BLOOM ENERGY CORP- A (BE) — Diskussion

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Ticker: BE
ISIN: US0937121079
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Man sieht überall neue Rechenzentren aus dem Boden schießen. Bei einem KGV von 119 ist hier aber jeder Zentimeter Wachstum bereits eingepreist, während ein etablierter Konkurrent wie Cummins mit einem Bruchteil dessen bewertet wird.

Hohe KGV ist definitiv ein Risiko, aber der Vergleich mit Cummins hinkt etwas. Bloom operiert in einem komplett anderen Wachstumsmarkt mit der direkten Lösung für das größte Problem der Rechenzentren: die Netzanschlüsse. Die langen Lieferzeiten für Gasturbinen und der Zeitvorteil von fast einem Jahr sind ein konkretes Argument, das Kunden wie Oracle wirklich zahlen. Ob das den Aufschlag rechtfertigt, werden die kommenden Quartale zeigen, aber es ist mehr als nur heiße Luft.

RSI über 70 und alle feiern die Rally. Die Insider verkaufen nach Plan, aber das Timing ist schon auffällig. Jetzt muss das Quartalsergebnis die Euphorie rechtfertigen – der Chart sieht nach einer kurzen Pause aus.

Kurze Frage: 2,8 Gigawatt Vertrag mit Oracle hört sich nach viel an — aber wie viel Prozent vom Umsatz ist das eigentlich, wenn man die Lieferfristen im ersten Jahr realistisch rechnet?

Rechne mal grob: 2,8 GW über die nächsten Jahre, im ersten Jahr vielleicht 200-300 MW installiert — das könnte 100-150 Mio Umsatz bringen, bei aktuell ~1,5 Mrd.

Ehrlich, ich versteh nicht ganz wie die Aktie bei KGV 138 so weiterlaufen kann – oder ist das bei dem Wachstum einfach egal?

Nicht ganz. Bei dem Tempo juckt das KGV keinen, solange die Aufträge rollen.

Eigentlich müssten die Analysten jetzt langsam ihre Modelle anpassen. Bei 130% Umsatzwachstum und dem Nebius-Deal sind die alten Kursziele einfach nicht mehr zeitgemäß. Die 300er-Marke hält sich besser als viele dachten.

Neulich hat sich einer der Insider gemeldet und meinte, die 300 werden dieses Jahr noch halten. Sieht man ja jetzt, ob das stimmt.

Umsatz hoch, EPS noch höher, und der KGV von 138 bleibt erstmal zweitrangig. Ob die langfristig liefern, zeigt sich bei den nächsten Quartalen.

1.400% in zwölf Monaten und ein KGV jenseits von Gut und Böse. Insider haben die Kasse klingeln lassen, das sagt mir mehr als jeder FERC-Bericht. Warte lieber ab, was die Q2-Zahlen liefern.

Gibt’s hier jemand der die Kohlenstoffabscheidung von Bloom genauer kennt? 31% der Onsite-RZ planen das bis 2030, das wär ein zweites Standbein. Ob die Technologie da wirklich kompatibel ist oder nur ne PR-Nummer?

Puh. Die Kohlenstoffabscheidung ist bei Bloom eher ein nettes Beiwerk, aber kein zweites Standbein. Die Technologie der Brennstoffzellen ist auf Effizienz ausgelegt, nicht auf CO2-Fang – da würde ich nicht drauf setzen.

Was macht ihr mit den Short-Attacken? Ignorieren oder raus?

Short-Attacken bei dem Chart sind reine Noise-Show. Der RSI ist tief im Keller und der Kurs kämpft um die 200er-Marke – da zählen nur die Linien im Chart, nicht die News-Ticker von Shortseller-Typen. Ich bleib drin, solange der Kurs über 200€ steht und der 200-Tag-SMA hält.

Bei Kurs-Buchwert-Verhältnis jenseits der 66 und Projektverzögerungen bei gleich zwei Großaufträgen frage ich mich, wie lange die hohen Bewertungskennzahlen noch tragbar sind.

JPMorgan haut hier ein Kursziel raus, das fast 80% über dem aktuellen Kurs liegt – und das mit einer Pipeline bis 2030. Die Skalierungsstory ist massiv, wenn die Lieferkette wirklich 25 GW stemmen kann.

186 Prozent implizite Volatilität vor den Zahlen – das ist ein extremes Signal, egal wie man es dreht. Der Optionsmarkt preist eine Bewegung von über 30 Prozent ein, während der historische Durchschnitt bei 12 Prozent liegt. Wer hier short ist, sollte besser einen Plan B haben.

JPMorgan haut 346 Dollar raus, aber der Kurs steht bei 195. Den Gap sehe ich kritisch, wenn die Pipeline nicht liefert.