Wenn 40% der Aktien leerverkauft sind und der Laden trotzdem 757 Millionen Aufträge hat, dann versteh ich die Welt nicht mehr. Warum wetten so viele gegen eine Firma, die so viel Arbeit reinkriegt?
130 Mio zusätzliches EBITDA bis 2028 klingt gut, aber 185 Mio davon sind Earn-out und an Ziele geknüpft, die noch keiner kennt. Solche Deals sehen im Prospekt immer sauber aus.
Der Kaufpreis besteht zu rund 100 Millionen Dollar aus eigenen Aktien. Wie bewertet ihr diese Bezahlung in einem so frühen Wachstumsstadium?
Ehrlich, die Leerverkäufer wetten nicht gegen die Aufträge, sondern gegen die Bewertung und die Verbrennung von Kapital. Ein Nettoverlust von 0,19 Dollar pro Aktie bei verfehlten Schätzungen sagt mehr über die Zahlen als jeder Auftragsbestand, denn Aufträge sind noch kein Gewinn. Die haben 1,4 Milliarden Barmittel, aber bis zur Profitabilität Ende 2026 ist es noch ein weiter Weg, und bis dahin frisst der Laden Geld.