Willkommen zur Diskussion über BERKSHIRE HATHAWAY INC-CL A.
Ticker: BRK.A
ISIN: US0846701086
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Wer kauft denn jetzt noch zu einem KGV über 20, während die operative Performance schwächelt? Der Cash-Berg ist beeindruckend, aber die Bewertung ist einfach zu hoch für das aktuelle Tempo.
KGV ist wirklich hoch, aber viele zahlen den Preis für Buffetts Ruf und die langfristige Stabilität. Der operative Gewinn je Aktie lag ja sogar über den Erwartungen, das wird oft übersehen.
360 Milliarden Cash-Polster und Buffett kauft Sirius XM. Da frag ich mich schon, was der eigentlich mit dem ganzen Geld vorhat. Die operativen Zahlen sind solide, aber irgendwann muss das Kapital ja mal arbeiten.
Stimme zu, dass der Cash-Berg inzwischen fast unheimlich ist. Aber genau das ist doch Buffetts Markenzeichen – er wartet auf den wirklich fetten Deal, nicht auf irgendeine Durchschnittsakquisition. Sirius XM ist für ihn ein kleiner Side-Bet, der zeigt, dass er auch mit kleineren Summen spielt, während das Big Game noch läuft. Langfristig gesehen wird das Geld schon arbeiten, aber eben zu seinen Bedingungen, nicht unter Zeitdruck.
Greg Abel übernimmt, Buffett bleibt im Hintergrund – genau das Gegenteil von dem, was viele bei einer Nachfolge befürchtet haben. Wie seht ihr die Zukunft ohne das Orakel am Ruder?
Greg Abel ist kein Buffett-Klon, aber das muss er auch nicht sein. Die Struktur von Berkshire ist so solide, dass sie auch ohne das Orakel funktioniert. Ich bin da entspannt – das Unternehmen läuft seit Jahrzehnten wie ein Uhrwerk.
347 Milliarden Cash sind absurd – entweder steht ein dicker Deal bevor oder Buffett findet den Markt einfach zu teuer.
Keefe hat das Kursziel angehoben, der Chart zeigt erste Erholungstendenzen. Interessant finde ich den Mix aus Gewinnrückgang und besser als erwarteten operativen Zahlen. Die 740k für die A-Aktie sind sportlich, aber nicht unrealistisch.
Buffett verkauft DaVita und kauft Sirius XM - das ist doch fast schon ein Wink mit dem Zaunpfahl, oder? Ich versteh nicht ganz, warum er ausgerechnet vor den Zahlen rausgeht, scheint mir riskant.
Wer denkt, dass Buffetts DaVita-Verkauf vor den Zahlen Zufall war, der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann. Der Mann sieht etwas, was wir nicht sehen – und das macht mich eher nervös als zuversichtlich.
Ach komm. Buffett verkauft vor Zahlen, das ist kein Zufall, sondern sein Standard-Spiel. Macht mich eher kalt, denn die Charts zeigen, dass DaVita seitdem trotzdem weiter gelaufen ist.
Mich irritiert dieser Mix aus Gewinnrückgang und trotzdem höheren Analysten-Zielen. Die operativen Zahlen scheinen ja ganz okay zu laufen, aber ob das die Zollprobleme auf Dauer wegdrückt? Der Markt hat schon oft zu früh Entwarnung gegeben.
Puh. Buffett verkauft DaVita kurz vor den Zahlen und kauft stattdessen Sirius XM – da steckt doch Methode dahinter, oder? Ich mein, der Typ hat über Jahrzehnte bewiesen, dass er sowas nicht aus Jux macht. Frage ist nur, ob das ein Signal für den Gesundheitssektor ist oder einfach nur Portfolio-Optimierung.
Ohne Buffett am Ruder wird jetzt munter getradet, 39 Milliarden Käufe in einem Halbjahr statt 7 Milliarden davor. Das ist kein Buy-and-Hold mehr, und ehrlich gesagt gefällt mir dieser Stilwechsel bei Berkshire überhaupt nicht.
Was wäre wenn die 39 Milliarden einfach nur die Alphabet-Aufstockung und ein paar fette Klumpen sind statt echtes Daytrading? Der Chart dümpelt seitwärts unter dem August-Hoch rum, RSI in neutraler Zone — das sieht nicht nach hektischem Getrade aus, sondern nach einem Konzern, der gerade einen neuen Kapitän einarbeitet.
Berkshire Hathaway: Ausbruch über 50-Tage-Linie
Berkshire Hathaway ist über die 50-Tage-Linie (655690.00 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 660000.00 EUR.
Zwischen 9 und 11 Prozent hält Berkshire an jedem der fünf Handelshäuser.
Erst 14 Quartale nix kaufen und dann plötzlich wieder Nettokäufer, und der neue Mann steckt das Geld in Japan statt in den eigenen Laden? Ich checks nicht. Die Beteiligungen stehen bei gut 10%, jetzt sollen 15% kein Problem sein, aber offizielle Zahlen gibts nicht. Also hängen wir alle an dem, was so ein Handelshaus-Chef bei ner Pressekonferenz durchblicken lässt? Klingt für mich eher nach Wunschdenken aus Tokio, die wollen den Kurs oben halten. Oder seh ich das zu kritisch ![]()
Nach sechs Jahren Beteiligung ist das für mich kein Blitzangriff, sondern ein Ausbau in bekanntem Terrain, die Yen-Anleihen dazu gab es ja nicht zum Spaß. Das Geschwätz von der Pressekonferenz nervt mich auch, aber das ist bei den Japanern normal, die reden gern in Andeutungen statt in Prozentzahlen. Was mich eher wundert: ausgerechnet Japan, wo die Börse seit Jahren läuft, während hier alle auf den nächsten heißen US-Titel starren. Ich hab die Handelshäuser selbst nie angefasst, aber so ein Moat-Gerede aus dem Mund des Itochu-Chefs über sein eigenes Haus ist schon niedlich. Ob da wirklich was kommt, sehen wir an der nächsten Meldung, nicht an Okafujis Wortwahl