7 Milliarden Investitionen in den US-Markt, aber zeitgleich droht ein faktisches Verkaufsverbot wegen der chinesischen Anteilseigner. Das ist doch völlig absurd. Die müssen sich jetzt entscheiden, ob sie BAIC und Li Shufu rauskaufen oder ein massives Risiko eingehen.
Die -26% seit Jahresanfang sind nicht ohne, aber die China-Absatzflaute war ja absehbar. Die Frage ist, ob die 7 Milliarden für die US-Expansion jetzt nicht zu einem politischen Risiko werden.
Mal ehrlich, die 7 Milliarden sind in der aktuellen Konstellation rausgeschmissenes Geld, wenn die Politik in Washington Ernst macht. Der Chart zeigt seit Monaten eine klare Abwärtstendenz, und solche politischen Risiken werden vom Markt gnadenlos eingepreist. Rauskauf der Chinesen wäre zwar teuer, aber immer noch günstiger als ein kompletter Umsatzausfall in den USA. Ohne Klärung der Eigentümerstruktur bleibt die Aktie ein Zitterpapier mit massivem Risiko nach unten.
Die chinesischen Aktionäre halten zusammen über 20 %, und plötzlich wird eine 15-Prozent-Schwelle diskutiert. Das ist kein politisches Hintergrundrauschen mehr, sondern ein existenzielles Risiko für das US-Geschäft.
51% BEV-Wachstum, aber der Gesamtabsatz sinkt — das zeigt ziemlich deutlich, wo der Schuh drückt in China. Der US-Gesetzentwurf mit der 15%-Klausel könnte zusätzlich richtig wehtun, wenn das durchkommt.
China -30% und das operative Ergebnis soll trotzdem steigen? Da wird wohl kräftig an anderen Stellen gespart. Die 45 Euro fühlen sich noch nicht wie der Boden an.
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