AirbusV — Diskussion

Glaubt ihr, dass der historische Führungswechsel im Aufsichtsrat die operativen Probleme bei den Lieferketten wirklich lösen kann? Boeing dagegen hat andere Baustellen.

Der historische Wechsel an der Spitze kommt genau in der Phase, in der Airbus zwischen Rekordaufträgen und massiven Lieferengpässen navigieren muss.

Die geopolitischen Vorwürfe aus den USA kommen zur denkbar ungünstigsten Zeit, während die Produktion ohnehin schon ins Stocken gerät.

Die Diskrepanz zwischen dem vollen Auftragsbuch und dem Kursverhalten ist schon auffällig. Der RSI im einstelligen Bereich spricht Bände.

Das ist genau der Grund, warum ich bei großen Systemlieferanten immer skeptisch bin. Ein einziger Engpass kann die gesamte Produktionsplanung eines Konzerns dieser Größe lahmlegen.

Der extreme RSI-Wert von 10,9 zeigt eine massive technische Übertreibung. Das ist ein klassisches Zeichen, dass die Verkäufe überhitzt sind.

Der RSI von 10,9 zeigt, wie gnadenlos die Aktie verkauft wurde. Die strategischen Fortschritte in allen drei Sparten könnten jetzt den Boden markieren.

:up_arrow: Airbus: Ausbruch über 50-Tage-Linie

Airbus ist über die 50-Tage-Linie (43.78 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 44.00 EUR.

Der RSI von knapp 11 ist schon extrem. Ob die Rüstungsdeals die Schwäche bei Ersatzteilen wirklich auffangen können, wird sich zeigen.

Die 111 Tonnen Nutzlast sind ein starkes Argument, gerade für den Transport großer Triebwerke. Die Börse scheint das operative Vorankommen heute aber komplett zu ignorieren.

:down_arrow: Airbus: Bruch unter 20-Tage-Linie

Airbus ist unter die 20-Tage-Linie (41.84 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 40.80 EUR.

Kennt jemand einen anderen großen Luftfahrtwert, der aktuell eine ähnlich schwache Quartalsperformance zeigt, aber ein vergleichbar starkes Servicemarkt-Wachstum verspricht? Die Auslieferungen sind mit minus 16 Prozent im Q1 wirklich mau, das Jahresziel von 870 Flugzeugen wirkt jetzt sehr ambitioniert. Die Bewertung ist bei einem KGV von über 20 und dem operativen Rückschlag für mich nicht mehr haltbar.

Lustig, Service wächst — Auslieferungen sinken trotzdem.

3,20 Euro Dividende bei 40,80 Euro Kurs – das sind über 7,8 Prozent Rendite. Der Markt ignoriert das völlig und schickt die Aktie auf neue Tiefs.

Rekordgewinn von fünf Milliarden, aber der Kurs gibt nach. Der Markt scheint die Triebwerk-Probleme und Lieferkettenrisiken stärker zu gewichten als die starken Zahlen.

114 Auslieferungen in Q1 bei 870 als Jahresziel – die Mathematik wird ab dem 28. April richtig unangenehm. Die Schadensersatzklage gegen Pratt & Whitney ist längst überfällig, aber ob das die Aktie nach 16% Jahresverlust dreht?

Seit Januar 16% runter, das tut weh.

114 Auslieferungen in einem Quartal, 16% unter Vorjahr, und das schwächste Ergebnis seit 2009. Die Lieferkette bleibt der Flaschenhals, egal wie voll das Orderbuch ist.

RSI im Keller, Zeit nachzukaufen.

RSI bei 11, Auftragseingang auf Rekordniveau. Die Diskrepanz zwischen operativer Stärke und Aktienkurs wird langsam absurd.