CARNIVAL CORP (CCL) — Diskussion

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Ticker: CCL
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Okay, die Abstimmung zur Bermuda-Struktur ist ja erst in zwei Jahren wirksam. Das ist noch ewig hin.

160 Mio Verlust pro zehn Prozent Ölpreisanstieg sind heftig. Wer sichert sich nicht gegen Treibstoff ab bei dem Geschäftsmodell?

Ob das wirklich am Ölpreis allein liegt, wage ich zu bezweifeln. Solche Verlustzahlen zeigen eher, dass das Management jahrelang geschlafen hat und die Risiken ignoriert hat. Die Konkurrenz hedgt, Carnival pokert – das ist kein externer Schock, sondern selbstverschuldet. Wenn die Buchungen so gut laufen, hätte man die Mehrkosten längst über die Ticketpreise decken können, aber die Marge bleibt trotzdem im Keller.

KGV von 12 bei dem operativen Geschäft ist absurd günstig. Der Ölpreis ist ein Problem, aber die laufen besser als je zuvor.

Kurze Frage: Hat jemand ne grobe Einschätzung, ob die 20 Mrd Cashflow über 5 Jahre realistisch sind oder eher ne Milchmädchenrechnung?

Bin skeptisch, dass die glatt durchkommen. 20 Mrd Cashflow über fünf Jahre setzt voraus, dass die Buchungszahlen nicht einbrechen und die Schuldenlast nicht drückt - Charttechnisch fehlt mir da noch der nötige Boden.

14,6 Mrd Eigenkapital bei 25 Mrd Schulden und die heben das Kursziel auf 34 Dollar an. Das Absicherungs-Dilemma beim Ölpreis ist ein offenes Geheimnis, aber dass sie das bewusst so fahren - finde ich mutig in dem Umfeld. Die operativen Zahlen sind ohne Zweifel stark, aber die Bilanz bleibt für mich der Elefant im Raum, den keiner so richtig anfassen will.

Naja, die 25 Mrd Schulden sind der Preis für den Aufbau der Flotte, die jetzt die Rekordumsätze fährt. Dass die sich beim Öl nicht absichern, ist kein Dilemma, sondern eine bewusste Spekulation auf fallende Preise – die können auch richtig liegen. Die Analysten schreiben die Kurse hoch, weil die operativen Cashflows die Bilanz langsam reparieren. Solange die 7 Mrd EBITDA in Reichweite sind, ist der Verschuldungsgrad nebensächlich.

Hat jemand 'ne Zahl, wie viel vom Free Cashflow 2026 wirklich für den Schuldenabbau übrig bleibt, wenn die Energiekosten auf dem aktuellen Niveau bleiben? Die Auslastung is top, aber der Hebel frisst jede operative Verbesserung.

Was wäre wenn die Energiekosten sogar noch weiter steigen? Dann frisst der Schuldendienst tatsächlich den Großteil des Cashflows, und die 7 Milliarden EBITDA sind dann eher eine untere Grenze. Die Rechnung ist einfach: Selbst bei top Auslastung bleibt Carnival ein Spielball der Ölpreise.

Milford kauft 3,3 Millionen Anteile, während die Datenpanne noch frisch ist. Das passt für mich nicht zusammen - entweder die Insider wissen mehr als wir, oder der Fondsmanager hat seinen Job nicht verstanden.

Ob die 85% Auslastung auch wirklich in höhere Gewinne fließen?

Klingt nach der Kernfrage. Hohe Auslastung bringt nichts, wenn die Kabinen zu billig weggehen. Die Marge entscheidet, nicht die Anzahl der Buchten.

Puh. 450 Millionen für Aktienrückkäufe, während der Ausblick eingetrübt wird und die Treibstoffkosten fressen. Das Geld wäre besser im Schuldenabbau aufgehoben gewesen.

TIME-Auszeichnung und gleichzeitig Prognosesenkung wegen geopolitischer Risiken – das passt nicht richtig zusammen. Die 0,15 Dollar Dividende sind nett, aber bei 26,50 und 48% Volatilität ist das eher Trostpflaster als Investment-Case. Schuldenberg von 25 Milliarden macht mich bei solchen zyklischen Werten nervös. Bin raus und warte auf günstigere Einstiegslevel.

Halb richtig. Die 25 Mrd Schulden sind ein Klotz, aber der RSI bei 42 zeigt, dass die Verkäufe langsam nachlassen. Wer auf 24 Euro wartet, könnte leer ausgehen.

Hab letztes Jahr ne Kreuzfahrt mit Carnival gemacht und fand’s ganz okay. Die bauen jetzt voll auf neue Schiffe bis 2033 – aber reicht das, wenn die Marge schrumpft und die Konkurrenz auch wächst?

Öl unter 100 hilft kurzfristig, aber die 25 Mrd Schulden sind immer noch da. Insiderverkäufe für 1,2 Mio passen nicht so recht zum Jubel. Mal sehen ob der PROPEL-Plan hält oder nur heiße Luft bleibt.

21,62 Euro im Tradegate-Tief, die 100-Tage-Linie ist Geschichte. RSI dürfte jetzt tief im überverkauften Bereich stehen, aber geopolitische Schocks ignorieren jede Technik. Erste Unterstützung wäre die 20er-Marke.