei Mode und Lederwaren wiegt schwer.
Ein RSI von 26,7 zeigt, wie tief die Stimmung bereits gefallen ist. Der massive regionale Einbruch im Nahen Osten unterstreicht, wie anfällig selbst ein Luxusriese für geopolitische Schocks sein kann.
Der organische Umsatzrückgang im Kerngeschäft ist ein deutliches Warnsignal. Dass die Aktie bereits 24% im Jahr verloren hat, spiegelt die fundamentale Eintrübung wider.
Die 17 Milliarden Euro aus Nordamerika sind plötzlich ein massives Risiko, während die lokale Produktion in den USA zu kämpfen hat. Die Erholung in Asien kann diese Schwäche auf absehbare Zeit kaum auffangen.
Das organische Wachstum trotz der massiven Währungseffekte ist die eigentliche Kernaussage. Die Aktie notiert weit unter ihrem Hoch, aber die Segmentdaten zeigen ein sehr unterschiedliches Bild.