Willkommen zur Diskussion über HAWESKO HOLDING SE.
Ticker: HAW
ISIN: DE0006042708
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Ehrlich, ich versteh nicht was ein Turnaround-Jahr genau ist. Ist das gut oder schlecht?
Versteh die Verwirrung. Ein Turnaround-Jahr ist erstmal weder gut noch schlecht, sondern bedeutet, dass das Unternehmen versucht, sich aus einer schwierigen Lage zu befreien. Für Aktionäre ist das meist eine Phase mit hohem Risiko und Ungewissheit – die Bewertung ist schon sehr niedrig, aber ob die geplanten Kostensenkungen wirklich fruchten, muss sich erst zeigen.
1,00 Euro Dividende ist natürlich ein Rückschritt, aber die operative Wende stimmt mich positiv. Das FOKUS-Programm scheint tatsächlich zu wirken, wenn man sich die Margenverbesserung und den Sprung in die Gewinnzone ansieht. Bleibt abzuwarten, ob die KI-Integration im zweiten Halbjahr dann auch den Umsatz wieder anschieben kann.
Bin ich der einzige der checkt wie stark die Marge bei denen eigentlich gestiegen ist? 45% Rohertrag bei sinkendem Umsatz ist schon ne Ansage.
Ja, die Marge ist tatsächlich stark. 45 Prozent Rohertrag bei schrumpfendem Umsatz – das zeigt, dass sie im Einkauf und in der Preissetzung sauber arbeiten. Aber genau das ist der Punkt: Die sinkenden Umsätze sind der Haken an der Sache. Wenn die Kunden wegbleiben, weil die Preise hoch sind, dann bringt dir die dicke Marge auf Dauer auch nichts. Der RSI ist bei dem Kurs aktuell im Keller, da fehlt einfach der Käuferdruck. Die KI-Geschichte mit nexum ist nett für die Zukunft, aber kurzfristig sehe ich den Widerstand bei 20 Euro eher als harte Nuss. Ohne steigende Volumina bleibt das eine zähe Range.
So, 52-Wochen-Tief bei 16 Euro und die Prognose wurde schon wieder gekappt. Das dritte Quartal lief hinter den Erwartungen, der Weinkonsum sinkt, und der E-Commerce-Umbau kostet erstmal Geld, bevor er was bringt. Zu dem Preis greif ich nicht zu, da warte ich lieber auf klare Zahlen aus dem Herbst.
Hawesko: MACD Kaufsignal
Bei Hawesko hat die MACD-Linie (-0.3517) die Signallinie (-0.3523) von unten gekreuzt - ein bullisches Signal.
Ja, der Weinkonsum ist rückläufig und die geopolitischen Krisen fressen am Geschäft. Aber die Marge steigt, die Kosten sinken — wenn der E-Commerce-Umbau im Herbst greift, könnte die Talsohle hier durchschritten sein.
Frage ist nur: Wer kauft Wein, wenn die Leute lieber sparen?