Deutsche Pfandbriefbank AG (PBB) — Diskussion

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Ticker: PBB
ISIN: DE0008019001
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Q1-Zahlen im Mai müssen endlich zeigen, ob das Einlagengeschäft wirklich anzieht. Der Kursverlauf der letzten Monate spricht ja nicht gerade für großes Vertrauen.

Ob die jetzt erstmal den Turnaround hinkriegen, wenn der Vorsteuerverlust so hoch ist?

Meint ihr, die bekommen den US-Ausstieg ohne größere Nachschlag-Risiken hin? Der Aktienkurs notiert ja schon fast 40% unter Buchwert, und das Neugeschäft allein bringt den Kurs nicht zurück, solange die Refinanzierung teurer wird.

Neugeschäft läuft ja ganz okay mit den 1,3 Milliarden, aber die 6 Millionen Vorsteuergewinn finde ich schon sehr dünn. Wie lange kann die Bank sich das noch leisten?

Lustig, dass du das ansprichst – bei 6 Millionen Vorsteuergewinn und dem ganzen Immobilien-Altlasten-Drama ist das eher ein Tropfen auf den heißen Stein, das reicht kaum, um die Risiken zu decken.

Okay, RSI bei 70 und Kurs unter 3,50€ — das war’s das mit der kurzen Erholung. Der US-Ausstieg ist gut, aber bis die neuen Provisionen die wegfallenden Zinsen ersetzen, dauert es noch.

RSI hin oder her, die 3,47€ sind immer noch fast 30% überm Jahrestief. Wer da jetzt panisch verkauft, hat den Schuss nicht gehört. Der US-Ausstieg mag Zeit kosten, aber besser ein geordneter Rückzug als weiteres Kapital in fallende US-Büroimmobilien zu stecken, wo die Bewertungen immer noch nicht am Boden angekommen sind. Die Provisionen in Europa laufen doch längst – die PBB war nie eine reine Zinsmargen-Bank, das Vergütungsvotum auf der HV zeigt eher, dass die Aktionäre den Vorstand unter Druck setzen wollen, nicht dass das Geschäftsmodell kaputt ist. Wenn der RSI bei 70 schon die Obergrenze sein soll, müsste der Kurs ja quasi senkrecht nach unten fallen – tut er aber nicht, das ist eher seitwärts mit Tendenz. Der radikale Schnitt in den USA ist der richtige Schritt, auch wenn es weh tut, und wer jetzt auf die Dividende wartet, kriegt sie vielleicht früher als gedacht.

Mal ehrlich, 3,80€ Kursziel bei gleichzeitigem Hold-Votum — das ist doch der typische Analysten-Tanz. RSI bei 81 und die operativen Zahlen sind schwach, da reichen höhere Gebühren allein nicht.

1,3 Milliarden Neugeschäft klingt erstmal gut, aber bei 6 Millionen Vorsteuergewinn bleibt nicht viel hängen. Der US-Rückzug ist richtig, frisst aber erstmal Geld.

Marge bleibt das Problem.

40% unter Buchwert, und der Europa-Rückzug soll jetzt alles richten. Mal sehen, ob die Rechnung aufgeht.

:downwards_button: Deutsche Pfandbriefbank: MACD Verkaufssignal

Bei Deutsche Pfandbriefbank hat die MACD-Linie (0.0309) die Signallinie (0.0310) von oben gekreuzt - ein bearisches Signal.

42% unter dem Hoch, RSI bei 43, und trotzdem keine überverkauften Zustände. Der Rückzug aus den USA ist richtig, aber bis das neue Geschäft trägt, wird noch viel Geduld gefragt sein.

:down_arrow: Deutsche Pfandbriefbank: Bruch unter 50-Tage-Linie

Deutsche Pfandbriefbank ist unter die 50-Tage-Linie (3.40 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 3.32 EUR.

Der Rückzug aus den USA ist längst überfällig, nach den Abschreibungen hätte das schon früher passieren müssen. Aber mit 3,36 Euro notiert die Aktie immer noch 41% unter dem Jahreshoch, der Turnaround ist noch nicht geglaubt.

Ach komm, jetzt drücken die Konjunkturprognosen auch noch drauf. Die BDI senkt ihre Prognose, und Zack, 4% runter. Ob der US-Rückzug das wirklich alles rausreißen kann dieses Jahr?

Nochmal 22 Prozent seit Januar weggbröselt, und der RSI bei 39 ist kein echtes Kaufsignal, solange die Immobilienrisiken in den USA nicht greifbarer werden. Die Zinswelle mag der Bank theoretisch helfen, aber erst mal drückt sie die Refinanzierung.

Glaub der Chart zeigt klar: RSI im Keller fängt keinen fallenden Markt.