HENSOLDT AG (HAG) — Diskussion

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Ticker: HAG
ISIN: DE000HAG0005
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Versteh nicht, warum die Aktie so weit unten ist, wenn die Aufträge doch explodieren. Kann mir jemand erklären, was genau da mit den Margen schief läuft? Das klingt für mich irgendwie widersprüchlich.

Auftragsmenge ist beeindruckend, aber der Kurs spiegelt die Sorgen um die Umsetzung wider. Die Aktie notiert klar unter der 200-Tage-Linie bei 78,24€, was Skepsis zeigt. Der Markt wartet auf Beweise, dass der riesige Auftragsberg auch profitabel umgesetzt wird.

Ob die geplanten 1.600 Neueinstellungen die Produktion wirklich so schnell anschieben können, ist die große Frage. Die Lücke zwischen Auftragseingang und Umsatz bleibt ja enorm.

Ob die Lücke sich schnell schließt, ist fraglich – der Chart zeigt jedenfalls noch keinen Ausbruch.

Also Barclays sagt ‘Equal Weight’ und Deutsche Bank sagt ‘Kaufen’. Das ist ja ein ziemlicher Unterschied. Kann mir jemand erklären, warum die Banken so komplett verschieden auf die gleichen Zahlen schauen?

Was wäre, wenn die eine Bank mehr auf die kurzfristigen Kosten der SAP-Umstellung schaut und die andere auf den langfristigen Rekordauftragsbestand? Das erklärt den Unterschied. Barclays sieht wohl die aktuelle Belastung, die Deutsche Bank blickt auf die kommenden Jahre.

Machen 493 Millionen Umsatz und trotzdem Verlust pro Aktie.

Book-to-Bill von 1,9 bei gleichzeitig sinkendem Kurs – da passt doch was nicht zusammen.

Auftragsbestand auf 9,8 Milliarden und der Kurs fällt 34% unter das Hoch. Da glaubt wohl niemand, dass die das auch in Cash umsetzen können.

Wenn Hensoldt schon wieder vor der Hauptversammlung steht und der Kurs bei 74 Euro dümpelt, während die Shortseller langsam abziehen, dann frage ich mich: Wann wird dieser Auftragsboom eigentlich endlich in der Aktie sichtbar? Die gucken auf 1,5 Milliarden Neugeschäft und der Kurs bewegt sich kaum – da stimmt doch was mit dem Marktvertrauen nicht. Ich mein, die Margenziele sind ambitioniert, aber der negative Cashflow klebt wie Kaugummi an der Story.

Mal ehrlich, der Kurs läuft den Aufträgen hinterher, solange der Cashflow nicht dreht.

RSI bei 82 ist brutal überkauft, aber der Auftragsbestand ist halt auch Rekord. Ob die Hauptversammlung den Kurs rausreißt oder die Gewinnmitnahmen weitergehen?

Auftragseingang verdoppelt sich auf 1,48 Milliarden und die Aktie steigt 19% in einer Woche. Da frag ich mich schon, wieviel von dem KNDS-Einstieg und den Rekordbüchern jetzt schon drin ist. Der Cashflow bleibt negativ, das ist der Haken an der Sache.

Ob der Cashflow negativ bleibt, ist erstmal zweitrangig, solang die Aufträge reinkommen wie am Fließband. Die 19% letzte Woche waren der KNDS-Katalysator, aber der Chart zeigt noch Luft nach oben – der RSI war bei dem Sprung noch nicht überkauft. Wer jetzt auf den Cashflow schielt, verpasst vielleicht den Start der richtigen Rallye.

Versteh nicht ganz, warum die Aktie bei 88 Euro steht, während die Analysten bei 101 und 62 Euro so weit auseinander liegen. Die 19% letzte Woche waren heftig, aber der Dividendenabschlag von 55 Cent ist ja schon morgen fällig.

Ehrlich, der Kurs fällt ja trotz guter News. Check ich nicht.

Wer die Auftragsbücher von Hensoldt sieht mit fast 10 Milliarden Euro, aber der Kurs trotzdem bei 75 Euro rumdümpelt – kann mir das einer erklären? Die Messe in Paris soll jetzt neue Impulse bringen, aber Morgan Stanley bremst ja schon wieder die Euphorie. Ist das jetzt einfach zu viel Unsicherheit wegen der Verzögerungen beim FCAS-Projekt oder liegts wirklich an der Bewertung?

72 Euro bei 9,8 Milliarden Auftragsbestand. Imo total unterbewertet, aber der Markt sieht wohl noch Risiken die ich nicht checke.

Q1 Auftragseingang fast verdoppelt auf 1,5 Milliarden, aber der Kurs steht seit Wochen unter Druck. Ohne feste Aufträge aus dem Software-Deal fehlt dem Markt schlicht der konkrete Anker.