85 Prozent des Umsatzziels sind vertraglich abgesichert – das ist eine Ansage, die man bei den meisten KI-Infrastruktur-Werten so nicht sieht. Die Vorauszahlungen der Kunden de-risken das Geschäftsmodell massiv. Jetzt muss IREN nur noch liefern.
JPMorgan shorts das Ding, Goldman hält es, und Meta drückt von oben auf die Preise – das ist eine explosive Mischung. Der RSI bei 45,4 ist technisch bullish, aber die Wandelanleihe hat gezeigt, wie schnell der Markt hier nervös wird.
IREN: Ausbruch über 20-Tage-Linie
IREN ist über die 20-Tage-Linie (36.25 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 37.01 EUR.
6,5 Mrd Cash und die Preise für GPU-Rechenleistung stabilisieren sich langsam. Ob die Shortseller recht behalten oder die Analysten mit ihren 80-100 Dollar Zielen, das ist hier die Frage.
16 von 20 Analysten auf Kauf, durchschnittliches Ziel bei 81 Dollar – und der Kurs liegt noch 47% unter dem Rekord. Die Vorauszahlungen der Kunden decken 45% der GPU-Kosten, das ist ein starkes Polster. Die Frage ist nur, ob die Kosten 2027 den Schwung bremsen.
Operative Story ist stark, keine Frage. Die 85% vertraglich gesicherten Umsätze für 2026 geben einem zumindest eine belastbare Basis. Mich würde aber interessieren: Wie bewertet ihr das Risiko, dass der Vergütungsstreit eskaliert und die nächste Kapitalerhöhung oder Wandelanleihe dann deutlich schlechter platziert wird?
Glaub das Risiko ist real, aber eher kurzfristig. Solange die operativen Zahlen stimmen und die 85% Vertragsdeckung so solide dasteht, werden die großen Institutionen da nicht wegen so einem Governance-Streit abspringen. Die Frage ist eher, ob der Machtkampf die interne Dynamik lähmt oder ob die Co-CEOs trotzdem weiter Gas geben. Sollte der Konflikt auf die Hauptversammlung schwappen und öffentlich eskalieren, könnte das schon den Platzierungspreis drücken.
45% Vorauszahlung auf die GPUs durch die Kunden – das ist ein massiver Unterschied zur üblichen Finanzierungsstruktur in dem Bereich. Wenn IREN das operative Tempo hält, kann das die Bilanz nachhaltig entlasten.
Lustig, genau diese Spaltung zeigt der Chart doch perfekt. 6,5 Milliarden Cash sind ein dicker Puffer, aber bei der Volatilität von knapp 100% ist die Aktie eine Zitterpartie, bis die neuen Cloud-Umsätze wirklich durchkommen.
12,98 Milliarden Marktkapitalisierung und dann solche Verwässerungsdiskussionen. Der Strom-Vorteil ist nett, aber ohne saubere Kapitalallokation bringt der beste Burggraben nichts.
6 Milliarden Verwässerung und ein 800-Mio-Vergütungspaket, während die Aktie 50% unter ihrem Hoch steht. Das ist kein KI-Play mehr, das ist eine Kapitalvernichtungsmaschine.
96% annualisierte Volatilität bei einem 13-Mrd.-Unternehmen ist absurd. Die Governance-Story überlagert komplett die Fundamentaldaten.
96% annualisierte Volatilität in 30 Tagen und die Analysten halten trotzdem am 90-Dollar-Kursziel fest. Der RSI kratzt an der überverkauften Zone, aber die Verlustschätzungen werden immer höher.