TUI AG (TUI1) — Diskussion

Willkommen zur Diskussion über TUI AG.

Ticker: TUI1
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Die Doppelbelastung aus ausgefallenen Kreuzfahrten und steigenden Treibstoffkosten trifft das Kerngeschäft genau zur falschen Zeit. Die Umleitung der Kapazitäten für die Sommersaison wird eine enorme logistische und finanzielle Herausforderung.

Die operative Stärke steht in krassem Gegensatz zur Bewertung. Das ist entweder eine riesige Chance oder der Markt sieht etwas, was in den Quartalszahlen noch nicht steht.

Die operative Stärke und die Börsenbewertung klaffen hier wirklich extrem auseinander. Die reine Boeing-Flotte und die geopolitischen Risiken scheinen jeden Optimismus zu ersticken.

Die Abhängigkeit von Boeing ist ein strukturelles Risiko, das selbst starke operative Zahlen komplett überlagert.

Die Machtkonzentration auf Ebel und einen neuen COO wirkt wie ein Akt der Verzweiflung, um die schwächelnden Buchungen zu kaschieren. Die Rekordzahlen im Winter überdecken nicht die strukturellen Probleme.

Die aktuelle Lage zeigt, wie fragil das Kreuzfahrtgeschäft trotz guter Margen ist. Die Prognose zu halten, während ein Viertel der Flotte stillsteht, erfordert viel Optimismus.

85% der Kerosinkosten bis 2026 sind abgesichert – das ist eine solide Basis. Die verbleibenden 15% könnten bei fallenden Spotpreisen tatsächlich einen spürbaren Hebel bieten.

:up_arrow: TUI: Ausbruch über 20-Tage-Linie

TUI ist über die 20-Tage-Linie (6.82 EUR) ausgebrochen. Aktueller Kurs: 7.23 EUR.

Die geopolitische Lage presst hier direkt die operative Marge. Ob die Prognose im Mai noch hält, ist eine reine Wetterfrage.

Die Insiderkäufe der Führung sind das einzig wirklich positive Signal in dieser Mischung aus Umbau und Buchungsdruck.

Die Blockade der Luxusliner trifft den Gewinn direkt, während die Flottenerweiterung trotzdem voranschreitet. Ein klassisches Beispiel für die geopolitischen Risiken im Tourismusgeschäft.

Während die gesamte Branche in den Keller rauscht, expandiert TUI weltweit. Das ist entweder mutig oder völlig verrückt.

Minus 41,7 beim Ifo-Index für Reisebüros – das ist mehr als nur ein saisonaler Dämpfer. Die feststeckenden Schiffe sind ein teures Symbol für die geopolitischen Risiken, die jetzt direkt auf die Bilanz durchschlagen.

Die geopolitischen Risiken für den Tourismussektor werden hier wieder mal greifbar. Die Analystenlücke zum Kurs zeigt, wie sehr der Markt auf eine schnelle Deeskalation setzt.

Die schnelle Flottenumstellung zeigt zwar Flexibilität, aber die blockierten Schiffe bleiben ein massives operatives Risiko, das im Kurs noch nicht voll eingepreist ist.

Versteh die Insiderkäufe, aber der RSI bei 72 ist ein klares Warnsignal. Der Kurs kämpft unter der 50-Tage-Linie bei 7,60 Euro. Die geopolitischen Nachrichten dominieren weiter den Takt.