Bei einem operativen Cashflow von 9,7 Mio. CAD im ersten Quartal und einem Kurs von über 15 EUR ist der Laden sportlich bewertet. Wenn du das mit dem Rampup rechtfertigst, rechne mir doch mal vor, wann der Free Cashflow die aktuelle Marktkapitalisierung von mehreren Milliarden rechtfertigt. Ohne solide Dividendenfähigkeit bleibt das bei den Volatilitäten eine Wette auf die Zukunft.
Mich würde interessieren, von welchen Umsatzzahlen Sie denn aktuell für die nächsten Quartale 2026 und 2027 ausgehen?
Ich rechne wie folgt für Phase 2 ab 2027:
Sangdong + Portugal = ca. 580.000 MTU pro Jahr. (460.000 + 120.000)
Entsprechend komme ich auf folgende Hochrechnung:
Ca. 500.000.000€ - 1.600.000.000€ Jahresumsatz (1.000-3.000€/MTU) vs. ca. 200.000.000€ Kosten (Produktionskosten ca. 300€/ MTU)
2 Dollar pro Pfund Cash Cost und der APT-Preis dreifach in zwei Jahren. Die Marge wird absurd.
In der Tat absurd. Stehe voll dahinter. Nur, warum kommt die Aktie nicht aus dem Quark - bei all diesen positiven Nachrichten von Almonty selbst als auch bei der für Almonty lukrativen Wolframmarktpreisentwicklung?
Die short interest quote ist mit aktuell 1,15% des public free float doch auch überschaubar und dürfte an sich nicht permanent so auf den Kurs drücken.
Schau dir mal die Bilanz an, der Nettoverlust kommt primär durch die Neubewertung der Warrants und Derivate. Buchhalterischer Schrott, der das operative Geschäft gar nicht spiegelt. Wenn die institutionellen Adressen erst mal checken, dass der Cashflow bei den Preisen dreht, läuft das Teil ohne die Shorties.
“Almonty Industries veröffentlicht am 21. Mai erste Produktionszahlen der Sangdong-Mine”.
Und? Gibt’s schon Zahlen?
Auf der InvestorRelation von Almonty find ich bis jetzt nämlich absolut rein gar nichts zu solchen hier vielfach angekündigten Produktionszahlen.
In Toronto ist jetzt 4 Uhr Nachmittags. Für gewöhnlich kommen solche news ja direkt morgens (oder manchmal eben halt auch abends).
Da werde ich mal genau hinschauen…
Aber schön zu sehen, dass der Kurs mal wieder grün ist, aber, nun ja, die Umsätze in Toronto und Nasdaq sind immer noch niedrig als das dort das “große Geld” kauft.
Abwarten.
Die Sangdong-Mine ist längst in der Inbetriebnahme, da kommen keine neuen Wunderzahlen aus dem Hut gezaubert. Der Chart dümpelt seit Wochen um die 15er-Marke herum, das Volumen in Toronto bleibt dünn. Ohne echten Ausbruch über die 20 bleibt das hier nur Geplänkel.
Ja, schon klar, dass Sangdong im Rampup ist bzw. hoffentlich zügig die Förderung voranschiebt. Man hört leider so wenig hierzu.
Wunderzahlen unterstellt auch niemand, es geht hier aber um ein Update und Belege zum Kerngeschäft Almontys.
Damit könnte Almonty das “spekulatives Vorschussvertrauen” in nachhaltiges Vertrauen und Verlässlichkeit formen und somit für weitere Investoren, privat wie Institutionell, als solide, vertrauenswürdige Anlageposition interessant werden.
Und ja, alles unter 20 (€), ist verbunden mit einer Zitterpartie, aber über 20€ beginnt “Open territory”. Das wäre sicherlich schön, klar, vor allem würde dadurch auch der talkvalue von Almonty steigen. Bislang ist das Feld “Wolfram/Tungsten” doch leider viel zu abstrakt, speziell und nicht sichtbar genug.
Zeit dies zu ändern.
Endlich dreht der operative Cashflow mit 9,7 Mio. Dollar ins Plus. Das sind Fakten, keine Fantasie. Bei dem bereinigten EBITDA von 6,1 Mio. Dollar im ersten Quartal muss man jetzt nur noch sehen, ob das operativ auch skaliert.
Die Zahlen bezweifelt niemand, und der damit eingeschlagene positive Trend wird das Management hoffentlich darin weiter bestärken, dass Almonty eine fantastische Chance vor sich liegen hat, vor allem solange insbesondere die geo- bzw. Machtpolitisch verhärtete Lage zwischen USA und China, platt gesagt zwischen Westlichen Welt und der aufstrebenden Asiatischen Macht, besteht.
Zwar wachsen auch bei den Wolframpreisen die Bäume nicht in den Himmel, und es wird die Zeit kommen, wo auch dieses Preisniveau konsolidieren wird, doch die Angebotsverknappung durch Chinas Machtpolitik wird länger anhalten. Man muß sich nur mal ansehen, was der chinesische Präsident mit sich an der Spitze, mit China vorhat. Größte Militärmacht, und der Weg dorthin führt (wie im 5 Jahresplan aufgeführt und abzuleiten) über Kontrolle und Führung in Ki, Robotik, Surveillance und Informationswarfare.
China denkt strategisch und holistisch, daran sein Ziel (wirtschaftliche und militärische Weltmacht) zu erreichen, und das braucht immer noch einige Jahre.
Russell-Aufnahme Ende Juni ist der eigentliche Gamechanger hier. Passive Fonds müssen kaufen, egal zu welchem Kurs — das gibt dem Kurs erstmal Rückenwind. Operativ liefern sie jetzt auch mit dem positiven Cashflow, die Bewertung ist hoch aber nicht absurd.
Naja, mMn ist der Russell-Effekt oft kurzfristig überschätzt, entscheidend bleibt der Cashflow.
Herr Baarz, in Ihrem neusten Artikel schreiben Sie im Titel: “Almonty Aktie: Sangdong liefert im Juni Daten”.
Woher nehmen Sie denn diese Information?
Habe ich weder auf den offiziellen Quellen von Almonty noch auf etwaigen anderen second-hand-Quellen finden können.
Zur Erinnerung: Vor wenigen Wochen hieß in vielen sich wiederholenden Artikeln verschiedener Urheber ebenfalls schon mal “Almonty Industries veröffentlicht am 21. Mai erste Produktionszahlen der Sangdong-Mine”.
Behauptungen, die leider nicht mit entsprechenden Zahlenfakten bestätigt worden sind. Schade, dabei wäre das für alle Investoren interessant.
Danke für ein kurzes Feedback.
Also ich blick da langsam echt nicht mehr durch mit diesen ganzen Artikeln. Überall liest man was von neuen Produktionsdaten im Juni, aber wo stehen die denn nun schwarz auf weiß? Wenn die Mine jetzt kommerziell läuft, müssten solche Infos doch eigentlich direkt vom Unternehmen kommen und nicht nur aus irgendwelchen Börsen-Blogs.
Also ich blick da langsam echt nicht mehr durch mit diesen ganzen Artikeln. Überall liest man was von neuen Produktionsdaten im Juni, aber wo stehen die denn nun schwarz auf weiß? Wenn die Mine jetzt kommerziell läuft, müssten solche Infos doch eigentlich direkt vom Unternehmen kommen und nicht nur aus irgendwelchen Börsen-Blogs.
Das sehe ich ganz genauso.
Alte Infos, Wochen oder eher Monatelang bekannt, werden einfach nur wiedergekäut, hier und da mal vielleicht was Informationsschnipsel hinzuerwähnt, um das Thema am Kochen zu halten.
Zudem sind es immer die gleichen “Börsen-Blogs” (nicht persönlich gemeint Jungs).
Wäre schön und solide, wenn z. B. mal sowas von Reuters oder vergleichbarer Liga käme. Oder auch direkt von Almontys Investorpage.
Natürlich gibt’s auch manche Geschäftsgeheimnisse (“Produktionszahlen”) - aber andere Konzerne bekommen das auch gebacken.
Immer nur Ankündigungen und “Aufbacken” hilft hier überhaupt nicht weiter. Damit disqualifiziert man sich ziemlich schnell.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 17,70 Euro. Charttechnisch ist der Abstand zur 200-Tage-Linie mit über 60 Prozent massiv, da ist ordentlich Luft abgelassen worden. Kurzfristig unter der 38-Tage-Linie, das sieht nach Konsolidierung aus, bevor die Index-Story Ende Juni greifen könnte.
772 Mio in einer Wandelanleihe aufnehmen, und der Markt straft das mit -21% ab. Die Index-Aufnahme nächste Woche könnte für einen mechanischen Boden sorgen.
Die Aktie ist jetzt knapp 30%, von 18€ gerechnet gefallen.
Um wieder auf rund 18€ zu kommen müsste sie um 40% steigen.
Es wird immer auf mögliche nächste “Kurstreiber” vertröstet, Prinzip Hoffnung auf den nächsten Event, die nächsten Zahlen (wie Produktion, die nicht kamen), irgendwelche fundierten Statements des CEO, natürlich noch die Indexaufnahme.
Ich empfinde das alles als ziemliche “hot air”, solange nicht konkrete, sachlich fundierte Zahlen oder Entscheidungen verkündet werden.
Es bleibt ein fader Beigeschmack, trotz notwendiger shortsells als Absicherung der Institutionellen, im Rahmen der Wandelanleihenplatzierung.
Ja, die Wolfram story ist prinzipiell wirklich intakt und die Situation wird sich vermutlich noch verschärfen, spätestens zum bzw vor Januar 2027, aufgrund des von der US-Regierung beschlossenen Erwerbs/Verwendungsverbots von Wolfram aus chinesischen Quellen.
Bis dahin kann noch viel passieren.
Und genau deswegen: Warum nicht einfach breit gestreut in einen ETF und sich den ganzen Stress mit den “Kurstreibern” und Wandelanleihen sparen? Bei dem ganzen Hin und Her verliert man doch nur den Schlaf, während der Markt einfach weiterläuft.
Es kommt immer darauf an, was man möchte und wie man sich entsprechend des eigenen Risikoprofils exponieren will, spekulieren, investieren, anlegen, mit welchem Prozentanteil des frei verfügbaren Vermögens - es gibt vielfältige Möglichkeiten und Ausprägungen.
Jeder sollte sich dazu und zu den Märkten seine eigenen Gedanken machen, nicht wahr?