Versteh’ den Frust, aber Zentralbank-Käufe sind kein kurzfristiger Treiber. Die 50er-Linie ist halt erstmal der harte Test, ob der Markt den aktuellen Bewertungen wirklich folgen will.
Ob die Iran-Geschichte jetzt wirklich Substanz hat oder nur wieder heiße Luft war, wird sich zeigen. 4.500 Dollar als Marke ist erstmal interessant, aber der PCE-Bericht morgen wird mehr Klarheit bringen.
Guter Punkt mit der 4.500er Marke. Die halte ich für ziemlich willkürlich, als ob der Chart da eine magische Grenze hätte. Die Iran-Geschichte zeigt doch eher, wie anfällig der Goldpreis für tägliche Schlagzeilen ist. Deshalb bleibe ich bei meinem monatlichen Sparplan und ignoriere diese kurzfristigen Zuckungen komplett. Der PCE-Bericht ist mir als langfristigem Anleger relativ egal, weil Zinsbewegungen über Jahre ohnehin nur temporäre Ausschläge verursachen. Wenn einer auf den nächsten Datumspunkt schielt, handelt er meiner Meinung nach am Markt vorbei.
Mit den Zinsen check ich noch nicht so richtig. Wenn die Fed die Zinsen hoch lässt, warum ist das dann schlecht für Gold? Ich dachte immer, Gold ist sicher, wenn alles andere unsicher ist. Irgendwie verwirrend.
RSI bei 34,4, aber die Chinesen kaufen den Dip — die alten Muster halten sich hartnäckig.
68% Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Dezember — das ist genau das Worst-Case-Szenario für Gold. Wenn Anleiherenditen weiter steigen, wird das zinslose Edelmetall noch unattraktiver.
Zinssorgen und geopolitische Spannungen schießen sich gegenseitig ein – normalerweise flieht man ins Gold, diesmal drückt das den Preis. Der Dollar frisst hier gerade alles, was nach Sicherheit riecht.
Chinas Käufe stabilisieren den Markt, aber der Inlandskonsum bricht ein – das ist ein starkes Signal, dass der Staat die Schwäche ausnutzt, während die Privatanleger abspringen.
15 Prozent Zoll, aber Schmuggler unterbieten das locker um 200 Dollar je Unze. Der Staat verbrennt damit Milliarden, statt die Rupie zu stützen.
Die Schmucknachfrage bricht um elf Prozent ein, während Barren und Münzen erstmals zum größten Nachfrageposten aufsteigen. Gold mutiert endgültig vom Konsumgut zum reinen Sicherheitshafen.
RSI bei 25,4 und trotzdem wird das Kursziel gesenkt. Der Markt preist wohl noch mehr Abwärtsrisiken ein.
Zwei Fronten gleichzeitig – das macht Gold gerade zum reinen Stimmungsbarometer. Die Zinswende in Europa dürfte heute Nachmittag nochmal für Druck sorgen.
11% im Monat weg, aber die physische Nachfrage auf Rekordhoch. Da scheiden sich die Geister.
27% der Reserven in Gold, und die Notenbanken kaufen weiter — da ist der Ausverkauf eher ein Geschenk als ein Signal.
24% unter dem Januarhoch, RSI bei 36, und die Zentralbanken kaufen weiter. Entweder der Dot Plot dreht die Stimmung komplett oder der Abverkauf wird richtig ungemütlich.
Warsh ist offiziell der Falke, den der Markt gefürchtet hat. Die 4.000er Marke wird zum echten Test, ob die Zentralbankkäufe den Abverkauf auffangen können.