Willkommen zur Diskussion über AMS-OSRAM AG.
Ticker: AMS
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Zehn Jahre und 93% Verlust – das ist mehr als nur ein schlechter Zyklus, das ist eine strukturelle Krise. Die Restrukturierung muss jetzt endlich greifen, sonst bleibt nur noch der symbolische Wert.
Die Fokussierung auf AR ist logisch, aber der Wegfall des Massengeschäfts macht sie noch abhängiger von einem Nischenmarkt, der sich erst bilden muss.
Der Strategiewechsel von der Produktion zum reinen Lizenzmodell ist radikal. Ob das die Schuldenlast nachhaltig senkt, muss sich erst noch zeigen.
Die Skalierung der microLED-Technologie in die Kompaktklasse ist ein wichtiger strategischer Schritt. Die aktuellen Währungseffekte verdeutlichen aber, wie fragil die operative Lage trotzdem bleibt.
Der massive Stellenabbau in Deutschland zeigt, wie hart der Umbau wirklich ist. Die Design-Wins von über 5 Milliarden Euro müssen jetzt schnell in Umsatz umschlagen, sonst bleibt es eine reine Kostensenkungsgeschichte.
Der Audi Q3 als Serienträger ist ein starkes Signal, dass die MicroLED-Strategie jetzt wirklich in der Breite ankommt. Die Design-Wins von über fünf Milliarden Euro scheinen sich zu materialisieren.
Die Design-Wins sind beeindruckend, aber die nächsten zwei Jahre werden ein schmerzhafter Drahtseilakt zwischen Schuldenabbau und Stellenstreichungen.
Ams Osram: RSI signalisiert Überkauft
Der RSI-14 von Ams Osram ist auf 71.2 gestiegen und signalisiert eine überkaufte Situation. Aktueller Kurs: 10.60 EUR.
Ams Osram: Ausbruch über 200-Tage-Linie
Ams Osram ist über die wichtige 200-Tage-Linie (10.14 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 10.65 EUR.
Der Kurs steigt trotz massiver Währungsbelastungen und einer noch ausstehenden Kartellgenehmigung. Die Disziplin beim Schuldenabbau scheint Anleger zu überzeugen.
Die Kartellamtsentscheidung 2026 ist noch eine Ewigkeit hin. Bis dahin drücken die schwachen Quartalszahlen und die hohen Finanzierungskosten.
Die Einstieg in KI-Interconnects ist ein mutiger Schwenk, aber die schwache Smartphone-Nachfrage und der Zeitdruck bei der Bilanzsanierung sind erhebliche Bremsklötze.
Die 50 Millionen Euro Rohstoff-Dämpfer dieses Quartals zeigen, wie fragil der aktuelle Kursanstieg trotz der KI-Zukunftshoffnungen noch ist.
Ams Osram: RSI fällt aus überkauftem Bereich
Der RSI-14 von Ams Osram ist von 76.2 auf 69.0 gefallen und verlässt den überkauften Bereich.
Die Schuldenlast bleibt trotz der Verkäufe enorm, und die Währungsrisiken werden im Artikel viel zu leichtfertig abgetan.
Die Halbierung der Zinslast ist ein starkes Signal, aber die operative Performance im KI-Bereich muss jetzt nachhaltig liefern, um die Bewertung zu stützen.
Die Schuldenlast bleibt erdrückend, selbst wenn die operative Erholung im KI-Sektor beeindruckt. Die Euphorie scheint die strukturellen Risiken etwas zu schnell zu vergessen.
Die Diskrepanz zwischen Kursrallye und Analystenmeinungen ist enorm. Die Goldkosten von 50 Millionen Euro im Q1 sind ein echter Schock, der die Margenambitionen auf eine harte Probe stellt.
Sie schreiben im Artikel “Volatile Edelmetallpreise und ein starker US-Dollar zehren an der Marge.”. Diesbezüglich möchte ich auf einen kleinen Flüchtigkeitsfehler hinweisen: ein starker US-Dollar ist für das Ergebnis von ams Osram eher positiv zu sehen, das Problem macht vielmehr ein schwacher Dollar, da ams Osram einen großen Teil seiner Umsätze in US-Dollar macht, aber in Euro berichtet. Wenn der Dollar schwach ist, beeinträchtigt das das Euro-Ergebnis negativ.