Gold — Diskussion

Hmm, die Chinesen kaufen halt stur gegen den Trend, aber solang der Ölpreis weiter steigt und Warsh die Zinskeule schwingt, seh ich keinen Ausbruch über 4.100.

Notenbanken kaufen nicht den Chart, sondern die Absicherung gegen genau diese Unsicherheit.

RSI bei 40,2 sagt alles. Da ist kein Käufer in Sicht, nur taube Nüsse und Hoffnung.

:up_arrow: Gold: Ausbruch über 20-Tage-Linie

Gold ist über die 20-Tage-Linie (4072.30 USD) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 4074.10 USD.

55% für eine Zinserhöhung und trotzdem hält Gold sich über 4.000. Die geopolitischen Risiken scheinen den Zinsdruck aktuell auszugleichen.

Auf dem Weg zur Arbeit hör ich immer Gold-Update im Radio. Die reden über 4.082 Dollar, als ob das stabil wäre – dabei fehlen 27 Prozent zum Hoch im Januar. Zinsängste killen halt jede Rally, egal was im Nahen Osten passiert. Solange der Dollar so stark bleibt, seh ich da keinen nachhaltigen Impuls.

26% unter dem 52-Wochen-Hoch, aber die geopolitischen Risiken sind real. Die Fed-Entscheidung nächste Woche wird zeigen, ob das nur eine Verschnaufpause oder der Beginn einer Korrektur ist.

181 Fondsmanager sehen Gold unterbewertet, aber zwei Großbanken senken zeitgleich ihre Kursziele – das passt für mich nicht zusammen. Entweder die Profis liegen richtig, oder die Banken sehen etwas, was die Umfrage nicht abbildet.

181 Profis sehen Unterbewertung, aber die Fed killt jede Rally mit Zinsdrohungen. Die geopolitische Prämie hält den Preis über 4.000, mehr aber auch nicht. Passt schon für meinen Sparplan.

:down_arrow: Gold: Bruch unter 20-Tage-Linie

Gold ist unter die 20-Tage-Linie (4080.55 USD) gefallen. Aktueller Kurs: 4079.90 USD.

Gold ist jetzt 27% unter dem Januar-Rekord, und die Zentralbanken kaufen weiter. Die 3.500-Dollar-Marke von Citi ist kein Spaß mehr, wenn die Fed wirklich nochmal nachlegt.

Puh. Der Dollar frisst gerade jede Krisenprämie auf — der Arbeitsmarkt ist so stark, dass die Fed nicht mal blinzeln muss. Gleichzeitig schießt Brent über 100 Dollar und das heizt die Inflationssorgen weiter an. Kein guter Mix für zinsloses Gold.

Zwei Prozent Minus, aber immer noch knapp über 4.000 Dollar – und die Zentralbanken kaufen weiter wie die Weltmeister. Die Frage ist, ob der kurzfristige Gegenwind aus Zinserwartungen und starkem Dollar den strukturellen Trend überlagert.

RSI ist neutral, da ist noch Platz nach oben — die 4.040er Zone hält bisher ganz gut.

Klingt nach dem Klassiker: Der Markt hat längst verstanden, dass nicht jeder Raketenalarm automatisch Gold nach oben treibt. Die Zinsdynamik und der Ölpreis-Kanal sind derzeit einfach die stärkeren Hebel.

Kommt die Bodenbildung bei 4.000 Dollar, oder fliegen wir da noch durch?

Öl über 100 Dollar und Gold dreht rot. Inflationsangst killt die Zinssenkungsfantasie schneller als jeder Kriegstreiber sie befeuern könnte.

Die Zentralbanken kaufen also munter weiter, obwohl der Goldpreis vom Hoch gefallen ist. Das unterstreicht eher den Sicherheits- als den Renditegedanken in der aktuellen geopolitischen Lage.

Ob die 4.000 Dollar jetzt wirklich hält? Die Zentralbanken kaufen ja trotzdem weiter, das gibt mir schon ein bisschen Sicherheit. Aber 27 Prozent unterm Rekordhoch ist schon ne Ansage.

Die Notenbanken kaufen weiter wie die Weltmeister, aber die ETFs laufen seitwärts. Die 3.900er Marke ist der entscheidende Punkt für die nächste Woche.