KNDS reduziert von 10,1 auf 4,3 Prozent — das ist ein deutliches Signal. Der Beherrschungsvertrag könnte die Aktionärsstruktur weiter verändern.
582 Millionen im Auftragseingang für ein Quartal, der operative Cashflow bleibt aber das große Fragezeichen dahinter.
4.000 Stück von einem Getriebe, das seit über 40 Jahren verbaut wird – das zeigt eher, wie alt die Plattform ist, als dass es ein neuer Treiber wäre. Die NextGen-Entwicklung klingt gut, aber bis daraus Umsatz wird, dauert es.
Renk: Bruch unter 20-Tage-Linie
Renk ist unter die 20-Tage-Linie (49.58 EUR) gefallen. Aktueller Kurs: 49.53 EUR.
50,40 Euro bei einem 50-Tage-Durchschnitt von 51,48 Euro — zwei Prozent und die nächste Abfuhr. Ohne den Schlusskurs darüber bleibt das eine Bärenmarktrally.
58 Cent Dividende bei einem Aktienkurs von 51 Euro — das sind knapp 1,1 Prozent Rendite. Dafür, dass die Auftragsbücher angeblich voll sind, bewegt sich der Kurs seitwärts bis abwärts.
Richter im Aufsichtsrat und der Gewinnabführungsvertrag – das riecht nach strafferer Führung, aber der Kurs gibt weiter nach. 0,58 Euro Dividende sind nett, doch vom Rekordhoch ist die Aktie meilenweit entfernt.
Auftragsbestand auf Rekordhoch, operative Stärke, und Fidelity stockt auf – aber der Kurs gibt seit Jahresbeginn nach. Irgendwas hängt da im Markt, was die Bilanz nicht zeigt.
Renk: MACD Verkaufssignal
Bei Renk hat die MACD-Linie (-0.0536) die Signallinie (-0.0527) von oben gekreuzt - ein bearisches Signal.
12 Prozent Minus seit Jahresstart, bei Rekord-Auftragsbüchern. Der Markt bestraft offenbar die fehlende Margen-Dynamik.
Das 4.000. Getriebe für den Leopard 2 ist schon ein starkes Signal, operativ läuft es. Der Kurs knapp unter der 50-Tage-Linie und das Minus von zwölf Prozent seit Jahresstart sind aber kein Grund, euphorisch zu werden.
284 Mio Umsatz, aber der Kurs bricht ein – operativ läuft’s, strategisch hakt’s. BlackRock reduziert auch noch leise. Mal sehen, ob das neue Industrie-Bündnis wirklich Aufträge bringt.
Auftragsbestand von 6,9 Milliarden Euro bei einem Kurs nahe dem Jahrestief — das passt für mich nicht zusammen. Entweder übersehe ich ein massives Risiko, oder der Markt übertreibt hier nach unten.