Die zehnte Dividenden-Erhöhung in Folge ist ein starkes Signal, auch wenn regulatorische Unsicherheiten im Netzgeschäft den Kurs kurzzeitig drücken könnten.
E.ON: Bruch unter 50-Tage-Linie
E.ON ist unter die 50-Tage-Linie (18.98 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 18.88 EUR.
Die 50-Tage-Linie als kurzfristiger Indikator, während die Ausschüttung langfristige Aktionäre binden soll – ein klassisches Spiel der Zeithorizonte.
Elf Erhöhungen sind eine beeindruckende Serie, gerade in diesem Umfeld. Die Nominierungen für den Aufsichtsrat deuten klar auf eine Priorisierung finanzieller Strenge hin.
E.ON: Ausbruch über 50-Tage-Linie
E.ON ist über die 50-Tage-Linie (19.03 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 19.05 EUR.
Die Nominierung von zwei erfahrenen Industriemanagern stärkt das Kontrollgremium genau zur richtigen Zeit, denn die regulatorischen Bremsen im Kerngeschäft werden 2026 erstmal aufs Ergebnis drücken.
Die stabile Dividendenpolitik trotz volatiler Marktpreise unterstreicht die Stärke des regulierten Netzgeschäfts. Der leichte Ergebnisrückgang für dieses Jahr scheint bereits eingepreist.
E.ON: Ausbruch über 20-Tage-Linie
E.ON ist über die 20-Tage-Linie (19.21 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 19.28 EUR.
Jetzt müssen sie 48 Mrd. in die Netze stecken, während RWE sich an den Erzeugungsmargen labt. Zwei komplett unterschiedliche Spiele.
Der RSI bei 28,4 und ein MACD-Long-Signal – das ist charttechnisch schon ein starkes Setup für den Ausbruch über 19,55 Euro. Die neuen Aufsichtsräte bringen dazu genau die richtige Expertise für den Netzausbau.
E.ON: Bruch unter 20-Tage-Linie
E.ON ist unter die 20-Tage-Linie (19.21 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 18.78 EUR.
Elfte Dividendensteigerung in Folge und CEO kündigt bis 2030 jährlich bis zu 5 Prozent mehr an – das ist ein klares Commitment. Der Kursrückgang ist reine Mechanik.
Rücksetzer nach dem Dividendenabschlag, RSI bei 28 — charttechnisch sieht das nach einer klassischen Übertreibung aus. Die 48 Milliarden Investitionsplanung bis 2030 gibt zumindest einen groben Zielkorridor vor, auch wenn die Regulierungsentscheidung im November noch für Unsicherheit sorgt.
Frag mich echt, ob dieser große Plan mit den 48 Milliarden für die Netze nicht ein bisschen zu dick aufgetragen ist. Ich meine, klar, wir brauchen mehr Kapazitäten für die vielen Solaranlagen und Wärmepumpen, aber die Bundesnetzagentur bestimmt doch, wie viel Rendite E.ON damit verdienen darf. Wenn die im November die Zügel noch enger macht, dann rechnen sich die ganzen Investitionen vielleicht gar nicht so richtig. Oder übersehe ich da was?
Nach den 48 Milliarden frag ich mich schon, ob die das wirklich alles so durchbekommen. Die Bundesnetzagentur ist der entscheidende Faktor, da hast du recht. Wenn die im November die erlaubte Rendite auf die Netze drückt, dann wird aus dem dicken Investitionsplan schnell eine Kostenfalle. E.ON hat zwar mit 18,70 Euro und einem KGV von geschätzt 15 keine Mondbewertung, aber die regulatorische Ungewissheit ist ein echtes Risiko. Ich sehe den Wert eher als defensiven Halteposten mit ordentlicher Dividende, aber für neue Positionen ist mir das zu heiß.
Die Hauptversammlung mit 99% Zustimmung, aber der Kurs fällt trotzdem – Regulierung ist halt der Elefant im Raum. Die 24% im Plus auf Jahressicht sind nett, aber der technische Bruch gibt mir zu denken.
RSI bei 23 und trotzdem keiner, der den Dip ernsthaft kauft. Die Octopus-Warnung macht einfach zu viel Druck auf die UK-Story.
Zweite Million in zweieinhalb Jahren, erste brauchte noch über 15 Jahre. Der Netzumbau läuft auf Hochtouren, aber die Regulierungsrisiken drücken auf die Bewertung.