COINBASE GLOBAL INC -CLASS A (COIN) — Diskussion

0,75% Gebühren bei 39 Millionen Konten – das ist ein Preiskampf, den Coinbase nicht ignorieren kann. Ihre institutionelle Verwahrung bleibt zwar ein starkes Gegengewicht, aber der Druck auf die Marge ist real.

Die traditionellen Broker holen auf, während Coinbase gleichzeitig in ihr Kerngeschäft eindringt. Das drückt die Margen auf beiden Seiten.

Geopolitische Spannungen als Wachstumstreiber für Derivate – das ist ein bemerkenswerter struktureller Vorteil, der unabhängig vom Bitcoin-Preis funktioniert. Die anstehenden Quartalszahlen müssen aber erst zeigen, ob dieser Momentum-Trade nachhaltig ist.

Die fundamentale Unsicherheit ist trotz des Kursanstiegs kaum zu übersehen. Ein regulatorischer Stillstand und ein erwarteter Gewinneinbruch von 80% sind keine leichte Kost.

Die institutionelle Tür steht jetzt weit offen. Das ist genau die Art von regulatorischem Durchbruch, auf den langfristige Investoren gewartet haben.

Die Partnerschaft mit Bybit könnte genau der Hebel sein, um den tokenisierten Aktienmarkt endgültig zu mainstreamen. Das Timing ist jedenfalls perfekt, während der gesamte Sektor solche Allianzen schmiedet.

Die regulatorische Ungewissheit in den USA bleibt das größte Risiko für Coinbase, egal wie hoch einzelne Analystenziele gesetzt werden.

Die längste positive Prämien-Serie seit dem letzten ATH, während Barclays auf Underweight bleibt – das ist die typische Coinbase-Divergenz.

2,2 Milliarden allein an Bußgeldern und dann noch die Kundenentschädigung — das summiert sich schnell zu einer existenzbedrohenden Summe. Die Frage ist, ob die CFTC wirklich den Rücken freihalten kann.

18% halten schon, 25% bauen auf — institutionelles Geld fließt rein, noch bevor die Regulierung final ist. Der TAS-Mechanismus macht XRP zum ernsthaften Block-Trading-Asset.

20% vom Umsatz mit Stablecoins, aber die Analysten drehen am Kurs runter. Der Rechtsstreit über 2,2 Milliarden hängt da wie ein Damoklesschwert.

Stimmt ihr, dass die mögliche Voll-Lizenz als nationale Trust-Gesellschaft das Risiko durch das schwache Handelsvolumen ausgleichen könnte, oder ist das nur Pfeifen im Walde?

Goldman sagt Buy, Barclays sagt Underweight – und die Aktie liegt irgendwo dazwischen fest. Der OCC-Charter ist langfristig spannend, aber die nackten Zahlen zum Q1 werden erstmal zeigen, wie tief der Handelseinbruch wirklich sitzt.

Eine Banklizenz allein bringt noch keine steigenden Handelsvolumina.

79% der Banken planen Krypto-Investments, und Coinbase hat jetzt den Prime-Broker-Service fertig. Die 350 Mrd. unter Verwaltung sprechen eine klare Sprache.

Rund 53 Prozent unter dem Hoch, RSI bei 30, und jetzt kommen gleich neun Bundesstaaten gleichzeitig. Das ist mehr als nur eine juristische Baustelle.

Handelsvolumen auf dem niedrigsten Stand seit Ende 2023, EPS-Konsens um 41% gekürzt – und das bei angeblich kryptofreundlicher Regulierung. Die Diversifizierung weg vom Handel ist richtig, aber ob die anderen Umsatzquellen den zyklischen Einbruch schon auffangen, bezweifle ich.

Vor den Quartalszahlen so eine Live-Integration zu liefern, hat Hand und Fuß. Die Frage ist nur, ob der Markt im Mai die Infrastruktur-Rolle honoriert oder die schwachen Handelsvolumina bestraft.

:down_arrow: Coinbase: Bruch unter 20-Tage-Linie

Coinbase ist unter die 20-Tage-Linie (160.33 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 160.22 EUR.

RSI bei 29, aber die Klage aus New York hängt da drüber. 55% Handelsgebühren am Umsatz ist noch zu viel für meinen Geschmack.