Gold — Diskussion

JPMorgan senkt das Ziel auf 4.500, aber UBS sieht ihn noch bei 5.200. Da prallen ziemlich gegensätzliche Einschätzungen aufeinander.

:down_arrow: Gold: Bruch unter 20-Tage-Linie

Gold ist unter die 20-Tage-Linie (4158.19 USD) gefallen. Aktueller Kurs: 4139.40 USD.

PBoC seit 20 Monaten am Stück am Kaufen, während der Preis vom Hoch fast 26% gefallen ist. Die bauen da strategisch eine Position auf, und das neue Clearing-System in Hongkong passt ins Bild.

26% unter dem Rekordhoch und die ETF-Abflüsse reißen nicht ab. Solange institutionelles Geld weiter in Tech fließt, sehe ich keinen Katalysator für eine schnelle Erholung.

Die Zentralbanken kaufen weiter, während der Preis fällt – das ist genau das Muster, das man bei einem kontrollierten Bodenaufbau sieht. China kauft konsequent bei Rücksetzern, das spricht für eine langfristige Strategie.

Notenbanken kaufen Rekordmengen, der Kurs steht trotzdem unter Druck. Solange die Fed die Zinsen hoch hält, spielen die Zentralbankkäufe für den Markt kurzfristig kaum eine Rolle.

Der RSI bei 43 und der Kurs unter allen drei gleitenden Durchschnitten – das charttechnische Bild spricht eine klare Sprache. Selbst die China-Käufe scheinen den Abwärtstrend nicht zu bremsen.

26,64% unter dem Rekordhoch, trotz Nahost-Eskalation und Zentralbankkäufen. Die Käufer aus Asien treiben den Preis nicht mehr nach oben.

89% der Notenbanken erwarten steigende Goldreserven – und 45% planen konkret weitere Käufe. Die privaten Anleger verkaufen, während die Profis aufstocken. Diese Divergenz wird sich irgendwann auflösen.

82 Tonnen in einem Jahr, das ist kein Kleinvieh. Die polnische Notenbank nutzt die Schwächephasen konsequent zum Aufbau.