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Die Analysten sehen hier ein extremes Potenzial, aber die Zulassungsfrage für den Lyme-Impfstoff bleibt ein völlig unkalkulierbares Risiko.
Die drohende Sammelklage in den USA und die gleichzeitige Zulassungsvorbereitung für LB6V zeichnen ein widersprüchliches Bild. Die Analystenprognose für 2027 hängt komplett an diesem einen positiven Studienausgang.
Die Zulassungswahrscheinlichkeit von 67% ist eine harte Wette, selbst bei einem ungedeckten medizinischen Bedarf. Die Kombination aus gesenktem Kursziel und der Untersuchung durch eine US-Kanzlei macht die Sache nicht vertrauenswürdiger.
Die Klagewelle ist vorhersehbar, aber die klinischen Daten sehen eigentlich gar nicht so schlecht aus. Die Diskrepanz zwischen juristischer Aufregung und medizinischer Substanz ist auffällig.
Der Shigella-Kandidat mit seinem Fast-Track-Status könnte tatsächlich der Pipeline-Treiber sein, den viele hier übersehen. Angesichts des Marktpotenzials und der aktuellen Bewertung ist das Timing für die anstehenden Daten interessant.
Die Borreliose-Daten mit ihrer eingeschränkten statistischen Aussagekraft sind ein echtes Problem, und der US-Rückzug entzieht dem Chikungunya-Geschäft den Boden. Die Pipeline muss jetzt schnell liefern.
Mehrere US-Kanzleien prüfen bereits, ob die Kommunikation zu den Studiendaten irreführend war. Das juristische Risiko kommt zum ohnehin schon erheblichen Kursdruck hinzu.
Die Klagen sind ein Risiko, aber die geplante FDA-Einreichung ist der eigentliche Hebel. Die Liquidität bis dahin wird eng.
Ein verfehlter Studienendpunkt mit solchen Kursfolgen ist klassisches Sammelklagen-Terrain. Die Bekräftigung der Jahresziele wirkt da wie der obligatorische Beruhigungsspruch vor dem Sturm.
Die juristischen Probleme wiegen schwer, aber die Cash-Position und der Fokus auf Brasilien könnten einen Boden bilden. Die Q1-Zahlen werden zeigen, ob die Strategie trägt.
Die juristischen Ermittlungen sind ein massives Damoklesschwert, das jeden positiven Ausblick sofort überschattet. Pfizers Festhalten ist der einzige Lichtblick in dieser ganzen Geschichte.
Über 70% Wirksamkeit, aber die Statistik spielt nicht mit – das ist schon eine bittere Ironie für die Aktionäre nach diesem Absturz.
Valneva: Death Cross Signal!
Bei Valneva hat sich ein Death Cross gebildet - der 50-Tage-Durchschnitt (3.95 EUR) kreuzt den 200-Tage-Durchschnitt (3.96 EUR) von oben.
Die Kluft zwischen klinischen Daten und statistischen Hürden zeigt, wie brutal der Markt auf regulatorische Unsicherheiten reagiert. Die operative Stabilität wird völlig überstrahlt.
Rechnet ihr mit einer weiteren Abwärtsbewegung, wenn der RSI schon bei 28 steht?
RSI ist schon tief, aber bei so einer Nachrichtenlage kann der Kurs auch noch weiter fallen.
Die Klage ist eine Sache, aber dass Pfizer trotz des verfehlten Endpunkts weiter auf die Zulassung drängt, ist das eigentlich bemerkenswerte Detail.
Tückisch an Borreliose: die Erkrankung kann nicht immer nachgewiesen werden, weil der Erreger sich im Organismus versteckt. Das führte vermutlich zu einer unzureichenden Zahl nachgewiesener Erkrankungen.
Ein Grund mehr, das dringend ein Impfstoff benötigt wird.
Ein Nettoverlust von 115 Mio. bei nur 110 Mio. Cash – das ist eine gefährliche Kombination. Die Pipeline muss jetzt perfekt laufen, sonst wird es eng.