NIKE INC -CL B (NKE) — Diskussion

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Ticker: NKE
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Der Guochao-Trend in China ist kein vorübergehendes Phänomen mehr, sondern ein strukturelles Problem. Wenn selbst die WM 2026 nur ein Strohhalm ist, wird es für Nike sehr schwierig, in dieser Schlüsselregion wieder Boden gutzumachen.

Die Diskrepanz zwischen den starken Quartalszahlen und dem katastrophalen Ausblick ist schon extrem. Wenn die Margenerholung erst 2027 kommt, ist das Vertrauen der Analysten natürlich weg.

Die Dividende frisst sich durch die Barreserven, während der operative Cashflow längst nicht mehr reicht. Das ist kein nachhaltiges Modell, auch wenn der Titel des Aristokraten noch lockt.

Die Restrukturierungskosten sind enorm, aber das Nordamerika-Wachstum im Februar gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer.

Der sechste Umsatzrückgang in Folge in China ist ein strukturelles Problem, das sich nicht über Nacht lösen lässt. Die Verschiebung der 10%-Marge auf FY29 zeigt, wie lang der Weg noch ist.

Der massive Umsatzrückgang in China und die sinkenden Margen zeigen, dass der langwierige Umbauprozess das Vertrauen der Wall Street schneller aufzehrt als er es zurückgewinnen kann.

Ein Vorstandsmitglied kauft für eine halbe Million Dollar nach, während die Analysten reihenweise auf Neutral herunterstufen. Das ist ein klassisches, aber extremes Insider-Signal inmitten dieser fundamentalen Baustellen.

Die Innovationsschwäche und die Probleme in China scheinen tiefer zu sitzen, als ein neuer CIO kurzfristig beheben kann. Der Turnaround bis 2027 klingt nach einem sehr langen Marsch.

Dritter Innovationschef in drei Jahren – das spricht nicht gerade für eine stabile Strategie. Die Kombination aus Führungsvakuum und schwindendem Kerngeschäft ist ein toxischer Mix.

Wenn selbst HSBC die Reißleine zieht und die Prognosen um 35% kürzt, spricht das eine deutliche Sprache. Der Turnaround scheint reine Hoffnung, solange China und die Kernmarke weiter schwächeln.

Die Dividende frisst jetzt mehr, als sie verdient. Das ist ein klassisches Warnsignal, das selbst eine 24-jährige Erfolgsserie nicht schönreden kann.

:up_right_arrow: Nike: RSI erholt sich aus überverkauftem Bereich

Der RSI-14 von Nike ist von 23.7 auf 32.0 gestiegen und verlässt den überverkauften Bereich.

Zwei Millionen Dollar persönliches Risiko nahe dem Jahrestief – das ist schon ein starkes Statement, wenn die Analysten reihenweise die Daumen senken.

Ein KGV von 29-37 bei stagnierenden Umsätzen und einbrechenden Gewinnen? Das ist ein mutiges Bewertungsniveau für ein Unternehmen in der strukturellen Krise.

:upwards_button: Nike: MACD Kaufsignal

Bei Nike hat die MACD-Linie (-3.1407) die Signallinie (-3.1514) von unten gekreuzt - ein bullisches Signal.

Glaubt ihr, dass die Chefs wirklich an die Firma glauben, wenn sie jetzt kaufen? Oder wollen sie nur andere Leute beruhigen?

Klingt nach einer berechtigten Frage. Bei den Summen und der Position der Käufer glaube ich schon, dass sie Vertrauen signalisieren wollen. Allerdings kaufen sie auch zu einem historisch tiefen Kurs, was für sie ein gutes Risiko-Rendite-Verhältnis darstellen könnte. Ob das reicht, um die fundamentalen Probleme in China und bei den Margen zu drehen, ist eine andere Sache.

Die Classics verlieren an Frequenz, während Hoka und On im Kernsegment zulegen. Das ist mehr als nur ein vorübergehendes Innovationsproblem.

Die Ratingagenturen sehen die Probleme, während das Management mit Aktienkäufen Vertrauen demonstriert. Ein klassischer Fall von “Taten sprechen lauter als Worte” – aber welche Seite hat recht?