HENSOLDT AG (HAG) — Diskussion

momentan über 81€. Momentaufnahmen bringen nichts

erklimmt hensoldt heute noch die 82€, viel fehlt nicht mehr :slight_smile:

:down_right_arrow: Hensoldt: RSI fällt aus überkauftem Bereich

Der RSI-14 von Hensoldt ist von 70.3 auf 69.1 gefallen und verlässt den überkauften Bereich.

Da steckt man 300 Bosch-Leute rein und die Zahlen sind trotzdem nicht positiv? Versteh ich nicht, wieso der Markt da nicht abhebt.

300 Leute in Leinfelden sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei einem Laden mit zig tausend Beschäftigten. Der Markt hat die Halbjahreszahlen gesehen, da war der Auftragsbestand von 10 Mrd schon drin, das ist alte Meldung. Dass die da jetzt mit Bosch zusammenarbeiten, ist nett für die Story, aber ändert kurzfristig null an der Bewertung. Und die Reaktion am Berichtstag war verhalten, weil der Umsatz eben nicht im gleichen Tempo wächst wie die Aufträge – das dauert Jahre, bis sich das in der GuV niederschlägt. mMn ist die Aktie trotzdem fair bewertet, wer auf den nächsten Sprung hofft, braucht mehr als ein paar Software-Stellen. Die eigentliche Frage ist doch, ob Hensoldt die Marge hält, wenn die ganzen Serienaufträge durchlaufen – und da bin ich eher skeptisch bei den aktuellen Zahlen.

:red_circle: Hensoldt: RSI signalisiert Überkauft

Der RSI-14 von Hensoldt ist auf 72.3 gestiegen und signalisiert eine überkaufte Situation. Aktueller Kurs: 94.64 EUR.

Oder seh nur ich das Risiko, dass die 10 Mrd Auftragsbestand schon komplett eingepreist sind? KGV von 46 ist halt mutig, wenn die Marge im H2 nicht deutlich anzieht.

95,72 Euro und die DB hebt auf 105 an – das ist schon eine Ansage. Die operative Marge von 1 auf 10,9 Prozent im Optronics-Segment ist aber das eigentliche Statement, da steckt Substanz hinter der Story. Die Frage ist nur, ob der Markt nicht schon das 2027er-Jahr mitbezahlt. Ich bin aktuell gut positioniert und sitz da erstmal weiter drauf.

Umsatz +22%, Auftragsbestand über 10 Mrd, aber der Gewinn je Aktie steht bei 0,07 Euro. Da wird operativ viel bewegt, nur unterm Strich kommt noch nichts an.

:sparkles: Hensoldt: Golden Cross Signal!

Bei Hensoldt hat sich ein Golden Cross gebildet - der 50-Tage-Durchschnitt (78.82 EUR) kreuzt den 200-Tage-Durchschnitt (78.65 EUR) von unten.

Insiderverkäufe nach so einer Rally sind erstmal nichts Ungewöhnliches, die Frage ist eher, ob die 90 bis 96 Euro Zone hält. Der Markt kauft hier gerade eher Geopolitik als das operative Geschäft, und wenn die Lage im Nahen Osten sich entspannt, kann das schnell wieder kippen.

Die Auftragslage ist stark, aber die 20 Prozent Abstand zum 52-Wochen-Hoch zeigen, dass der Markt die Bewertung schon recht hoch getrieben hat. Der strukturelle Ausbau in Leinfelden ist klüger als reine Zukäufe, die Frage ist nur, wie viel von der Serie 2028/29 in den aktuellen Zahlen steckt.

Der Insider-Verkauf bei 94,71 Euro ist ein klassisches Zeichen für Gewinnmitnahmen nach der Rally, aber die Skymaster-Integration mit Rheinmetall ist der eigentliche Kurstreiber. Operativ liefert Hensoldt, die Frage ist nur, ob die Bewertung das schon komplett eingepreist hat. Bei 39 Prozent 30-Tage-Volatilität bleibt das ein Zocker-Titel.

Rekord-Auftragsbestand auf der einen Seite, aber die Aktie steht 22 Prozent unter dem Hoch vom Oktober. Die Märkte scheinen bei Hensoldt auf die nächsten eigenen Großaufträge zu warten, alles andere zählt gerade nicht.

Insider-Verkauf von 10.000 Aktien bei einem Auftragsbestand von über 10 Milliarden, das ist schon eine nette Randnotiz. Die 1.000 Radareinheiten pro Jahr ab 2027 sind jedenfalls ein klares Signal, dass die das Wachstum nicht dem Zufall überlassen. Wer die Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten verfolgt, weiß, wo die Reise hingeht.

Drei Systempräsentationen in einer Woche und ein 750-Mio-Rahmenvertrag, da stimmt die Richtung. Die Margin-Entwicklung bleibt aber der Knackpunkt, gerade mit dem Exposure zu gepanzerten Fahrzeugen.

300 neue Stellen im Softwarebereich, aber die Analysten sehen den Kurs bei 62 Euro. Die Spanne zwischen den Kurszielen von 62 und 105 Euro ist schon bemerkenswert, da scheiden sich die Geister wirklich an der Software-Strategie.

Die Software-Offensive macht strategisch Sinn, aber 1.600 neue Stellen in zwölf Monaten ist ein ambitioniertes Tempo. Mal sehen, ob die Marge bei dem Personalaufbau hält, bevor der Auftragsbestand von zehn Milliarden in Umsatz übersetzt wird.

Die 8,4 Prozent Wochenminus bei soliden Aufträgen zeigen, wie sehr der Markt gerade auf jede kritische Stimme springt. mwb hat mit dem Verweis auf gepanzerte Fahrzeuge zwar einen Punkt, aber die Luftverteidigungssparte wird dabei komplett ausgeblendet. Operativ läuft es, der Kurs erzählt gerade eine andere Geschichte.